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Gartenpumpe lässt sich nicht mehr ein- und ausschalten

Wenn die Gartenpumpe nicht mehr ein- oder ausschaltet…

Ist permanent das Geräusch der eingeschalteten Gartenpumpe zu hören oder beim Öffnen des Wasserhahns kommen dir allenfalls ein paar Wassertropfen entgegen, liegt ein Fehler im Pumpensystem vor. Warum eine Gartenpumpe nicht mehr ein- oder ausschaltet, kann verschiedenste Ursachen haben. Dies ist übrigens auch davon abhängig, welche Art von Pumpe du verwendest. Welche Fehlerquellen möglich sind und wie diese behoben werden, erkläre ich in diesem Heimwerker-Report.   

Die gebräuchlichen Pumpensysteme bei der Hauswasserversorgung 

Generell unterscheiden wir zwischen dem Hauswasserwerk einerseits und dem Hauswasserautomaten sowie der Gartenpumpe andererseits. Grund dafür ist, dass ein Hauswasserautomat im Prinzip lediglich eine selbstsaugende Gartenpumpe ist, die aber nicht von Hand eingeschaltet werden muss, sondern durch einen Drucksensor gesteuert wird. Ein Hauswasserwerk oder Hauswerk ist eine automatisch arbeitende Pumpe, die über einen Druckbehälter verfügt. Willst du über den Unterschied und die Vorteile der jeweiligen Pumpen mehr erfahren, so kannst du dies im Artikel „Hauswerk oder Gartenpumpe – die optimale Wasserversorgung herstellen  nachlesen. 

Genereller Tipp: Bei der Fehlersuche, egal bei welchem System mit Gartenpumpe, solltest du gründlich vorgehen. Die Erfahrung zeigt, dass oft genug der augenscheinliche Fehler nicht der Grund für die Störung ist. Mit Gewissenhaftigkeit bei der Fehlersuche vermeidest du, dass du Geld für eine neue Membran ausgibst, obwohl das Problem eine Dichtung für wenige Eurocent ist. Oder du glaubst, der Drucksensor ist defekt, dabei liegt die Ursache in einer gebrochenen Feder im Rückschlagventil. Deshalb ist es ratsam, bei einer Störung immer alle Teile des Systems zu prüfen, um unnötige Ausgaben und überflüssige Arbeiten so weit als möglich auszuschließen. 

Ursachen für Schaltfehler beim Hauswasserwerk  

Aufgrund des Druckkessels ist das Hauswasserwerk eine Besonderheit unter den Gartenpumpen, die zur Hauswasserversorgung genutzt werden. Deshalb beschreibe ich die speziellen Fehlerquellen aller Arten von Gartenpumpen in diesem Abschnitt. Es ist für dich leicht erkennbar, welche Fehlerquellen sich ausschließlich auf Hauswasserwerke und welche sich auch auf Hauswasserautomaten und Gartenpumpen beziehen.  

Ursachen für Schaltfehler

Verkürzte Pumpenzyklen und ungewollter Dauerbetrieb oder Versagen der Gartenpumpe beim Einschalten

Schaltet sich das Hauswasserwerk ungewöhnlich häufig ein oder nicht mehr ab, ist die häufigste Ursache ein Druckverlust im Kessel. Dieses Phänomen kann bei bei älteren Gartenpumpen mit Wasserdruckbehälter ohne Blase ebenso auftreten, wie bei modernen Hauswasserwerken, bei denen die Blase im Druckkessel nahezu obligatorisch ist. Die Fehlerursachen sind vielfältig. 

Undichter Druckkessel – gerissene Blase im Hauswasserwerk 

Meist ist ein Leck im Druckkessel oder ein Riß in der Blase der Grund für diesen Fehler. Untersuche die Pumpe selbst, denn austretendes Wasser lässt sich in der Regel leicht erkennen. Ist die Blase gerissen, kannst du dies durch Klopfen auf den Druckkessel feststellen, sobald die Pumpe abgeschaltet hat. Ist kein Hohlraum mehr vorhanden, ist der Druckkessel vollgelaufen. Dem zur Folge ist die Funktion der Blase nicht mehr vorhanden. 

Wasserleitung überprüfen

Allerdings kann es auch sein, dass ein unbemerktes Leck in einer Wasserleitung dazu führt, dass die Pumpe ständig einschaltet oder im Dauerbetrieb läuft. Nutze die Absperrventile der Wasserleitungen, um eine eventuelle Leckage festzustellen. Ist ein Leck vorhanden, läuft die betroffene Leitung leer, obwohl aus dem Strang kein Wasser entnommen wurde.   

Wasserdruckschalter defekt

Ein defekter Wasserdruckschalter ist ebenso eine Fehlerquelle. Schalterkontakte können verbrennen oder der Durchlass durch den Schalter, über den der Wasserdruck vom System erfasst wird, kann durch Sedimente und andere Ablagerungen verstopft sein. Ist letzteres der Fall, zeigt sich dies normalerweise dadurch, dass der Pumpenschalter überhaupt nicht mehr ein- oder ausgeschaltet werden kann. Ist der Schalter jedoch nur beschädigt oder falsch eingestellt, kann dies in der Tat zu einem kurzen Wasserpumpenzyklus führen.

Wird der Druckregelschalter der Gartenpumpe durch einen hohen Anteil an Schlick, Schmutz oder Mineralien im Wasser verstopft, solltest du über den Einbau eines Filtersystems nachdenken. Andernfalls ist es zwingend notwendig, den Druckregelschalter regelmäßig zu warten und zu reinigen. Das kann bei einer längeren Abwesenheit zum Problem werden, beispielsweise im Urlaub. 

Oftmals ist ein verstopfter Druckschalter für die Gartenpumpe aber der Grund, warum diese nicht mehr einschaltet. Selbst wenn der Druck im System deutlich unter den Einschaltdruck gefallen ist, ist der Schalter durch die Ablagerungen außer Stande, eine Schaltung vorzunehmen.

Überdies kann es passieren, dass im Wasserdruckregelungsschalter je nach Bauart eine Gummischeibe oder die kleine Blase im Schalter selbst platzen oder reißen. Einen derart defekten Druckregelschalter kannst du nur noch gegen ein Neuteil austauschen.

Zuleitung zur Gartenpumpe vollständig oder teilweise blockiert

Obwohl die Steuerung der Gartenpumpe einwandfrei funktioniert, kann es dazu kommen, dass die Pumpe nicht mehr einschaltet, nicht mehr ausschaltet oder in sehr kurzen Intervallen den Betrieb aufnimmt. Häufigste Fehlerursache ist eine verstopfte Zuleitung. Manchmal ist es ein abgeknickter Schlauch, selten eine durch mechanische Einwirkung zusammengepresste Zuleitung. Fast immer ist ein verstopfter Wasserfilter für diese Misere verantwortlich. In allen Fällen steigt durch die Verstopfung der Wasserdruck zwischen der Pumpe und der Stelle der Blockade beim Einschalten der Pumpe sehr schnell an. So kommt es zum Einschalten in kurzen Intervallen oder zum unerwünschten Dauerbetrieb, ohne dass wirklich Wasser gefördert wird. Bei Gartenpumpen mit Überlastschutz kann dies dazu führen, dass die Pumpe nicht mehr einschaltet. Dann muss ein Reset durchgeführt werden, nachdem die Quelle der Störung beseitigt wurde.  

Überladung des Druckkessels

Im Normalfall spielt es keine große Rolle, wird bei der Inbetriebnahme eines Hauswasserwerks zu viel Luft in den Druckkessel eingefüllt. Herkömmliche Gartenpumpen blasen diese überschüssige Luft beim nächsten Auffüllen einfach aus einem nahe gelegenen Wasserhahn, wodurch sich das System selbstständig korrigiert. 

Allerdings gibt es Modelle, in denen die Druckluft in einem separaten, streng vom Wasser getrennten Kessel eingefüllt wird. Bei diesen Geräten kann die überschüssige Luft nicht entweichen. In der Folge wird wesentlich weniger Wasser in den Tank gefüllt, denn das Zuviel an Luft nimmt den verfügbaren Raum ein. Hier kannst du nur eine vollständige Entleerung vornehmen und das Hauswasserwerk neu und nach den Herstellerwerten mit Luft und Wasser befüllen. 

Dies ist zwingend notwendig, denn durch eine Überladung kann die Blase in einem Wassertank beschädigen werden. Meist reißt diese sogar vollständig, denn Wasser lässt sich deutlich schwieriger und geringer komprimieren als Luft.

Umgebungstemperatur der Pumpe

Die Auswirkungen der Umgebungslufttemperatur auf den Betrieb des Wassertanks und der Pumpensteuerung sind normalerweise nicht von Belang. Aber es besteht die Möglichkeit, dass die Gartenpumpe an einem ungewöhnlich heißen oder kalten Ort installiert ist. In seltenen Fällen treten dann Störungen nur an außergewöhnlich kalten Wintertagen oder sehr heißen Tagen im Sommer auf. An solchen klimatisch extremen Tagen kann es passieren, dass sich entweder Eis im Druckbehälter bildet, was das Wasservolumen reduziert und zum häufigeren Einschalten der Pumpe führt. Das Phänomen verschwindet von allein, sobald das Eis geschmolzen ist. Wird der Kessel zu heiß, kommt es zur Verdunstung. Da Wasserdampf deutlich mehr Volumen als Wasser in flüssigem Zustand einnimmt, kann das Überdrucksicherheitsventil auslösen, sofern eines vorhanden ist. Wenn nicht, können der Kessel platzen oder die Blase reißen.   

Das Rückschlagventil ist defekt 

Am Ende der Saugleitung der Brunnenpumpe ist ein Rückschlagventil angebracht. Dieses Ventil sorgt dafür, dass ständig Wasser in der Saugleitung vorhanden ist, damit die Pumpe nicht trocken läuft. Alles über das Rückschlagventil kannst du im Artikel Warum das Rückschlagventil für Gartenpumpen wichtig ist… nachlesen. Ist das Rückschlagventil defekt und öffnet nicht mehr, geht die Pumpe in den Dauerbetrieb, denn sie kann kein Wasser fördern und somit den gewünschten Druck nicht erreichen. Außerdem zeige ich dir auf dieser Webseite auch noch, was du tun kannst, wenn deine Gartenpumpe nur Luft und kein Wasser zieht.

Die wichtigsten Fehlerquellen für nicht normal schaltende Gartenpumpen in Kurzform

Einige der nachfolgenden Fehler sind mehr als Gedächtnisstütze gedacht, denn ihre Prüfung sollte für einen geübten Heimwerker obligatorisch sein. Aber manchmal kommt man einfach nicht auf die naheliegenden Dinge und sucht nach den kompliziertesten Fehlern, genau dort, wo alles in bester Ordnung ist.  

Die häufigsten Fehler bei Gartenpumpen

Also, wenn die Gartenpumpe nicht ein- oder ausschalten will oder der Pumpenzyklus sehr kurz ist, dann solltest du folgende Punkte überprüfen: 

  • Ist die Sicherung eingeschaltet.
  • Besteht eine Stromverbindung.
  • Ist die Gartenpumpe eingeschaltet. 
  • Ist Wasser im Brunnen, in der Zisterne.
  • Sind die Leitungen sauber verlegt, ohne Knick und Quetschung.
  • Arbeitet das Rückschlagventil einwandfrei. 
  • Ist der Drucksensor betriebsbereit. 
  • Sind im Leitungssystem Lecks zu entdecken. 
  • Ist der Druckkessel beim Hauswasserwerk dicht. 
  • Ist der Sedimentfilter / Wasserfilter in der Wasserleitung verstopft. 
  • Ist die Blase oder Membran in der Pumpe dicht.
  • Ist der Kreisel in der Pumpe frei beweglich, also nicht blockiert. 

 

Durchfluss der Gartenpumpe drosseln

Durchfluss der Gartenpumpe drosseln

Mitunter soll Wasser mit einer Gartenpumpe gefördert werden, wobei das Gerät für diese spezielle Aufgabe eigentlich zu leistungsstark ist. Um den Neukauf einer Gartenpumpe zu vermeiden, kann der Durchfloss reguliert werden, sprich die Förderleistung wird bewusst vermindert. Dies ist beispielsweise dann notwendig, wenn der Springbrunnen im Gartenteich durch eine zu große Gartenpumpe Ausmaße einnimmt, die sich mit den Wasserspielen vor dem Bellagio in Las Vegas oder dem Dubai Fountain vor dem Burj Khalifa vergleichen lassen. Überdies kann durch die Drosselung der Fördermenge in einer Gartenpumpe Kavitation abgestellt werden, lässt sich diese nicht auf andere Weise beseitigen. 

Wenn die Gartenpumpe beim Kauf zu groß ausgewählt wurde

Wir sind wahrscheinlich alle in der Vergangenheit auf das Thema Überdimensionierung von Kreiselpumpen gestoßen. Aber warum kann dies passieren und welche Auswirkungen hat dies?

Pumpen können aus verschiedenen Gründen überdimensioniert sein. Manchmal wird eine Gartenpumpe beim Kauf deshalb ausgewählt, weil sie zum gleichen oder kaum höheren Preis so viel Leistung mehr liefert. Dass die Folge eine viel zu starke Pumpe ist, wird nur selten beim Fällen der Kaufentscheidung bedacht. Oder du hast bei der Schätzung der benötigten Förderleistung weit neben der tatsächlichen Fördermenge gelegen, was zum gleichen Ergebnis führt. 

Eine weitere Möglichkeit ist, dass die zu leistungsstarke Gartenpumpe bewusst so groß ausgewählt wurde, damit ein Leitungssystem weiter ausgebaut werden kann. Dann muss der Durchfluss der Gartenpumpe nur temporär gedrosselt werden, bis die anderen Anschlussleitungen verlegt und betriebsbereit sind.  In diesem Artikel erfährst du jedoch, wie du eine Gartenpumpe mit der passenden Saugleistung auswählst.

Energieverbrauch bei gedrosselten Gartenpumpen 

Die Drosselung des Durchflusses bei einer Gartenpumpe sollte immer nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn diese Maßnahme aus Sicht des Energieverbrauchs noch vertretbar ist. Grund dafür ist, das der Motor der Pumpe nicht umgebaut wird, weil dies viel zu aufwendig und kostenintensiv wäre. Ebenso abwegig ist es, den Kreisel in der Pumpe umzubauen, damit dieser weniger Wasser schaufelt. 

Gedrosselte Gartenpumpen Energieverbrauch

Die einfachste Art die Fördermenge zu regulieren und damit den Durchfloss zu drosseln, ist ein stufenlos regulierbarer Hahn oder Schieber auf der Druckseite der Gartenpumpe. Wird die Pumpe eingeschaltet, muss diese nun permanent gegen diese Art von Drosselklappe arbeiten. 

D.h., die Pumpe läuft quasi ununterbrochen auf Höchstleistung, was einen erhöhten Verschleiß der Pumpenmechanik bewirkt. Obendrein liegt der Energieverbrauch messbar höher, als bei der gleichen Gartenpumpe ohne Drosselung der Durchflussmenge. Die „verschwendete“ Energie macht sich zudem durch lautere Pumpengeräusche und eine erhöhte Wärmeentwicklung bemerkbar. 

Folgende Leitsätze sollten in deine Überlegungen eibezogen werden, willst du bei einer Gartenpumpe den Durchfluss drosseln: 

  1. Muss der Durchfluss einer Gartenpumpe um maximal 20 Prozent gedrosselt werden, ist dies nicht ideal, aber aus Sicht des Verschleißes und des Energieverbrauchs gerade noch vertretbar. 
  2. Bei einer Reduzierung der Durchflussmenge um mehr als 20 Prozent ist diese akzeptierbar, solange dieser gedrosselte Zustand nur für einen begrenzten und kurzen Zeitraum vorgesehen ist. 
  3. Soll die Drosselung dauerhaft und mehr als 20 Prozent Fördervolumen betragen, ist der Kauf einer Gartenpumpe mit passenden Werten auf jeden Fall die wirtschaftlich und ökologisch klügere Maßnahme. 

Wie sich im Durchfluss gedrosselte Gartenpumpen bemerkbar machen 

Die Reduzierung der Durchflussmenge in einer Gartenpumpe macht sich auf verschiedenste Weise bemerkbar. Wohlgemerkt – nicht alle Situationen müssen hier eintreten, aber es ist überaus wahrscheinlich, dass mehrere Resultate der Drosselung auftreten. 

Stark gedrosselte Durchflussregelventile

Verursacht ein Ventil eine starke Drosselung der Durchflussmenge, wird die Pumpe gezwungen, gegen einen hohen Gegendruck zu arbeiten. Da dieser höher ist als der Druck, der eigentlich zum Erreichen des optimalen Wirkungsgrades erforderlich ist, läuft die Pumpe ineffizient. In der Folge kommt es nahezu immer zu einem erhöhten Lagerverschleiß. Überdies leiden die Dichtungen und Stopfbuchsen unter der höheren Belastung, was deren Austausch in ungewöhnlich kurzen Intervallen notwendig macht. 

Übermäßiges Rauschen

Eine übergroße Pumpe kann zu laut hörbaren Geräuschen und zur Vibration der Rohre führen. Als Resultat daraus lösen sich mit der Zeit die Flansche und sonstige Verbindungen, sogar eventuell vorhandene Schweißnähte an den Rohren können bei größeren Pumpensystemen ermüden.

Intermittierender Betrieb

Werden Gartenpumpen verwendet, um einen konstanten Flüssigkeitsstand in einem Tank aufrechtzuerhalten, also um das Behältnis nach Bedarf zu entleeren und zu füllen, ist bei zu großen Pumpen die Lebensdauer drastisch verkürzt. Dieses konstante Hoch- und Herunterfahren der Flüssigkeitsmenge verringert die Lebensdauer der Pumpenmotorsteuerung und der Pumpenbaugruppe. Übergroße Gartenpumpen neigen dazu, höhere Reibungsverluste zu erzeugen, da sie eine größere Fluidströmungsrate durch das System erzwingen. Verschlimmern sich die Probleme zunehmend, beginnt die Pumpe damit, nur noch sporadisch zu arbeiten, bevor sie vollständig ausfällt.

Alternative Methoden zur Drosselung der Durchflussrate in Gartenpumpen 

Fakt ist, dass eine überdimensionierte Gartenpumpe folgende Auswirkungen hat: 

  • Der Betrieb mit Überkapazität kann einen höheren NPSHr-Wert zur Folge haben. (Net Positive Suction Head Required – Höhe des Betriebsdrucks)
  • Zumeist tritt Kavitation auf.
  • Der Wirkungsgrad verringert sich, teilweise drastisch. 
  • Mit dem vorzeitigen Ausfall der Komponenten ist zu rechnen. Insbesondere Lager, Stopfbuchsen, Dichtungen und die elektronische Pumpensteuerung sind hiervon betroffen.  
  • Der Stromverbrauch ist signifikant erhöht. 
  • Insgesamt sind höhere Betriebskosten die direkte Folge. Diese setzen sich vornehmlich aus dem Energieverbrauch und dem Ersatzteilkauf zusammen. 

Drosselung alternative Methoden

Um diese Auswirkungen einer zu großen Pumpe auszugleichen, hast du neben dem pumpenseitigen Drosselventil zudem folgende Möglichkeiten: 

  1. Du kannst die Betriebsdrehzahl des Motors der Gartenpumpe reduzieren. Dies gelingt auf relativ einfache Weise durch den zusätzlichen An- oder Einbau eines Potentiometers, kurz Poti genannt und auch als Spannungsregler bekannt. Ein solcher Regler reduziert die am Motor anliegende Spannung stufenlos. In der Folge dreht der Pumpenmotor langsamer und die Gartenpumpe fördert weniger Wasser. Allerdings bleibt der Energieverbrauch mindestens gleich verschwenderisch hoch. Grund dafür ist, das ein Poti nichts anderes ist, als ein regelbarer Widerstand. Das Zuviel an Energie wird vom Regelwiderstand verbraucht, weshalb keine Energieeinsparung stattfindet. Im Gegenteil, denn die meisten Regelwiderstände benötigen selbst ein wenig zusätzliche Energie.
    Wir kennen dieses Problem auch von Dimmern zur Regulierung der Helligkeit von Leuchtkörpern. Auch Dimmer sind fast immer Regelwiderstände, die keine Energieeinsparung verursachen. Einzige Ausnahme sind die sogenannten elektronischen Dimmer, die durch eine clevere Schaltung tatsächlich zu einer Reduzierten Stromaufnahme führen, wird das Licht vermindert.
  2. Die Reduzierung des Durchmessers des Pumpenlaufrades ist nur bei Modellen möglich, für die alternative Laufräder vom Hersteller angeboten werden. Auch bei dieser Lösung ist das Problem der Energieverschwendung nach wie vor präsent. Der Motor dreht mit gleich hoher Geschwindigkeit, wobei die Pumpe nur wegen des kleineren Kreisels weniger Wasser fördert. 

Einstellen der Durchflussmenge bei Gartenpumpen als Springbrunnen 

Ein vollständig anderes technisches Bild präsentieren uns Gartenpumpen, die als Springbrunnenpumpen konzipiert wurden. Diese Pumpen sind nicht selbstsaugend, sondern die Basis ist eine Tauchpumpe. Für gewöhnlich kann bei diesen Gartenpumpen das Durchflussvolumen gesteuert werden, zumindest bei den qualitativ hochwertigeren Modellen. Dazu gehst du wie folgt vor:  

  1. Ziehe das Netzkabel des Brunnens aus der Steckdose. 
  2. Entferne das Gehäuse, um das Innenleben der Pumpe freizulegen.
  3. Suche den Durchflussschalter, der allerdings nicht bei jeder Gartenpumpe als Springbrunnenpumpe zwingend vorhanden sein muss.  
  4. Der Durchflussschalter ist normalerweise ein Schieber oder ein versenktes Einstellrad. Durch Verschieben oder Drehen kann der Durchfluss in der Pumpe reguliert werden. Meist sind dazu die Symbole „S“ für „Slow“ und „F“ für „Full“ angebracht.
  5. Montiere das Gehäuse, verbinde die Gartenpumpe mit dem Stromnetz und starte einen Probelauf. 

Wenn die Springbrunnenpumpe keinen Schalter zur Einstellung der Durchflussmenge hat, kannst du wahrscheinlich nur die Stärke des Wasserstrahls beeinflussen. Dieser wird in der Regel durch eine Röhre entlassen. Diese Röhre lässt sich bei fast allen Modellen entfernen. Lass die Pumpe ohne die Röhre laufen. So kannst du ungefähr abschätzen, wie weit du die Röhre kürzen musst, damit die Fontäne weniger hoch in den Himmel schießt. Dies ist natürlich auch davon abhängig, wie hoch der Wasserstand im Teich ist. Die Fontäne wird durch das Wasser im Teich in die Höhe katapultiert. Je höher der Wasserstand im Teich, desto höher der Widerstand, den die Fontäne zu durchstoßen hat. Du hast also auch die Möglichkeit, statt die Röhre zu verkürzen, schlicht den Wasserstand im Teich zu erhöhen, soweit dies machbar ist.

Sicherheitshinweis: Achte bei allen Tätigkeiten an der Gartenpumpe darauf, dass bei allen Arbeiten, beim Aus- und Einschalten, also dem Wiederherstellen oder Unterbrechen der Stromversorgung – deine Hände trocken sind. Andernfalls kann dies zu einem elektrischen Schlag führen.

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Wasserbett mit Gartenpumpe entleeren

Wasserbett mit Gartenpumpe entleeren

Ein Wasserbett wiegt rund 180 Kilogramm je Quadratmeter, denn bei normalgroßen Ausmaßen des Bettes sind etwa 650 Liter Wasser in den Kammern enthalten. Generell wird bei einem Wasserbett die Füllung nicht gewechselt. Dazu ist es notwendig, regelmäßig ein Spezialmittel einzufüllen, damit das Wasser nicht umkippen kann. Wurde dies allerdings vergessen, bilden sich Algen und Schimmelpilze, was den Wasserwechsel unumgänglich macht. Außerdem muss ein Wasserbett immer dann entleert werden, soll der Standort der Schlafgelegenheit verändert werden; sei es in der Wohnung während einer Renovierung, beim Umzug oder bei einer Neuanschaffung. Um ein Wasserbett ins Vakuum zu pumpen, werden vom Fachhandel Pumpen-Sets gegen Entgelt zu Ausleihe angeboten. Diese bestehen in der Regel aus einer selbstsaugenden Gartenpumpe, zwei Schläuchen und einem Filteraufsatz. Hast du eine Gartenpumpe im Haus, kannst du dieses System mit wenigen Handgriffen selbst zusammenbauen.          

Mit der Gartenpumpe das Wasserbett entleeren – das Pumpensystem

Du benötigst eigentlich nur vier Teile, um mit deiner Gartenpumpe ein Wasserbett ins Vakuum zu saugen. Im Fachhandel erhältlich ist der Anschluss für die Einfüllöffnungen des Wasserbetts. Achte beim Kauf darauf, dass dieser Anschluss mit einem Siebfilter kombiniert ist. Zwar sollte das Wasser in den Kammern saubern sein, doch die Erfahrung zeigt, dass besonders bei älteren Wasserbetten Ablagerungen vorhanden sind. Diese können sich beim Abpumpen lösen und die Leitungen, respektive die Pumpe verstopfen. 

Der Ansaugschlauch

Den Anschlussstutzen montierst du am Ende des Saugschlauches (in dieser Artikel erfährst du übrigens, wie du die Saugleitung einer Gartenpumpe richtig verlängerst). Dabei sollte es sich um einen verstärkten Schlauch handeln, der nicht plattgesaugt werden kann, sondern formstabil bleibt. Übrigens ist es ratsam, den Schlauchdurchmesser großzügig zu wählen. Mindestens ein Zoll, besser 1,5 Zoll und mehr sorgen für das schnelle Entleeren der Bettenkammern und verhindern Kavitation beim Pumpen. Der Saugschlauch von der Gartenpumpe zum Anschluss im Wasserbett sollte kurz sein. Im Normalfall reichen zwei Meter vollkommen aus. 

Die Gartenpumpe

Als Aggregat kannst du im Prinzip jede selbstsaugende Gartenpumpe verwenden. Abzuraten ist allerdings von überaus kraftvollen Pumpen, also solchen, bei denen die Förderleistung mehr als 20.000 Liter je Stunde beträgt. Schließlich blasen wir die Ballons zum Kindergeburtstag auch nicht mit einem 20-bar-Kompressor auf. Erfahre hier mehr über die passende Saugleistung bei Gartenpumpen.

Wenn du eine zu leistungsstarke Pumpe besitzt, kannst du hier erfahren, wie man eine Gartenpumpe richtig drosselt.

Der Druckschlauch / Förderschlauch

Auf der Druckseite der Gartenpumpe schließt du einen normalen Gartenschlauch mit möglichst großem Durchmesser an. Ich habe meine Gartenpumpe mit Klick-Anschlüssen von Gardena versehen, sodass jeder Schlauchwechsel ohne Montagearbeit binnen einer Sekunde erledigt ist. 

Wichtig ist, dass du das Ende des Druckschlauchs in die Toilette steckst, nicht in die Duschwanne oder das Handwaschbecken. Beide würden unter Garantie überlaufen, denn die geförderten Wassermengen sind erheblich. Achte darauf, dass sich das Schlauchende in der Toilette nicht aufgrund des Drucks selbstständig machen kann. Die beste Sicherung ist eine zweite Person, die auf den Schlauch achtet und diesen zusätzlich sichert.    

Bevor du das Wasserbett mit der Gartenpumpe entleerst

Der erste Schritt vor dem Anschließen des Saugschlauches ist immer das Abschalten der Heizung. Wird vergessen die Wasserheizung abzuschalten, kann es zu schweren Beschädigungen des Wasserbetts kommen. Danach muss das Entlüften des Wasserbetts mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Dazu streichst du über das Bett, immer in Richtung auf das Entlüftungsventil. Dieses muss mehrfach geöffnet werden, bis nach dem wiederholten Ausstreichen statt Luft nur noch Wasser austritt. Dann solltest du die Schläuche per Hand und mit der Hilfe eines Trichters mit Wasser befüllen. Dies verhindert, dass die Pumpe beim Starten nur Luft pumpt. Luft in der Leitung erhöht drastisch den Verschleiß der Pumpentechnik. Außerdem wird die Pumpe unzureichend gekühlt. Obendrein spritzt es am Schlauchende, wobei dieses versuchen wird, wild umherzuschlagen. All dies lässt sich mit etwas Wasser in den Schläuchen verhindern. 

Tipps - Vor der Entleerung

Hast du diese Handgriffe durchgeführt, wird der Saugschlauch mit dem Anschlussstück für Wasserbetten mit dem Wasserauslass verbunden. Gleich neben dem Auslass sollten die Stopfen bereitliegen, mit denen der Auslass des Wasserbetts dicht verschlossen werden kann. Diese Stopfen gehören generell zum Lieferumfang eines Wasserbetts. 

Die Füllung des Wasserbetts mit der Gartenpumpe abpumpen

Hast du alle Anschlüsse hergestellt und die vorbereitenden Arbeiten durchgeführt, kannst du die Pumpe einschalten. Sei aber darauf gefasst, diese sofort abschalten zu können, sollte sich ein Anschlussteil lösen. Selbst eine Gartenpumpe mittlerer oder kleinerer Leistung fördert derart viel Wasser, dass schnell mehrere Räume geflutet werden. Bist du sicher, dass die Verbindungen standhalten, kannst du das Wasserbett mit der Gartenpumpe vollständig in einem Zug entleeren. 

Lass die Gartenpumpe das Wasserbett allein entleeren 

Wichtig hierbei ist, dass du nicht versuchst nachzuhelfen. Wasserbetten sind so konstruiert, dass eine Pumpe die Kammern vollständig entleeren kann. Greifst du ein, kann es zu Falten und Beulen kommen, die eine Komplettentleerung verhindern. Im schlimmsten Fall hebt sich der Boden des Bettes und wird in das Auslassventil gesaugt. Dies kann dazu führen, dass die Hülle des Bettes durch die Saugkraft beschädigt wird und Leck schlägt. 

Ist das Wasserbett mit der Gartenpumpe ins Vakuum gesaugt, ändert sich das Arbeitsgeräusch des Gerätes und du kannst sehen, dass kein Wasser mehr gefördert wird. Nun ist es notwendig, dass du schnell handelst. In drei Schritten beendest du die Entleerungsprozedur. 

  1. Schalte die Pumpe ab.
  2. Entferne den Anschluss mit Gitterfilter vom Auslassventil.
  3. Verschließe sofort das Ventil mit dem Stopfen. 

Wasserbett transportbereit machen

Anschließend kannst du das Wasserbett gemäß der Gebrauchsanweisung falten und zum Abtransport bereit machen. Nun lassen sich auch die Umrandung, bzw. das Bettgestell abbauen und in Teile zerlegen. 

Wichtige Grundregeln beim Abpumpen von Wasserbetten mit der Gartenpumpe

  1. Nutze niemals eine deutlich zu leistungsstarke Pumpe.
  2. Spare nicht dadurch, dass du das Wasser auffängst und später wieder ins Wasserbett füllst. Das Wasser ist garantiert kontaminiert, weshalb eine erheblich höhere Dosis an Antifäulnis und Desinfektionsmittel notwendig wären, um Keimbildung sowie Algen zu verhindern. 
  3. Nach dem Befüllen des Wasserbetts mit frischem Wasser ist es unumgänglich, die Bettenkammern mehrfach zu entlüften. 
  4. Fülle niemals warmes Wasser, immer nur kaltes Wasser ein. Beim Einfüllen von warmem oder gar heißem Wasser riskierst du den dauerhaften Ausfall der Heizung des Wasserbettes. Überdies kann sich Wasserdampf bilden, sodass die Bettenkammer überbläht und im schlimmsten Fall platzt. 

Regeln für das Abpumpen

Fazit zum Thema Wasserbett mit der Gartenpumpe fachgerecht entleeren

Im Prinzip ist es kinderleicht, ein Wasserbett mit der Gartenpumpe bis ins Vakuum zu entleeren. Du musst in der Tat nur einige wenige Punkte beachten, damit dieses Vorhaben reibungslos und ohne jegliche Schäden durchgeführt werden kann. Und hast du eine passende Gartenpumpe parat, kannst du dir die manchmal unverschämt hohe Leihgebühr für das Pumpensystem sparen. Die Fachhändler für Wasserbetten sind diesbezüglich nicht bescheiden und verlangen bis zu 50 Euro Tagesmiete. 

Gartenpumpe Ansaugschlauch verlängern

Ansaugleitung für Gartenpumpe verlängern

Die Ansaugleitung ist bei Gartenpumpen generell Teil des mitgelieferten Zubehörs. Allerdings zeigen sich nur wenige Hersteller großzügig und packen die in ihrer Länge maximal mögliche Saugleitung dem Gerät bei. Willst du den Saugschlauch deiner Gartenpumpe selbst verlängern, ist es einige Punkte, die unbedingt beachtet werden müssen. Was genau so wichtig ist und warum, erkläre ich dir nachfolgend in diesem Heimwerker-Report.            

Die Saugleitung bei selbstsaugenden Gartenpumpen

Im Gegensatz zu Tauchpumpen benötigen Saugpumpen eine Zuleitung, um aus dem Brunnen, der Zisterne oder dem Gartenteich Wasser fördern zu können. Hast du eine brandneue Gartenpumpe gekauft, findest du in der Regel einen Saugschlauch unter dem Zubehör, der meist eine Länge von rund vier Metern besitzt. Aber dies ist lediglich die Ausstattung für die durchschnittliche Verwendung. Im Normalfall kann diese Saugpumpe sehr viel mehr leisten. Detaillierte Informationen zum Leistungsspektrum der Gartenpumpe findest du in der Bedienungsanleitung und in Kurzform auf dem Typenschild. 

Saugpumpen leisten Arbeit auf zwei Seiten. Einerseits saugen sie das zu fördernde Wasser an, wozu sie auf der Entnahmeseite einen Unterdruck erzeugen. Andererseits sorgen sie auf der Druckseite für so viel Überdruck, dass am Ende des Gartenschlauchs reichlich frisches Wasser austritt. Deshalb sind für diesen Typ Pumpe zwei Förderhöhen angegeben: auf der Entnahmeseite und für die Druckseite. 

Durchschnittlich beträgt die Förderhöhe beim Ansaugen etwa acht bis neun Meter. Einige wenige Modelle können auch Wasser aus Tiefen von 12, 15 oder gar 20 Metern ansaugen, sind aber dementsprechend kostspielig im Einkauf.  Zudem sollte eine solche Pumpe nicht zu Leistungsstark sein. Für manche Anwendungszwecke gilt der Spruch – weniger ist mehr. Erfahre hier, wie du die Förderleistung deiner Pumpe drosseln kannst.

Brunnenpumpe als Alternative bei extremen Saugtiefen 

Grundsätzlich ist es bei Ansaugtiefen jenseits der 10-Meter-Marke besser, eine Brunnenpumpe zu kaufen. Diese besondere Art einer Gartenpumpe wird auf dem Boden des Brunnens, in einem Pumpensumpf oder auf der Sohle der Zisterne fest montiert. Es ist keine Tauchpumpe, sondern eine Saugpumpe, die aber so abgedichtet ist, dass sie unter Wasser betrieben werden kann. Die Vorteile dieser Brunnenpumpen liegen im geringeren Kaufpreis, sie verbrauchen weniger Energie als eine Saugpumpe mit mehr als 10 Metern Saugtiefe und diese Pumpen können einen immensen Druck erzeugen, was sich in den hohen Fördermengen widerspiegelt.

Brunnenpumpe als Alternative zur Gartenpumpe

Saugleitung der Gartenpumpe verlängern 

Einige Punkte solltest du beachten, damit die Verlängerung der Saugleitung erfolgreich durchgeführt wird. Dazu gehört, dass du die auf der Pumpe und in der Bedienungsanleitung angegebene maximale Saugtiefe nicht überschreiten solltest. Selbst wenn die Pumpe bei angegebenen acht Metern in der Lage ist, auch aus zehn und zwölf Metern Tiefe Wasser zu fördern, solltest du diesen Versuch nicht unternehmen. Der Verschleiß ist jenseits der angegebenen Maximaltiefe derart hoch, dass die Pumpe nach kurzer Zeit der Nutzung den Dienst quittieren wird. 

Außerdem ist es wichtig dass als Saugleitung entweder ein Rohr, beispielsweise aus PVC verwendet wird oder ein verstärkter Schlauch, der sich nicht zusammenziehen kann. Ist der Saugschlauch zu weich, wird dieser durch den Unterdruck platt gesaugt. Es fließt kein Wasser mehr, die Pumpe überhitzt und wird zerstört. Auch wenn du mit deiner Gartenpumpe dein Wasserbett entleerst, solltest du darauf achten, dass diese nicht überhitzt.

Deine Gartenpumpe schaltet sich nicht mehr ein oder aus? Erfahre hier, was du dagegen machen kannst.

Kavitation in der Saugleitung verhindern 

Ebenso ist es unerlässlich, eine Saugleitung mit passendem Durchmesser auszuwählen. Wurde ein Saugschlauch mit 1,5 oder zwei Zoll mitgeliefert, sollte auch die Verlängerung diesen Durchmesser keinesfalls unterschreiten. Grund dafür ist, dass ansonsten das Wasser in der Leitung beginnt zu kavitieren. Soll heißen, es bildet sich ein Luft-Wasser-Gemisch, was sich durch ein lautes Betriebsgeräusch der Gartenpumpe bemerkbar macht. In der Folge wird die Pumpenmechanik stärker beansprucht und nicht optimal gekühlt. Dies führt zu einem hohen Verschleiß und kann mit dem Ausfall der Pumpe enden. Erfahre hier weitere Gründe dafür, wenn deine Gartenpumpe auf einmal Luft und kein Wasser zieht .

Je länger die Saugleitung, um so wichtiger das Rückschlagventil

Wie unerlässlich ein Rückschlagventil für die meisten Gartenpumpen ist, habe ich bereits im Artikel Warum das Rückschlagventil für Gartenpumpen wichtig ist… ausführlich erläutert. In diesem Text findest du zudem eine Anleitung, wie ein Rückschlagventil einzubauen ist.

Ist kein Rückschlagventil in die Saugleitung integriert, muss die Gartenpumpe zuerst große Mengen Luft ansaugen, bevor endlich Wasser gefördert wird. Während dieser Phase wird die Pumpe nicht optimal gekühlt, was die Lebensdauer des Geräts verringert. Überdies kommt am druckseitigen Ende des Gartenschlauchs zuerst Luft mit wenig Wasser an, weshalb es zischt und spritzt. Bei älteren Gartenschläuchen können sich zudem Ablagerungen im Schlauchinneren lösen und die Spritzdüse oder Spritzpistole verstopfen. Obendrein ist es Energieverschwendung, wenn die Gartenpumpe bei jedem Anlaufen zuerst Unmengen Luft fördern muss. 

Achte peinlich genau auf Dichtigkeit 

Es ist ungemein wichtig, dass die Saugleitung 100%ig dicht ist. Hast du die Saugleitung ohne jegliche Verengungen fertig, befülle diese mit Wasser. Erst dann wird die Leitung an die Pumpe angeschlossen. Warte einige Sekunden, denn durch das Rückschlagventil am Ende der Saugleitung kann ja kein Wasser verloren gehen. 

Steigen Luftbläschen auf, ist die Saugleitung nicht dicht. Findet sich das Leck am Rückschlagventil oder am Anschluss zur Gartenpumpe, liegt dies meist am Gewinde. Gewindeanschlüsse lassen sich aber schnell und sicher mit Teflonband abdichten. Magst du es traditioneller, kannst du natürlich auch Hanf und Wachs verwenden. Findest du in der Leitung selbst ein Leck, ist dieses mit einem geeigneten Klebeband zu verschließen. 

Saugleitung für Gartenpumpe verlängern in der Zusammenfassung 

Gartenpumpe Schlauch verlängern Fazit

  • Überschreite nicht die vom Hersteller vorgegeben Fördertiefe der Gartenpumpe.
  • Verhindere Kavitation durch eine ausreichend dicke Saugleitung ohne jegliche Verengungen.
  • Nutze zur Verlängerung der Saugleitung nur Verstärkte Saugschläuche oder Rohre.
  • Dichte die Saugleitung ab.
  • Installiere am Ende der Saugleitung ein Rückschlagventil. 
  • Vor dem ersten Pumpenstart musst du die Saugleitung mit Wasser füllen.   
Hauswasserwerk oder Gartenpumpe?

Hauswerk oder Gartenpumpe – die optimale Wasserversorgung herstellen

Immer wieder taucht die Frage nach der optimalen Wasserversorgung auf. Dabei lässt sich genau diese Frage nicht auf Anhieb beantworten, denn die technischen Möglichkeiten bieten unterschiedliche Vorteile, aber auch Nachteile. So ist es von der individuellen Situation und der Art des Wasserverbrauchs abhängig, ob du mit einem Hauswerk / Hauswasserwerk oder einer Gartenpumpe besser beraten bist oder ob du gar einen Hauswasserautomaten anschaffen solltest.         

Hauswasserwerk, Gartenpumpe oder Hauswasserautomat: Art und Menge des Wasserbedarfs ermitteln

Das Einsparen von Trinkwasser ist in der Regel das Ziel, wird eine Brauchwasseranlage installiert. Schließlich sind die Gebühren für Trinkwasser und insbesondere Abwasser recht hoch. Dafür erhalten wir aber auch echtes Trinkwasser in hoher Qualität direkt aus der Leitung.  Zudem ist dieses Trinkwasser ein kostbares Gut, mit dem wir sehr schonend umgehen sollten. Leitungswasser ist deshalb viel zu schade, um damit die Toilette zu spülen, Geschirrspüler und Waschmaschine zu versorgen oder den Garten zu wässern. 

Welche der drei technischen Möglichkeiten für deine Zwecke und deinen Wasserbedarf ideal ist, kannst du ermitteln. Dazu musst du lediglich aufzeichnen, wofür du wieviel Wasser benötigst. Gebräuchlich sind folgende Verwendungszwecke von Wasser aus Brauchwasserleitungen.

Ermittlung des Wasserbedarfs

Volumenmäßig hohe Wasserentnahme

Du willst den Pool befüllen, deinen großen Garten mit ausreichend Wasser versorgen oder eine Beregnungsanlage im Gewächshaus betreiben. Erfahre hier ob du eine Gartenpumpe auch als Poolpumpe verwenden kannst.

Oft geringere Mengen Wasser entnehmen

An das Brauchwassersystem willst du die Waschmaschine und den Geschirrspüler anschließen. Gerade moderne Geräte entnehmen mehrfach während eines Reinigungsprogramms Wasser in kleinen Mengen. Außerdem soll die Toilettenspülung versorgt werden. 

Gelegentlich größere oder mittlere Wassermengen entnehmen

Du nutzt das Wasser, um die Pflanzen im Haus und auf dem Balkon oder der Terrasse und im kleinen Garten zu gießen. Außerdem als Wischwasser zum Hausputz. 

Komplexe Wasserentnahme mit geringen, aber auch mit großen Wassermengen  

Der Garten muss gewässert werden, die Geschirrspülmaschine soll angeschlossen werden, außerdem willst du Wischwasser entnehmen und im Sommer das Planschbecken für die Kinder befüllen. 

Welche Art Pumpe sich für welche Zwecke besonders eignet

In der Tat haben diese drei Varianten der Hauswasserversorgung ihre spezifischen Vorzüge, aber auch Nachteile. Genau deshalb ist es wichtig, auf den Bedarf abgestimmt, das passende System auszuwählen. 

Unterschiedliche Arten von Pumpen

Die Gartenpumpe

Eine Gartenpumpe muss von Hand ein- und wieder ausgeschaltet werden. Zudem dauert es einige wenige Sekunden, bis der höchstmögliche Wasserdruck in der Entnahmeleitung hergestellt ist. Dafür kannst du kannst du zum relativ kleinen Preis Gartenpumpen kaufen, die dir konstant hohe Wassermengen bei gleichbleibendem Druck fördern. Deshalb sind Gartenpumpen ideal, soll mit dem Wasser der Pool befüllt, der Garten gegossen oder eine Beregnungsanlage betrieben werden. Selbst relativ kleine Gartenpumpen liefern bereits mehrere tausend Liter in der Stunde. Im Mittelbereich sind Modelle mit Fördermengen von 10.000 bis 40.000 Litern in der Stunde zu finden. Große Gartenpumpen, egal ob als Tauchpumpe oder Saugpumpe, liefern problemlos 100.000 Liter je Stunde und mehr und werden deshalb beispielsweise auch von den Feuerwehren genutzt. 

Der Hauswasserautomat 

Im Prinzip ist ein Hauswasserautomat nichts anderes als eine Gartenpumpe als Saugpumpe, die zusätzlich über einen Drucksensor verfügt. Wird irgendwo im Hauswassersystem Wasser entnommen, fällt der Druck. Der Sensor registriert den Druckabfall und schaltet die Pumpe ein. Deshalb dauert es meist nur zwei oder drei Sekunden, bis der volle Wasserdruck wiederhergestellt ist. Dafür bleibt der Druck dauerhaft erhalten, so lange, bis du die Wasserentnahme beendest. 

Allerdings kann es zur Abschaltung des Hauswasserautomaten kommen, obwohl das System einwandfrei funktioniert. Diese Sensoren besitzen ein Programm zur Notabschaltung, für den Fall eines Lecks in der Wasserleitung. Betreibst du deine Waschmaschine oder den Geschirrspüler mit dem Brauchwassersystem, kann die in viele Einzeldosen erfolgende Wasserentnahme durch ein Waschprogramm dieser Geräte vom Sensor als Leck missgedeutet werden. In der Folge schaltet der Sensor die Pumpe auf Störung, obwohl alles in bester Ordnung ist. 

Tipp: Wird der Hauswasswasserautomat in der normalen Trinkwasserleitung zur Erhöhung des Wasserdrucks betrieben, ist eine weitere Fehlerquelle vorhanden.  

Auch bei einigen Heißwasserspeichern kann es dazu kommen, dass fälschlicher Weise ein Leck vom Sensor registriert wird. Diese Geräte entnehmen beim Aufheizen gelegentlich mehrfach kleine Wassermengen zum Auffüllen, was ebenso zur Schaltung in den Störbetrieb führen kann. 

Das Hauswasserwerk

Beim Hauswasserwerk ist die Besonderheit der Druckkessel. Auf diese Weise wird erreicht, dass im gesamten Leitungssystem immer ein bestimmter, voreinstellbarer Mindestdruck vorhanden ist. Wird Wasser entnommen, fällt der Druck langsam, denn der Kessel führt Wasser nach. Erst wenn der Druck auf ein bestimmtes Niveau gefallen ist, springt die Pumpe an und baut erneut den Maximaldruck auf. 

Aufgrund der Konzeption ist beim Hauswasserwerk der Druck immer leicht schwankend, zwischen Minimal- und Maximaldruck. Werden nur kleine Wassermengen entnommen, springt die Pumpe oftmals nicht an, denn das fehlende Volumen wird durch Wasser aus dem Druckkessel ergänzt. Insofern ist diese Konstruktion energiesparend und materialschonend, denn die Gartenpumpe und der Hauswasserautomat müssen immer in Betrieb ein, selbst wenn nur ein kleines Glas Wasser entnommen wird.  Hier kommst du übrigens zu unserem Hauswasserwerk Vergleich.

Vorzüge und Nachteile von Gartenpumpe, Hauswasserwerk und Hauswasserautomat im Überblick 

Im Folgenden siehst du eine Auflistung der Vor- und Nachteile einer Gartenpumpe und eines Hauswasserautomaten.

Die Gartenpumpe

Vorteile:

  • liefert große Mengen Wasser bei konstantem Druck 
  • der Anschaffungspreis einer Gartenpumpe ist vergleichsweise günstig

Nachteile:

  • muss per Hand geschaltet werden.
  • ist bei der Entnahme kleiner Wassermengen unwirtschaftlich. 
  • Verschleiß bei häufigem Ein- und Ausschalten ist hoch.

Der Hauswasserautomat

Vorteile:

  • automatische Schaltung bei Bedarf.
  • in Betrieb, werden auch große Wassermengen mit konstantem Druck gefördert. 

Nachteile:

  • bei Entnahme kleiner Wassermengen störanfällig. 
  • bei häufigem Ein- und Ausschalten relativ hoher Verschleiß. 

Das Hauswasserwerk

Vorteile:

  • es liegt permanent ein nutzbarer Wasserdruck an.
  • energieschonend durch Nachführen von Wasser aus dem Druckkessel. 
  • geringerer Verschleiß, weil das Hauswasserwerk seltener einschaltet. 

Nachteile:

  • Druck ist schwankend, niemals konstant. 
  • durch den Druckkessel für die Förderung großer Wassermengen weniger geeignet.   

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Sind Gartenpumpen als Poolpumpe geeignet?

Eine Gartenpumpe auch zum Betrieb des Pools einzusetzen, liegt eigentlich nahe. Schließlich wird nahezu sauberes Wasser lediglich zum Filter gefördert, um von dort nach der Reinigung wieder in den Pool zu fließen. Allerdings gibt es beim privaten Schwimmbecken einige Fakten zu bedenken, soll eine Gartenpumpe dauerhaft als Filterpumpe in einem Pool ihren Dienst verrichten.    

Was den Pool vom Gartenteich, dem Brunnen und der Zisterne unterscheidet

Nur in Ausnahmefällen schwimmen Menschen in ihrem Gartenteich, es sei denn dieser wurde als Badeteich angelegt. Allenfalls unfreiwillig wird im Brunnen oder in der Zisterne ein Bad genommen. Genau deshalb können im Teich, im Brunnen und in der Zisterne quasi bedenkenlos Gartenpumpen verwendet werden, egal ob als Ansaugpumpe oder als Tauchpumpe. Das ist in einem Pool ein wenig anders. 

Risiken beim Einsatz von Gartenpumpen in einem Pool 

Willst du eine Gartenpumpe in deinem Schwimmbassin einsetzen, solltest du dir genau über die möglichen Risiken im Klaren sein. Grund dafür ist, dass Technik in Verbindung mit dem Element Wasser meist versteckte Gefahren mit sich bringt. Oft genug werden genau diese Gefahrenpunkte zu spät erkannt, manchmal auch erst, wenn es zu spät ist. 

Gartenpumpe und Poolpumpe benutzen

Selbstsaugende Gartenpumpen

Wird die Gartenpumpe außerhalb des Beckens installiert und es führt lediglich eine Saugleitung in den Pool, kann genau diese zur Gefahrenquelle werden – insbesondere für Kinder. Der Nachwachs spielt nun einmal gerne und ist permanent auf Entdeckungstour. Wird die Saugleitung im Pool entdeckt, ist es für Kinder reizvoll mit dem Unterdruck zu spielen. Schließlich saugt die Pumpe nicht nur Wasser an, sondern auch die Haut, die Hände und die Finger. Es ist bereits vorgekommen, dass Kinder mit den Fingern im Ansaugrohr steckengeblieben sind und nicht mehr auftauchen konnten. Die Gefahr ist auch dann vorhanden, wenn am Ende der Saugleitung ein Rückschlagventil angebracht ist. Dieses ist dazu geeignet, Kleidung einzuklemmen, wodurch die badende Person von der Mechanik festgehalten wird.

Tauchpumpen

Bei Tauchpumpen besteht nur eine geringe Gefahr, angesaugt zu werden, denn dazu ist der Saugkorb in der Regel einfach zu groß. Es wird also nicht genügend Unterdruck erzeugt, um eine Person festzuhalten – es sei denn, es wird eine Tauchpumpe mit sehr hoher Leistung verwendet. Allerdings bergen Tauchpumpen die Gefahr eines elektrischen Schlages. Selbst wenn diese Gartenpumpe vorschriftsmäßig angeschlossen und abgesichert ist, kann es geschehen, dass das Wasser im Pool unter Strom gesetzt wird – zumindest kurzzeitig. Zumeist geschieht dies, wenn das Gehäuse der Pumpe undicht wird und Wasser zuerst in geringen Mengen bis zur elektrischen Anlage in der Gartenpumpe vordringen kann. 

Taugliche Gartenpumpen im Schwimmbecken installieren   

Willst du den Pool mit Wasser aus der Zisterne, dem Brunnen – oder mit einem Filter versehen – aus dem Gartenteich befüllen, wird dir deine Gartenpumpe gute Dienste leisten. Bei allen Bemühungen um Umweltschutz und zum schonenden Einsatz von chemischen Mitteln, du wirst es nicht vermeiden können, dem Wasser Chlor beizugeben. Das gesundheitliche Risiko ist viel zu hoch, um auf die Beigabe von Chlor im Poolwasser zu verzichten. 

Gartenpumpe im Pool installieren

Genau dies ist der Punkt, durch den fast alle Gartenpumpen als Poolpumpe auszuschließen sind. Die meisten Modelle sind für chloriertes Wasser ungeeignet, egal ob es sich um Tauchpumpen oder Saugpumpen handelt. Werden Sie trotzdem eingesetzt, kommt es im Inneren der Pumpe zur Korrosion, die Dichtungen werden beschädigt und die Pumpe schlägt Leck, wodurch die elektrischen Bauteile zerstört werden. Ein Reparieren der Gartenpumpe ist dann so gut wie nahezu unmöglich.

Pumpen, denen aggressive chemische Stoffe nichts anhaben können, werden in chemischen Betrieben eingesetzt – und beim Camping. Im Campingzubehör findest du Pumpen, die zur Entleerung der Chemietoiletten konzipiert wurden. Diese Modelle vertragen in der Regel auch chloriertes Wasser und können demnach als Poolpumpe Verwendung finden. 

Aber – es sind im Handel auch Mehrzweckpumpen erhältlich, die als Gartenpumpen gute Dienste leisten. Diese sind in der Regel mit einem Pumpwerk und Stopfbuchsen aus Keramik ausgestattet, sodass Chlor keine Schäden verursachen kann. 

Was generell beim Kauf einer Gartenpumpe für das Schwimmbassin oder einer Poolpumpe zu beachten ist 

Es gibt einige Grundregeln für die Nutzung von Pumpen in einem Pool, die du unbedingt beherzigen solltest. 

Handelsübliche Tauchpumpen sind als Poolpumpe wegen der Gefahr eines elektrischen Schlages wenig geeignet. 

Ausnahme sind mit Gleichstrom betriebene Gartenpumpen mit 12 Volt, die entweder über ein Netzgerät, eine Solaranlage oder notfalls mit dem Ladegerät für die Autobatterie betrieben werden können. 

Pumpen müssen von ihrer Fördermenge zur Aufnahmekapazität des Sandfilterkessels passen. Kann der Sandfilter vier Kubikmeter Wasser je Stunde reinigen, was für einen Pool mit bis zu 16 Kubikmetern Wasser ausreichend ist, dann darf die Förderkapazität der Pumpe 4.000 Liter je Stunde nicht überschreiten. Fördert die Pumpe zu viel Wasser, gerät der Kessel unter immensen Druck und platzt. Erfahre hier mehr über die richtige Leistung bei Pumpen.

Ist die Leistung der an den Sandfilter angeschlossenen Gartenpumpe zu gering, wird der Filtersand wegen des zu schwachen Drucks nicht mehr gereinigt. In der Folge verdreckt der Filtersand bis schlussendlich der Filter verstopft und seinen Dienst quittiert. 

Willst du trotz allem eine mit 220 Volt betriebene Tauchpumpe als Poolpumpe verwenden, solltest du sicherstellen, dass die Pumpe immer bei der Nutzung des Pools abgeschaltet ist. 

Dies lässt sich beispielsweise mit einer Absperrkette bewerkstelligen. Es gibt elektrische Kettenschlösser, die, sobald die Kette aufgeschlossen wird, die Stromzufuhr unterbrechen. Diese Kettenschlösser führen selbst keine 220 Volt-Stromleitung, sondern lediglich ein Kabel mit Kontakten für einen Steuerstrom von wenigen Volt. Auf diese Weise wird ein Relais angeregt, welches wiederum die Stromzufuhr unterbricht oder wiederherstellt. 

Soll das Wasser im Badezuber gefiltert werden, ist nahezu jede Art von Gartenpumpe ungeeignet. Gartenpumpen nutzen das Medium Wasser beim Pumpen zugleich als Kühlmittel und dürfen deshalb nur bis zu einer vom Hersteller festgelegten Temperatur eingesetzt werden. In einem Badezuber herrschen für gewöhnlich Temperaturen um 40 Grad Celsius, was bei fast allen gewöhnlichen Gartenpumpen zu Überhitzung führen würde.  Was aber sehr wohl geht ist, sein Wasserbett mit einer Gartenpumpe zu entleeren.

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