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Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Tauchpumpe.

Schmutzwasserpumpe Teichschlamm

Besondere Schmutzwasserpumpen für Teichschlamm

Täglich leisten Schmutzwasserpumpen ihren Dienst in deutschen Hauhalten, egal ob der Fluss über die Ufer getreten, die Waschmaschine übergelaufen oder die Wasserleitung geplatzt ist. Im zu pumpenden Wasser dürfen kleine Feststoffe treiben und ist das Wasser verdreckt, nimmt die Schmutzwasserpumpe auch dies klaglos hin. Allerdings nur bis zu einer bestimmten Grenze. Sinkt die Viskosität des Mediums, muss nur noch Schlamm oder Modder gefördert werden, dann sind besondere Schmutzwasserpumpen für diese Arbeit notwendig. Warum dies so ist und welche Pumpen in Frage kommen, erkläre ich dir in diesem Heimwerker-Report. 

Hier kommst du übrigens zu unserem großen Schmutzwasserpumpen Vergleich.

Schmutzwasserpumpen für schlammige Medien einsetzen 

Schmutzwasserpumpen fördern Wasser, das Schmutzpartikel enthält, ohne zu verstopfen – so der Idealfall. Diese Pumpen werden in der Regel als Umwälzpumpe eingesetzt, oder um beispielsweise einen Wasserfall im Teich zu vertreiben oder um eine Strömung zu erzeugen. Sie halten das Wasser in Bewegung. Allerdings steht bei den gängigen Schmutzwasserpumpen fast immer in der Gebrauchsanweisung, dass es ratsam ist, diese so tief wie möglich im Teich zu platzieren – aber niemals im Bodenschlamm. 

Grund dafür ist, dass Teichschlamm eine zu geringe Viskosität besitzt, um von einer Schmutzwasserpumpe problemlos gefördert zu werden. Darüber hinaus besitzen die meisten Schmutzwasserpumpen eine relativ hohe Scherrate. Soll heißen, sie pumpen mehr Wasser als Schlamm. In der Folge sinkt die Viskosität des verbleibenden Schlamms immer weiter, bis schlussendlich nur noch ein harter Kuchen übrig bleibt. Die meisten Teichbesitzer behelfen sich dadurch, dass sie beim Abpumpen des Teichschlamms Frischwasser hinzufügen. Dies ist aber nur bis zu einem gewissen Grad möglich und ist außerdem eine Vergeudung von Frischwasser.

Funktionsweise einer Schmutzwasserpumpe im Normalbetrieb

Eine Schmutzwasserpumpe in einem Gartenteich steht für gewöhnlich unter Wasser und fördert das Wasser durch einen Schlauch zu einem Filter. Die Pumpe sollte so tief wie möglich im Wasser stehen und der Rücklaufschlauch sollte so weit wie möglich von der Pumpe entfernt sein. Auf diese Weise wird eine optimale Wasserzirkulation erreicht. Dies ist für eine gute Verteilung von Nährstoffen und CO2 an die Wasserpflanzen wichtig. Dadurch wachsen die Pflanzen optimal, während zugleich das Algenwachstum minimiert wird. Auf diese Weise wird ein sauberer Wasserfall oder Bachlauf kreiert.

Informiere dich hier in diesem Artikel auch noch über mini Schmutzwasserpumpen.

Welche Schmutzwasserpumpen sind verfügbar? 

Schmutzwasserpumpen oder Schlammpumpen gibt es sowohl mit Elektro- als auch mit Gas- oder mit Dieselmotorantrieb sowie mit Druckluftmotoren. Die meisten dieser Pumpen sind für Medien mit relativ hoher Viskosität ausgelegt, also für Substanzen mit recht hohem Wasseranteil. Gülle- und Schlammpumpen sind häufig Membranpumpen, aber auch Zentrifugalpumpen sind hier zu finden.

Schlamm mit der Schmutzwasserpumpe entsorgen 

Verbinden den Abflussschlauch der Pumpe mit dem Anschluss für den Abfluss. Ziehe die Pumpe vom Teich weg und achte darauf, dass ihr Ende vom Teich weg zeigt. Das Letzte, was du willst ist, dass der Schlamm aus dem Teich abgelassen wird und dann direkt wieder zurückfließt!

Platziere die Pumpe unter Wasser, und zwar in dem Bereich, in dem sich der größte Teil des Schlamms befindet. An der Unterseite der Pumpe befinden sich zwei Einlassöffnungen zum Ansaugen des Schlamms. Achten darauf, dass diese Öffnungen unter Wasser, aber so nahe wie möglich an der Wasseroberfläche liegen. So wird sichergestellt, dass die Pumpe so viel Schlamm wie möglich aufnimmt.

Schließen nun die Pumpe an und schalte den Strom ein.

Beobachte die Pumpe genau. Sie sollte nun den Schlamm aus dem Teich schlürfen.

Achten darauf, dass die Einlassöffnungen unterhalb des Wasserspiegels bleiben! Andernfalls kann es passieren, dass die Pumpe keinen Schlamm mehr ansaugt.

Welche Pumpenarten sind für Schlamm geeignet? 

Pumpenarten für Schlamm

Zentrifugalpumpen

Zentrifugalpumpen eignen sich gut für Schlämme mit niedriger Viskosität und sehr wenig Feststoffen. Dieser Pumpentyp erzeugt weitaus weniger Pulsation als Verdrängerpumpen.

Zentrifugalpumpen haben leider eine hohe Scherrate. Es kontraproduktiv, dem Schlamm Scherkräfte zu verleihen. Bei der Schlammförderung soll dieser in hoch konzentrierter Form erhalten bleiben. Wenn er geschert wird, entsteht eine größere Oberfläche, die die Feststoffe dispergiert und die Entwässerung erschwert. In einem anderen Artikel auf dieser Webseite beschäftigen wir und explizit mit Entwässerungspumpen.

Eine Alternative ist eine druckluftbetriebene Membranpumpe. Dies ist eine beliebte Option für Schlämme. Die Einfachheit der Pumpentechnik ist ein Grund dafür. Sie verfügt über eine einzige Membran, die durch Druckluft angetrieben wird. Die Drehzahl der Pumpe lässt sich sehr einfach steuern, und das Ergebnis der Flüssigkeitsverdrängung ist vorhersehbar. Diese Schmutzwasserpumpe eignet sich gut für die Herstellung eines gleichmäßigen Schlammteppichs mit einem konstanten Feststoffanteil im Schlamm.

Druckluftbetriebene Membranpumpen haben jedoch hohe Pulsationsraten. Außerdem werden sie mit Druckluft betrieben. Wenn nicht bereits ein leistungsstarker Luftkompressor vorhanden ist, ist der Betrieb dieser Pumpe teurer.

Erfahre hier was die optimale Mediumtemperatur einer Schmutzwasserpumpe ist!

Exzenterschneckenpumpen

Exzenterschneckenpumpen sind hervorragend für Schlamm geeignet. Sie scheren den Schlamm wenig bis gar nicht und erzeugen geringe Pulsationsraten. So großartig sie auch in der Anwendung sind, Wartung und Reparatur sind ein echtes Problem. Fragen Sie jeden, der jemals eine Pumpe repariert hat! Allerdings haben inzwischen einige Hersteller dieses Problem erkannt und biet nun wartungsfreundlichere Modelle an. Ein weiterer Nachteil ist die Größe. Diese Pumpen benötigen reichlich Platz und oftmals müssen einige Rohrleitungen nachgerüstet oder ergänzt werden.

Drehkolbenpumpen

Drehkolbenpumpen eignen sich hervorragend für Flüssigkeiten mit hoher Viskosität. Wie bei der Exzenterschneckenpumpe ist die Scherung und Pulsation gering. Sie haben eine kleine Stellfläche und sind durch die Abdeckplatte an der Vorderseite der Pumpe leicht zugänglich. Dieser Pumpentyp ist zwar in der Anschaffung teurer, aber im Laufe der Zeit sind die Ausgaben für Teile, Wartung und Reparaturen weitaus geringer als bei einer Exzenterschneckenpumpe. Problem ist allerdings, dass es nur wenige Modelle gibt, die für den Privathaushalt konzipiert wurden. Die meisten Drehkolbenpumpen werden für Großbaustellen und Klärwerke konzipiert. 

Informiere dich hier auch noch über Schmutzwasserpumpen für Zisternen.

Welche Pumpenart als Schmutzwasserpumpe kaufen?

Schmutzwasserpumpen für Schlamm kaufen

Für Anwendungen, bei denen sauberes Wasser gefördert werden muss, sind Zentrifugalpumpen die beste und kostengünstigste Lösung. Zentrifugalpumpen haben schmale Laufradschaufeln, was bedeutet, dass nur klares Wasser, das praktisch frei von Verunreinigungen ist, von dieser Pumpe gefördert werden kann. Natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass auch scheinbar klares Wasser zumindest eine kleine Menge an Verunreinigungen enthält. Aus diesem Grund sind diese Pumpen mit einem Sieb ausgestattet, das als Sicherheitsnetz dient und verhindert, dass unsichtbare Verunreinigungen in den Ansaugschlauch gelangen.

Aber was ist, wenn das Wasser auch nur leicht schlammig, sandig oder mit Verunreinigungen übersät ist? Das Sieb verhindert zwar, dass unerwartete Partikel die Pumpe beschädigen, aber wenn ein Benutzer irgendwelche Verunreinigungen im Wasser feststellt, sollte er wissen, dass es speziell für diese Situation einen anderen Pumpentyp gibt. Für Wasser, das Verunreinigungen enthält, die eine Zentrifugalpumpe verstopfen oder beschädigen könnten, ist eine Semi-Trash-Pumpe oder Schlammpumpe die beste Wahl, auch als Fäkalienpumpe oder Güllepumpe bekannt.

Vereinfacht ausgedrückt funktionieren Semi-Trash-Pumpen auf die gleiche Weise wie Zentrifugalpumpen, haben jedoch dickere Laufradschaufeln und eine größere Spiralauslassöffnung, damit kleine Schmutzpartikel durchfließen können. Als allgemeine Faustregel gilt, dass Schmutzpartikel bis zu einer Größe von rund 2 cm problemlos durchfließen können.

Eine Semi-Schmutzwasserpumpe sollte immer dann eingesetzt werden, wenn nicht sicher ist, ob eine Zentrifugalpumpe die Aufgabe bewältigen kann.

Eine Semi-Trash-Pumpe kann zwar mehr als eine Zentrifugalpumpe fördern, hat aber Probleme, wenn die Verschmutzungen zu groß sind. Sie ist nicht in der Lage, Stöcke, Steine oder Felspartikel zu fördern. Wenn ein Benutzer solche Verunreinigungen im Wasser entdeckt, sollte er sich für die nächste Pumpenstufe entscheiden – eine Schmutzwasserpumpe als Exzenterschneckenpumpe oder als Drehkolbenpumpe, wenn irgend möglich.  

Diese Pumpen sind eine gute Wahl für Situationen, in denen große Wassermengen und Schlamm gefördert werden müssen. Das Entfernen von überschüssigem Wasser aus einem Reservoir oder Becken nach einer Sturzflut ist ein Beispiel für eine Anwendung, die eine solche Schmutzwasserpumpe erfordern kann. 

Bei einem Medium mit sehr hoher Viskosität ist allerdings die Membranpumpe der Favorit. Sie kommt am besten mit dem schwierigsten Wasser mit großen Verunreinigungen zurecht. Die oft als Schlammpumpe bezeichnete Membranpumpe ist die richtige Wahl, wenn das Wasser so dick oder schmutzig ist, dass der Benutzer nicht erkennen kann, was unter der Oberfläche lauert.

Membranpumpen sind in der Lage Äste, Steine, Schlamm, Müll und andere Verunreinigungen bis zur Größe eines Golfballs zu bewältigen. Im Grunde genommen kann alles, was durch die Öffnung passt, auch durchgelassen werden. In der Abwasserentsorgung kann er schlammiges Wasser, Schlamm und andere stark viskose Flüssigkeiten pumpen.

All diese Fähigkeiten bedeuten einen höheren Preis für diese Art von Pumpe. Aus diesem Grund wird eine Membranpumpe in der Regel nur dann eingesetzt, wenn es keine Alternative mehr gibt. Außerdem arbeitet eine Membranpumpe bei gleicher Leistungsaufnahme deutlich langsamer als die anderen Schmutzwasserpumpen.

Die Quintessenz

Bei dem großen Angebot an Pumpen kann es schwierig sein, die richtige Pumpe zu finden. Eine falsche Auswahl kann zu einer unbefriedigenden Pumpenleistung führen, ganz zu schweigen von möglichen Schäden an den Komponenten der Maschine. Wer aber regelmäßig stark viskose Medien zu fördern hat, der wird mit einer Membranpumpe glücklich werden – trotz der hohen Anschaffungskosten. 

In meinem Schmutzwasserpumpen Ratgeber findest du noch viele weitere nützliche Artikel zu der Bedienung von Schmutzwasserpumpen.

Schmutzwasserpumpe Pflege und Wartung

Pflege und Wartung von Schmutzwasserpumpen in 7 Schritten 

Vorsorge ist auch bei Pumpen besser als eine aufwendige Nachsorge. Leckt eine Pumpe, kann es schnell zu einer Überschwemmung kommen. Ist die Schmutzwasserpumpe blockiert, überhitzt der Motor, was schwere Schäden nach sich zieht. Willst du sicherstellen, dass deine Pumpe zuverlässig ihre Arbeit verrichtet, sind Pflege und Wartung immer einer teuren Instandsetzung oder dem Neukauf einer Schmutzwasserpumpe vorzuziehen. Wie du deine Pumpe mit geringem Zeitaufwand und bei hoher Betriebssicherheit pflegen und warten kannst, erkläre ich dir in diesem Heimwerker-Report. 

In unserem Schmutzwasserpumpen Test findest du eine Auflistung der besten Modelle auf dem Markt!

Wartungs- und Pflegeplan für Schmutzwasserpumpen erstellen

Eine Schmutzwasserpumpe besteht aus vielen Teilen, die alle regelmäßig auf ihren Zustand überprüft werden müssen. Aber nicht alle sind gleich wartungsintensiv. Deshalb bietet es sich an, einen Wartungsplan aufzustellen. 

alle 2 Wochen Sichtkontrolle  Prüfen der Standfestigkeit der Schmutzwasserpumpe.

Gehäuse und Zuleitungen (elektrische Verkabelung sowie Wasserleitungen) auf Abnutzung und Schäden prüfen. 

Suche nach Leckagen, feuchten Stellen. 

rund 5 bis 10 Minuten
monatlich  kleine mechanische Wartung  Entfernen der Schutzvorrichtungen und prüfen der Welle sowie des Pumpwerks.

Ausrichtung der Welle auf unrunde Drehung prüfen. Falls notwendig Öl auffüllen.

rund 20 Minuten. Diese Arbeiten verkürzen sich, sobald du darin die notwendige Routine erlagt hast. 
im Abstand von rund 6 Monaten  mittlere mechanische und elektrische Wartung Ist eine Reservepumpe vorhanden, lasse diese Pumpe laufen und prüfe sie auf ihre Funktionsfähigkeit und Leistung.

Prüfen, ob sich die Motorwelle axial bewegt.

Entfernen und reinigen aller Hilfsvorrichtungen wie Ventile, Manometer, Rohrleitungen, Schaugläser, usw.

Bei größeren Pumpen mit einer Kupplung ist diese zu öffnen. Prüfe, ob die Gummiteile / Dichtungen abgenutzt sind und eventuell erneuert werden müssen.

etwa 45 Minuten 
große jährliche Inspektion vollständiges Zerlegen der Pumpe  Demontiere die Pumpe von den Rohrleitungen und zerlege sie.

Überprüfe alle Teile gewissenhaft und tausche beschädigte aus. Insbesondere:

– Laufräder

– Verschleißringe/Verschleißbleche

– O-Ringe

– Welle

circa 4 Stunden 

In einem anderen Artikel gehen wir darauf ein, welche Pumpen sich vor Allem für Teichschlamm eigenen!

Gesamtablauf der Wartung und Pflege von Pumpen in 7 Schritten 

  1. Wartungsplan erstellen
    Lese die Vorgaben des Originalherstellers. Berücksichtige den Zeitplan für jede Wartung. Müssen Leitungen abgeschaltet werden? Wähle einen Zeitpunkt, an dem das System eh außer Betrieb ist.
  2. Sichtprüfungen
    Mache dich mit dem System vertraut. Beobachte die Pumpe, während sie noch in Betrieb ist. Achte auf Lecks, ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen und ungewöhnliche Gerüche. Fördert eine Schmutzwasserpumpe Brauch- oder Frischwasser, riecht aber nach abgestandenem, fauligen Wasser, ist zumeist eine Unrichtigkeit im Gehäuse vorhanden.
  3. Achte auf deine Sicherheit
    Vergewissere dich, dass der Pumpenmotor abgeschaltet und das Gerät vom Stromnetz getrennt ist. (Stecker gezogen und / oder Sicherung ausgeschaltet) Nur dann ist eine Wartung und / oder Systemprüfung sicher durchführbar. Eine ordnungsgemäße Abschaltung ist nicht nur für elektrische Systeme, sondern auch für hydraulische Systeme wichtig, die bei leistungsstarken Pumpen anzutreffen sind.
  4. Mechanische Prüfung
    Prüfe, ob die Befestigungspunkte sicher sind.
    Prüfe die Gleitringdichtung und die Packung
    Prüfe die Pumpenflansche auf Undichtigkeiten
    Prüfe die Kupplungen
    Kontrolliere und reinige den eventuell vorhandenen Filter sowie das Rückschlagventil
  5. Schmierung
    Schmiere den Motor und die Pumpenlager gemäß den Vorgaben des Herstellers. Achte unbedingt darauf, nicht zu viel zu schmieren. Die Lager werden durch Überfettung eher beschädigt als durch Unterfettung. Wenn das Lager eine Entlüftungskappe hat, nimm diese Kappe ab. Anschließend lässt du die Pumpe 30 Minuten lang laufen, bevor die Kappe wieder angebracht wird. So kann überschüssiges Fett aus dem Lager entweichen.
  6. Überprüfen der Elektrik und des Pumpenmotors einer Schmutzwasserpumpe
    Prüfe, ob alle Anschlüsse fest angezogen sind.
    Prüfe die Entlüftungsöffnungen und Wicklungen des Motors auf Staub-/Schmutzablagerungen und reinige diese gemäß den Richtlinien des Herstellers.
    Prüfe den Anlasser bzw. das Steuergerät auf Lichtbogenbildung, Überhitzung usw.
    Wird ein Motor ungewöhnlich heiß oder es riecht verbrannt, verwende ein Ohmmeter an den Wicklungen, um zu prüfen, ob die Isolierung defekt ist.
  7. Dichtungen, Schläuche und Leitungen prüfen
    Wenn Schläuche, Dichtungen oder O-Ringe Verschleiß oder Beschädigungen aufweisen, müssen sie sofort ersetzt werden. Die Verwendung eines temporären Gummimontage-Schmiermittels sorgt für einen festen Sitz und verhindert Lecks oder Verrutschen.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Achte darauf bei deiner Schmutzpumpe einen hochwertigen Schlauch zu verwenden! Auch wichtig ist auf die Höchsttemperatur des Wassers zu achten!

Die wichtigsten Prüfpunkte bei der Wartung einer Schmutzwasserpumpe im Überblick 

Schmutzwasserpumpe wichtige Prüfpunkte

Folgende Komponenten solltest du gemäß deinem Wartungsplan regelmäßig prüfen. Außerdem immer dann, wenn die Schmutzwasserpumpe eine Störung hatte, ungewöhnliche Geräusche von sich gibt, streng nach fauligem Wasser riecht oder ein Leck sichtbar ist. Prüfe gewissenhaft…

… den physischen Zustand des Systems, um sicherzustellen, dass es sicher und unbeschädigt ist.

… insbesondere den Zustand der Pumpe, einschließlich Laufrad, Dichtungen, Lager, Ventile und Spiralgehäuse.

… den Zustand der Rohrleitungen auf Verschleiß oder Beschädigung.

… die Sauberkeit des Sumpfes und des Schwimmers.

… die elektrischen Komponenten, um sicherzustellen, dass die Isolierung intakt ist, die Sicherungen in gutem Zustand und die Kontaktstellen nicht korrodiert sind.

… ob alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß funktionieren und ob Alarmsignale und Summer funktionsfähig sind, sofern die Schmutzwasserpumpe damit ausgestattet ist.

… den eventuell vorgebauten Häcksler der Schmutzwasserpumpe. Wichtig ist hier vor allem, dass die Messer regelmäßig nachgeschliffen und geölt werden. Dabei ist ein pflanzliches Öl zu verwenden, welches sich zu 100 % biologisch abbauen lässt. 

In einem anderen Artikel gehen wir auf die Frage ein, wann es bei der Benutzung einer Schmutzwasserpumpe zu einer Gefahrensituation kommen kann!

Schlussbemerkungen zur Wartung und Pflege von Schmutzwasserpumpen

Eine gut gewartet und gepflegte Schmutzwasserpumpe kann die vom Hersteller angegebene Lebenserwartung von zumeist 10 Jahren deutlich überschreiten. Ich arbeite beispielsweise mit einer Schmutzwasserpumpe, die bei mir seit 2007 bis heute störungsfrei im Einsatz ist. In der Tat ist dies mit Arbeit und einem überschaubaren Zeitaufwand verbunden. Die Belohnung ist aber, dass eine in der Anschaffung nicht ganz billige Tauchpumpe zuverlässig über viele Jahre ihren Job macht.  

Tauchpumpe Gefahrenquellen

Welche Gefahren können beim Betrieb einer Schmutzwasserpumpe entstehen?

In Deutschland erleiden jährlich rund 2,8 Millionen Menschen einen Unfall in den eigenen vier Wänden. Erschreckend ist, dass rund 8.000 von ihnen einen solchen Unfall nicht überleben; mehr als doppelt so viele, wie jährlich im Straßenverkehr zu Tode kommen. 

Das Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.V. gab bekannt, dass etwa 300.000 dieser Unfälle beim Heimwerken geschehen. Allerdings räumt das Kuratorium ein, dass es besonders hier eine große Dunkelziffer gibt, weil die meisten Unfälle nicht gemeldet werden. Dass sogar Schmutzwasserpumpen mitunter gefährlich werden können, daran denken die meisten Nutzer nur selten. Wo die Gefahren liegen, erkläre ich in diesem Heimwerker-Report. 

Tipp: Durch eine gute Pflege deiner Schmutzwasserpumpe, kannst du einige gefährliche Szenarien vermeiden.

Was du über Schmutzwasserpumpen wissen solltest – die Gefahrenquellen

Schmutzwasserpumpen werden nicht nur eingesetzt, um überflutete Keller trocken zu legen oder mit dem Wasser aus dem Gartenteich die Blumen zu gießen. Mit leichten technischen Änderungen ist dieser Pumpentyp auch in Schwimmbädern im Einsatz und wird auf Baustellen zum Abpumpen von Schlammwasser genutzt. Aufgrund dieser ungeheuren Bandbreite beim Einsatz, können von Schmutzwasserpumpen Gefahren ausgehen, die auf den ersten Blick kaum erkennbarer sind. Die wichtigsten Gefahrenquellen bei Schmutzwasserpumpen sind: 

  • Elektrizität
  • Druck
  • Schwebstoffe im Medium 
  • oder eine Kombination aus zwei oder drei dieser Gefahrenquellen.

Schmutzwasserpumpe in Badeteichen, Pools und Gartenteichen

Im Jahr 2017 kam es durch die Consumer Product Safety Commission zur größten Rückrufaktion von Pumpen aller Zeiten in den USA. Rund 16.000 Pumpen aus 14 verschiedenen Modellen, die zwischen September 2010 und Oktober 2016 verkauft wurden, wurden zurückgerufen. Dabei handelte es sich um Pumpen der Marken Emerson oder EcoTech EZ, die einen Motor der Nidec Motor Corporation mit variabler Drehzahl nutzten. Nach mehreren Zwischenfällen und einer Untersuchung wurde festgestellt, dass bei diesen Pumpen die Gefahr eines elektrischen Schlages besteht. 

Die meisten der betroffenen Pumpenmodelle wurden in Pools eingesetzt. Aber es waren auch Schmutzwasserpumpen darunter, die in Garten- oder Schwimmteichen, in Brunnen und Zisternen ihre Arbeit verrichteten.

Dabei war der Fehler an diesen Pumpen minimal. Was fehlte, war ein Erdungskabel am Gehäuse. Wurde dieses nachgerüstet, war die Pumpe sicher und problemlos zu betreiben. Die Nachrüstung kostete die Hersteller je Pumpe nur wenige Cent. Das fehlende Erdungskabel forderte allerdings zuvor drei Menschenleben. 

Hier kannst du dich allerdings auch über die beliebtesten Poolpumpen informieren!

Gefahr bei Schmutzwasserpumpen durch den Pumpendruck

Insbesondere leistungsstarke Schmutzwasserpumpen können für die Nutzer oder Unbeteiligte zur Gefahrenquelle werden. Hier ist zwischen dem Unterdruck beim Ansaugen von selbstsaugenden Schmutzwasserpumpen und dem Förderdruck zu unterscheiden.

Wird eine selbstsaugende Schmutzwasserpumpe in einem Schwimmteich installiert, besteht besonders für Kinder die Gefahr, dass sie vom Unterdruck angesaugt werden. Derartige Badeunfälle sind aus Schwimmbädern geläufig. Vor allem wenn ungesicherte Ansaugschächte oder beschädigte Ansaugkörbe vorhanden sind, können Gliedmaßen angesaugt und vom Unterdruck festgehalten werden. Meist haben die Betroffenen keine Möglichkeit, zu entkommen und ertrinken.

Insbesondere bei selbstsaugenden Schmutzwasserpumpen kann es durch einen wild umherschlagenden Förderschlauch zu teils erheblichen Verletzungen kommen. Vor allem dann, wenn am Saugrohr kein Rückschlagventil angebaut wurde. In solchen Fällen saugt die Pumpe zuerst reichlich Luft an, bevor das erste Wasser die Leitung aufsteigt. In der Folge wird ein Luft-Wasser-Gemisch durch die Förderleitung gepresst, welche sich dann selbstständig macht und wild um sich schlägt. Befindet sich eine Person in der Reichweite des Schlauchendes, kann diese von schmerzhaften Schlägen getroffen werden.

Ursachen für einen Stromschlag durch eine Schmutzwasserpumpe 

In sehr seltenen Fällen ist eine Fehlkonstruktion durch den Hersteller verantwortlich, erleidet ein Mensch einen Stromschlag durch eine Schmutzwasserpumpe. Nicht umsonst gelten in Deutschland und der EU äußerst scharfe Sicherheitsbestimmungen und jedes Gerät muss geprüft sein. Erheblich häufiger sind diese Ursachen: 

Tauchpumpe Stromschlag

  • Unsachgemäße Installation: Teils bauen Nutzer die Erdungskabel ab oder schließen diese nicht an, weil es ihnen zu umständlich erscheint. 
  • Sicherheitsbestimmungen bei der Wartung missachtet: Beinahe ebenso häufig kommt es vor, dass Eigentümer ihre Pumpe warten wollen, das Gerät aber nicht stromlos schalten. Es reicht nicht aus, die Pumpe abzuschalten. Der Netzstecker muss gezogen werden oder es ist die Sicherung auszuschalten. 
  • Abnutzung/Verschleiß der Pumpe: Eher selten sind Fälle, bei denen Dichtungen versagen oder der Motor überhitzt, was zur Verformung des Gehäuses und zum Eintritt von Wasser führt. Im Normalfall wird in diesen Fällen die Sicherung ausgelöst, allerdings nur, wenn die Erdung vorschriftsmäßig angeschlossen wurde.
  • Kriechstrom: Dieses Phänomen ist vorzugsweise dann zu beobachten, wenn ein Kabel beschädigt ist. Allerdings muss der Schaden sehr spezifisch sein. Er muss so klein sein, dass die Sicherungen nicht abschalten, aber dennoch so gravierend, dass ein elektrischer Schlag von minderer Stärke auftreten kann. Ein solcher Schlag ist für gesunde Menschen meist keine ernstzunehmende Gefahr. Gefährdet sind aber Kinder, ältere Menschen und solche, die beispielsweise einen Herzschrittmacher tragen. 

Erfahre hier, wie heiß das Wasser bei Schmutzwasserpumpen sein darf!

Fremdkörper und Schwebeteile im Medium 

Schmutzwasserpumpen sind so konstruiert, dass sie kleine Schwebstoffe aufnehmen und fördern können. Bei einigen Modellen ist zudem ein Häckselwerk oder ein Zerhacker vorgebaut, sodass größeres Treibgut auf ein passendes Mass zerkleinert werden kann. 

Wird mit einer Schmutzwasserpumpe stark verunreinigtes Wasser gefördert, so sind darin auch diese Schwebstoffe enthalten. Besonders bei sehr leistungsstarken Pumpen kommt es vor, dass kleinere Kieselsteine, Schrauben, Glassplitter und andere harte Gegenstände mit hoher Geschwindigkeit aus dem Ende des Förderschlauchs katapultiert werden. In solchen Fällen mutiert die Schmutzwasserpumpe zu einer Art Maschinenpistole, denn es werden unablässig geschossähnliche Gegenstände mit hohem Druck ausgestoßen. Dies kann zu schweren Verletzungen führen, insbesondere, wenn das Gesicht und dort die Augen getroffen werden. 

In einem anderen Artikel gehe ich auf die Frage ein, wie man sich verstopfende Poolpumpen vorbeugen kann!

Sicherheitsbestimmungen beim Umgang mit und Betrieb von Schmutzwasserpumpen

Jedes elektrische oder durch Motorkraft betriebene Gerät birgt Gefahrenquellen in sich. Wer diese erkennt, kann den Folgen vorbeugen und Unfälle nahezu gänzlich ausschließen. In der Regel sind dazu simple Sicherheitsregeln zu befolgen, angefangen mit dem korrekt angeschlossenen Erdungskabel bis zum Fixieren des Endes des Förderschlauchs, bevor die Pumpe in Betrieb genommen wird. Gehst du beim Umgang und Betrieb deiner Schmutzwasserpumpe mit gesundem Menschenverstand zu Werke, sollte dein Name auch zukünftig nicht in der Statistik für Unfälle im Haushalt auftauchen. 

Erfahre hier auf dieser Webseite auch noch, welche Pumpen ideal für die Entfernung von Teichschlamm sind!

Pumpen Verstopfen Tipps

Pumpeneinsatz im Grenzbereich: so verstopfen Pumpen nicht 

Wenn zu große Feststoffe oder bestimmte Arten von Verunreinigungen ins Wasser gelangen, neigen einige Pumpen zum Verstopfen. Verstopfte Pumpen, egal ob diese ganz oder teilweise blockiert sind, weisen bereits nach kurzer Zeit schweren Schäden auf. Außerdem kann das gesamte Pumpensystem in Mitleidenschaft gezogen werden und Rückstaus werden verursacht, was eine Menge zeitraubender Arbeit inmitten von Dreck und Schlamm zur Folge hat. Um sicherzustellen, dass deine Pumpensysteme ihr volles Potenzial ausschöpfen, solltest du einige Maßnahmen ergreifen, damit es erst gar nicht so weit kommen kann. Was damit im Einzelfall und im Speziellen gemeint ist, erläutere ich dir in diesem Heimwerker-Report.

Hier kommst du zu unserem großen Tauchpumpen Test 

Für Pumpen gefährliche Verunreinigungen und Feststoffe im Wasser 

Bei starken Regenfällen, Unwettern, Sturmfluten und Überschwemmungen wie denen im Sommer 2021, sind die kommunalen Abwasserkanäle und -systeme vollkommen überlastet und fallen schlussendlich aus. Allerdings geben sie in der Regel Feststoffe frei, die sich dort teils über viele Jahre angesammelt haben. Willst du nach der Katastrophe deinen Keller leer pumpen, musst du damit rechnen, dass derart unangenehme Feststoffe im Flutwasser enthalten sind. Dabei handelt es sich häufig um: 

  • Kleidung oder Teile davon
  • Lappen
  • Seile, Bänder, Schnüre
  • Draht
  • Drahtseile
  • Ketten
  • verklumptes Papier
  • altes Fett in Klumpen 
  • Styropor 
  • Plastik als Tüten, Blister, Folie

Insbesondere langkettige Schwebstoffe im Wasser führen zu einer Blockade des Pumpwerks. Er reicht oftmals bereits ein dünnes Band oder ein kräftiges Wollgarn aus, um eine Pumpe zum Stillstand zu bringen. In solchen Fällen arbeitet der Motor gegen diese Blockade an, wodurch er immer heißer wird. Verschärfend kommt hinzu, dass das zu pumpende Medium als Kühlmittel fehlt. In der Folge überhitzt der Pumpenantrieb und der Motor oder seine Steuerung brennen durch. In einem weiteten Artikel auf dieser Webseite gehen wir auf die möglichen Gefahrenquellen von Tauchpumpen ein! 

Besondere Umstände: stark verschlammtes Wasser 

Blockiert oder verstopft eine Pumpe, sind nicht immer große Feststoffe im Medium die Ursache. Insbesondere auf Baustellen kommt es regelmäßig vor, dass sich zu viele kleine Feststoffe im Pumpwerk ablagern – Schlamm. Vor allem bei lehmigen Böden oder wenn in der Grube Reste von Gips oder Zement enthalten sind, kann dies zum Ausfall der Pumpe führen. Es gibt hier nur zwei Methoden, die Pumpe vor Schäden zu bewahren. 

Pumpen für verschlammtes Wasser

Die erste ist eine permanente Überwachung der Pumpe. Sobald sich deren Betriebsgeräusch ändert oder die Pumpe zum Stehen kommt, muss das Gerät sofort abgeschaltet und manuell gereinigt werden. Bei einigen Pumpenmodellen ist es möglich, mit einer Düse an einem Schlauch bis ins Pumpwerk vorzudringen und die Verunreinigungen auszuspülen. Als hilfreich haben sich hier die Düsen gezeigt, die ursprünglich für die automatische Reinigung der Dachrinnen konstruiert wurden. 

Die zweite Möglichkeit besteht darin, immer wieder das Medium mit klarem Wasser quasi zu verdünnen. Dies kommt nur dann in Frage, wenn dafür kein Trinkwasser aus dem Versorgungsnetz vergeudet wird. Sind aber ein Teich, ein Brunnen oder eine Zisterne vorhanden, kann mit reichlich Wasser für einen besseren, leichteren Durchfluss gesorgt werden. Um ein hochwertiges Modell zu finden, kannst du dich hier auch noch über unsere besten Gartenpumpen informieren.

Passiver Schutz der Pumpe bei Feststoffen im Wasser 

Um die Pumpe vor derartigen Feststoffen im Wasser zu schützen, gilt es diese bereits im Vorfeld am Eintritt in den Pumpenansaugschacht zu hindern. Die gängigen Methoden sind ein Damm und ein Filterkorb. 

Hast du die Möglichkeit, baue einen Damm um deine Pumpe herum. Dieser kann locker aufgeschichtet sein. Er sollte aber immerhin so dicht sein, dass keine größeren Schwebstoffe in das innere Becken vordringen können. 

Die zweite passive Möglichkeit zum Schutz der Pumpe ist ein Filterkorb. Nutze dazu einen engmaschigen Korb oder spanne ein solches Netz um ein Gestell und positioniere die Pumpe im Zentrum des Korbes. Auch so lassen sich grobe Feststoffe von der Pumpe fern halten. 

Beide Methoden verlangen aber, dass du die Sicherungsmaßnahme in kurzen Zeitabständen kontrollierst. Es besteht die Gefahr, dass Feststoffe den Korb oder Damm nahezu vollständig abdichten, weshalb kein Wasser mehr nachfließt. Dann läuft die Pumpe trocken, was zu den bekannten Schäden führt. 

Aktiver Schutz gegen Feststoffe bei Schmutzwasserpumpen 

Wohnst du in einem bekannten Überschwemmungsgebiet oder du rechnest aus anderen Gründen damit, dass mit groben Feststoffen verunreinigtes Wasser abzupumpen ist, solltest du eine Schmutzwasserpumpe mit Häckselwerk oder einem Zerkleinerer kaufen. Einige Hersteller bieten kraftvolle Pumpen, an denen vor dem Ansaugschacht ein Häckselwerk angebracht ist. Diese funktionieren wie ein Schredder oder wie ein Mahlwerk. Alle größeren Feststoffe werden zuverlässig auf eine bestimmte Größe gebracht, sodass die Gefahr der Verstopfung der Pumpe nahezu ausgeschlossen ist. 

Nahezu deshalb, weil beispielsweise Drahtseile oder Schnüre aus Kunststoff auch mit einem Häckselwerk noch immer ein Problem sind. Diese Art von Feststoffen lässt sich nur sehr schwer zerschneiden. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass diese Materialien nicht nur das Pumpwerk, sondern auch den Zerkleinerer lahm legen. Gerade bei Kunststoffseilen passiert es regelmäßig, dass diese im Häcksler oder im Pumpwerk durch die Hitze schmelzen und so die gesamte bewegliche Mechanik außer Betrieb setzen. 

Wenn die Pumpe verstopft ist

Eine der zuverlässigsten Methoden, eine verstopfte Pumpe zu reinigen, besteht darin, die verstopften Ablagerungen physisch zu entfernen. Dazu lässt du das Vakuum ab und trennst den Saugschlauch ab, um das Wasser durch den Saugschlauch zurückfließen zu lassen. Auf diese Weise werden die meisten Ablagerungen herausgespült. 

Experten raten von der Verwendung eines Ansaugsiebs an einem Bypass ab. Ihrer Meinung nach ist es einfacher, den Ansaugschlauch zu entfernen und in die Spirale zu greifen, um die Lumpen oder andere Verschmutzungen aus dem Laufrad zu ziehen. Die gängige Alternative ist es, den gesamten Ansaugschlauch aus dem Schacht zu heben, um das Sieb zu reinigen. Auch wenn es mühsam und frustrierend ist, ist die physische Entfernung ein notwendiger Bestandteil der Arbeit zur Beseitigung von Verschmutzungen und Blockaden einer Pumpe.

Fazit zum Thema verstopfte Pumpen und Vorbeugung der Blockade des Pumpwerks 

Vorsorge ist besser als Nachsorge; dieser bekannte Leitsatz gilt auch bei Pumpen, die belastete Medien fördern sollen. Es ist fast immer einfacher, das Eindringen von Feststoffen in eine Pumpe zu verhindern, als diese später mühsam aus dem Pumpwerk zu entfernen. Zudem belastet jede Blockade die Pumpe, selbst wenn das Gerät zeitnah abgeschaltet wird. In der Folge verkürzt sich die Lebenserwartung der Pumpe, denn der Verschleiß ist immens hoch, deutlich höher als bei einer frei laufenden Pumpe. 

Ein weiterer Beitrag für eine tadellos arbeitende Pumpe ist die regelmäßige Wartung. Wird dabei das Pumpwerk mit seinen Schaufeln oder Propellerblättern sorgfältig gereinigt, können sich Feststoffe nur schwer ablagern oder sich daran festhalten. 

Wer weiß, dass er zukünftig Wasser mit starken Verunreinigungen und größeren Feststoffen fördern muss, der sollte den Kauf einer Schmutzwasserpumpe mit Häckselwerk unbedingt in Betracht ziehen. 

In unserem Pumpen-Ratgeber findest du auch noch viele weitere zahlreiche interessante Artikel. So beispielsweise haben wir geklärt, was man unter Differenzstrom versteht und welche Rolle das Gewicht einer Tauchpumpe spielt!

Tauchpumpe Gewicht

Welche Rolle das Gewicht beim Kauf einer Tauchpumpe spielt

In Europa gibt es verschiedene Richtlinien für das maximale Gewicht, welches am Arbeitsplatz gehoben werden darf. Die EN- und ISO-Normen schlagen ein Maximum von 25 kg und weniger unter optimalen Bedingungen vor. Das Gewicht allein ist jedoch nicht der einzige entscheidende Faktor. Auch die Häufigkeit des Hebens der Tauchpumpe, die Transportstrecke und die Höhe über dem Boden spielen eine Rolle. Warum und wann du beim Kauf einer Tauchpumpe das Gewicht des Gerätes beachten solltest, erkläre ich dir in diesem Heimwerker-Report.

Hier kommst du zu einer Übersicht der besten Tauchpumpen.

Leichte Elektrotauchpumpen verhindern körperliche Überbelastungen

Die Frage, wie schwer eine tragbare Tauchpumpe sein darf, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es ist jedoch wichtig, die körperliche Belastung so weit wie möglich zu reduzieren. Dies gilt insbesondere für Tauchpumpen, die häufiger bewegt werden, die also nicht fest installiert werden. Allerdings gibt es auch hier ein paar Punkte bezüglich des Gewichts zu beachten. 

Grundwasser und Oberflächenwasser mit der Pumpe fördern 

Tauchpumpen sind ideal, um Wasser aus Regenfässern, Zisternen und eben aus Brunnen zu fördern. Allerdings kann es hier zu unerwarteten Störungen kommen, wenn die Tauchpumpe zu leicht ist. Um dies zu verstehen, solltest du dir die Bodenschichten in deinem Garten bildlich vorstellen. Ganz oben ist der Rasen, dann folgt eine bis zu 4 Meter dicke Schicht aus Sand, Lehm, Ton oder eventuell auch aus Gestein oder einem Gemisch aus allem. Erst dann findet sich für gewöhnlich die erste Schicht mit echtem Grundwasser. Ist diese nicht vorhanden, liegt der Grundwasserspiegel tiefer, meist bei 6 bis 8 Metern. 

Um es überdeutlich zu machen: Wenn du in deinem Garten eine Grube von 2 Metern Tiefe aushebst und in dieser sammelt sich Wasser, dann reden wir noch immer vom Oberflächenwasser oder von oberflächennahem Wasser – nicht vom Grundwasser. Trotzdem kann dieses Wasser als Brauchwasser genutzt werden, allerdings wird diese Quelle in trockenen Jahreszeiten schnell versiegen. In Regionen mit sumpfigem Gelände lohnt sich aber der Aufwand, denn hier steht in der Regel immer reichlich Wasser dicht unter dem Rasen quasi unbegrenzt zur Verfügung. 

Dieses oberflächennahe Wasser fließt nach Niederschlägen sehr schnell. Im Vergleich dazu liegt die Flussgeschwindigkeit beim Grundwasser bei Sandböden bei etwa 1 Meter je Monat, bei feinen Tonböden bei 10 Zentimetern im Monat. In einer Grube von lediglich 2 bis 3 Metern Tiefe können Strömungsgeschwindigkeiten von bis 25 m je Stunde gemessen werden, abhängig von der Bodenbeschaffenheit und der Niederschlagsmenge. 

Klärteich oder Schwimmteich - Tauchpumpe

Verwendest du in einem solchen flachen Brunnen zum Fördern des oberflächennahen Wassers eine zu leichte Pumpe, gerät diese ins Schwingen. In der Folge kann das Förderseil durchscheuern und reißen. Oder der Förderschlauch, respektive die Förderleitung geraten derart unter Zugkraft, dass es hier zur Leckage oder gar zum Abriß der Leitung kommen kann. Obendrein besteht die Gefahr, dass die Tauchpumpe ständig gegen die Wände schlägt. Geschieht dies dauerhaft, können die Schläge zur Beschädigung der Technik oder des Gehäuses führen. 

Dies gilt im übertragenen Sinne auch für Zisternen. Für gewöhnlich siehst du die Strömung in einer Zisterne nicht, denn du hantierst wahrscheinlich selten im Garten, wenn es in Strömen regnet. Aber genau dann fließen große Wassermengen in die Zisterne, was eine heftige Strömung auslöst. Auch hier können das Förderseil oder die Förderleitung der Tauchpumpe reißen und die Pumpe selbst kann durch Anschlagen beschädigt werden. 

Deshalb spielt das Eigengewicht einer Tauchpumpe beim Kauf eine gewisse Rolle, denn sehr leichte Pumpen sind allenfalls für die Regentonne geeignet.  Aber auch auf andere Verwendungsmöglichkeiten der Tauchpumpe, wie beispielsweise das Auspumpen von Kellern, gehen wir auf dieser Webseite ein, 

Tipp: Ist deine Tauchpumpe zu leicht, kannst du dir mit einem Trick helfen. Besorge dir ein grobmaschiges Netz, in welchem die gesamte Pumpe Platz findet. Außerdem sollte Platz für ein paar große Steine sein, mit denen du auf diese Weise das Gewicht der Tauchpumpe künstlich erhöhst. Fehlt es zudem an Stabilität, kannst du am Pumpenkopf einen Schwimmer anbringen. Dazu eignet sich beispielsweise eine leere PET-Flasche. Diese verhindert zusammen mit dem erhöhten Gewicht durch die Steine das zu starke Pendeln der Tauchpumpe. 

Die Tauchpumpe im Klärteich oder Schwimmteich

Besitzt du einen Klärteich oder willst dir einen ökologisch ausgerichteten Schwimmteich als Biotop anlegen, ist die Tauchpumpe ein perfektes Zubehör. Nicht um Wasser zu fördern, sondern um das Wasser im Teich in Bewegung zu halten. Tauchpumpen sind der kostengünstige Ersatz für Strömungspumpen. Es ist nichts weiter notwendig, als dem Pumpenausgang die gewünschte Richtung zu geben. Schaltest du nun die Pumpe ein, entsteht unter Wasser ein horizontal ausgerichteter Strahl, der für reichlich Bewegung im gesamten Teich sorgt. Auf diese Weise kannst du das Wasser direkt durch den Schilfgürtel fließen lassen, wo dieses von Schmutz, Keimen und anderen Unreinheiten befreit wird. Erfahre hier in diesem Artikel auch noch, wo du verhindern kannst, dass deine Tauchpumpe verstopft. Außerdem, verraten wir dir auch noch, welche Faktoren eine Schmutzwasserpumpe für den Gartenteich erfüllen muss!

Allerdings ist es dazu notwendig, dass die Tauchpumpe einen festen Stand hat. Deshalb verbieten sich besonders leichte Tauchpumpen von allein. Du kannst aber mit etwas Bewehrungsstahl eine Haltevorrichtung für die Tauchpumpe konstruieren. Anschließend wird das Gestell auf eine Verschalung aufgesetzt, welche du mit Beton füllst. Ist das Konstrukt ausgehärtet, steht dir eine Tauchpumpe als Strömungspumpe zur Verfügung, die durch ihr hohes Gewicht für eine gleichmäßige und dauerhafte Wasserzirkulation im Teich sorgt. 

In einem anderen Artikel gehe ich auch noch darauf ein, wobei es sich eigentlich bei dem so genannten Differenzstrom handelt!

Schlussbemerkungen zum Gewicht bei Tauchpumpen

Bei normaler Nutzung ist das Gewicht einer Tauchpumpe beim Kauf kaum beachtenswert. Ausnahme sind sehr große Pumpen, die aus praktischen Gründen nicht zu schwer sein sollten. Bei durchschnittlich großen Pumpen spielt das Gewicht nur dann wirklich eine Rolle, wenn die Pumpe für besondere Zwecke genutzt wird, beispielsweise als Strömungspumpe im Gartenteich. 

Differenzstrom bei Pumpen

Differenzstrom bei Pumpen: Toleranzgrenzen, Messverfahren Bedeutung 

Als Differenzstrom wird der messbare Unterschied zwischen den Strömen im Leiter und den Strömen im Nullleiter bezeichnet. Wohlgemerkt, es wird eine Differenz gemessen, denn der Differenzstrom ist in der Realität nicht vorhanden. Maßgebend hierfür sind die Norm DIN EN 50678 VDE 0701:2021-02 Allgemeines Verfahren zur Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen von Elektrogeräten nach der Reparatur und die Norm DIN EN 50699 VDE 0702:2021-06 Wiederholungsprüfung für elektrische Geräte.

Aussage des Differenzstroms 

Der Differenzstrom ist quasi die errechnete Summe aller Ableitströme und Fehlerströme. Mit einer Difflrenzstromzange lässt sich ein Wert messen. Überschreitet dieser die zulässige Toleranzgrenze, sind die Ableitströme und / oder die Fehlerströme zu hoch. Können die betriebsbedingten Ableitströme ausgeschlossen werden, was in der Regel bei einer einfachen Pumpe gut feststellbar ist, muss es sich um einen Fehlerstrom handeln. Ein Fehlerstrom tritt am häufigsten auf, wenn die Kabelisolierung beschädigt ist, sodass Ströme entweichen können. Da wir bei einem Pumpensystem im Normalfall mit Wasser hantieren, liegt hier eine potenzielle Gefahrenquelle. Bekanntlich vertragen sich Wasser und Elektrizität nicht besonders gut und können beim gemeinsamen Auftreten zu einer tödlichen Gefahr werden. 

Geleitete und fehlgeleitete elektrische Ströme in Pumpen und anderen Geräten 

Elektrischer Strom ist die Flussrate der elektrischen Ladung. Stelle dir dies als die Flussrate von Elektronen vor, die durch einen Leiter wie einen Draht fließen. Strom wird durch das I dargestellt und am häufigsten in Ampere (A) gemessen. 

Der Durchfluss, oder genauer gesagt die Durchflussrate ist die Messung des Volumens der Elektronen, die in einem bestimmten Zeitraum durch ein System fließen. Die Durchflussmenge wird üblicherweise durch das Symbol Q dargestellt und in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) gemessen. Dies Art der Berechnung ist mit der Berechnung des Durchflusses von Wasser in einem Pumpensystem identisch. 

Eine weitere gebräuchliche Variante ist der Massendurchfluss. Dabei wird die Durchflussrate anhand des Gewichts der über einen bestimmten Zeitraum übertragenen Flüssigkeit gemessen. Dies wird häufig von Ingenieuren verwendet, die das Gewicht der Gefäße messen, um die Menge der durchgeflossenen Flüssigkeit zu bestimmen. Für die Massendurchflussrate sind die üblichen Maßeinheiten Pfund pro Minute (lb/min), Kilogramm pro Stunde (kg/h), Tonnen je Tag (t/24 h) oder Variationen davon.

So wie ein Amperemeter zur Messung des Stroms in die Leitung geschaltet wird, muss ein Durchflussmesser zur Messung des Flüssigkeitsdurchsatzes in die Leitung geschaltet werden.

Erfahre hier in einem anderen Artikel, welche Rolle das Gewicht bei einer Tauchpumpe spielt!

Elektrische Spannung und die Differenzialspannung in einem Pumpensystem

Die Spannung, auch Potenzialdifferenz genannt, ist der messbare Unterschied im elektrischen Potenzial zwischen zwei Punkten. Eine Batterie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, denn an ihr liegt eine Spannung an, die bei Anschluss an einen Stromkreis zum Fließen eines Stroms führt. Spannung wird durch das Symbol V dargestellt und generell auch in Volt gemessen. 

In einem Pumpensystem haben wir hier den Druck. Der Druck unterliegt einem sehr ähnlichen wissenschaftlichen Konzept. So wie es keinen Strom ohne Spannung gibt, kann es auch keinen Durchfluss ohne Druckunterschied geben. In Pumpensystemen ist die Hauptquelle dieses Druckunterschieds die Pumpe. Druck wird üblicherweise durch das Symbol P dargestellt und meist in Pfund Kraft pro Quadratzoll (PSI), Kilopascal (kPa) oder bar gemessen.

Druckmesser vs. Spannungsmesser

Die Spannung wird mit einem Voltmeter gemessen, um die Potenzialdifferenz an zwei Punkten eines Stromkreises zu vergleichen. Der Druck wird mit Manometern gemessen, die ebenfalls eine Differenz messen. Aber es handelt sich hierbei um die Druckdifferenz zwischen der Flüssigkeit im Pumpsystem und dem atmosphärischen Druck außerhalb des Pupensystems.

In einem anderen Artikel auf dieser Webseite erkläre ich dir alles, was du über die richtige Montage einer Pumpe wissen solltest!

Der Widerstand in Pumpenanlagen

Der Widerstand gegen den elektrischen Stromfluss und der Widerstand gegen den Flüssigkeitsfluss sind absolut identische physikalische Konzepte. In elektrischen Systemen wird der Widerstand durch das Symbol R dargestellt und am häufigsten in Ohm (Ω) gemessen. Widerstand kommt in elektrischen Systemen natürlich vor, denn sogar die Drähte selbst haben einen gewissen Widerstand, obwohl sie sehr leitfähig sind. Wenn der Widerstand den Strom, der durch einen Teil eines elektrischen Systems fließt, begrenzen soll, können Widerstände oder Potentiometer als variable Widerstände verwendet werden.

Widerstand in Pumpenanlagen

Der Widerstand in Flüssigkeitssystemen hängt von mehr Variablen ab, insbesondere von der Viskosität der gepumpten Flüssigkeit. Folglich ist der Widerstand für den Durchfluss von Wasser durch ein Flüssigkeitssystem geringer als der für Schweröl im exakt demselben System. Der Durchflusswiderstand in Flüssigkeitssystemen kann von Filtern, Ventilen und sogar den Rohren selbst herrühren. Die Messung des Widerstands in Flüssigkeitssystemen erfolgt normalerweise durch Differenzdruckmessung. Wenn wir zum Beispiel vermuten, dass ein Filter verstopft ist und einen hohen Durchflusswiderstand verursacht, würde eine Messung des hohen Differenzdrucks über dem Filter dies bestätigen.

Erfahre hier, auf was du bei dem Filter deiner Pumpe achten solltest!

Ströme folgen dem Weg des geringsten Widerstandes 

So wie der Strom in einem elektrischen Stromkreis dem Weg des geringsten Widerstands folgt, so folgt auch der Flüssigkeitsstrom dem Weg des geringsten Widerstands. Stelle dir ein Flüssigkeitssystem, welches sich in zwei identische Zweige aufteilt. Genau wie bei einem Stromkreis wäre der Durchfluss in jedem Zweig gleich und entspräche demnach der Hälfte des gesamten zugeführten Durchflusses. Wenn jedoch die Verluste in einem der beiden Pfade verdoppelt werden, also die Länge eines Zweigs dieses Flüssigkeitssystems wird verdoppelt, dann folgen zwei Drittel des Durchflusses dem Zweig mit dem geringeren Widerstand, während das restliche Drittel durch den Zweig mit dem höheren Widerstand fließt. Kommt dir das bekannt vor? Ja, genau – das ist das Ohmsche Gesetz. Und ich wette, dein Physiklehrer hat dir nicht verraten, dass das Ohmsche Gesetzt auch für den Strom von Flüssigkeiten gültig ist.

Batterien und Pumpwerke in einem Pumpensystem

An dieser Stelle müssen wir mit den Analogien etwas vorsichtig sein.  Wie ich bereits erwähnt hatte, ist eine Batterie eine Spannungsquelle.  Wenn man diese Batterie an einen geschlossenen Stromkreis anschließt, entsteht ein Stromfluss.

In dieser Hinsicht sind Pumpen, respektive Pumpwerke ähnlich. Allerdings gibt es zwei Hauptkategorien von Pumpen. Deren Art und Weise, wie sie den Durchfluss in einem Flüssigkeitssystem erzeugen, ist sehr unterschiedlich.

Zentrifugalpumpen

Zentrifugalpumpen, die am häufigsten für Wasseranwendungen eingesetzt werden, sind druckerzeugende Maschinen. Der erzeugte Durchfluss ist eine Funktion des stromabwärts gerichteten Widerstands. Je größer der Widerstand ist, desto geringer ist die Durchflussmenge. Auf diese Weise sind sie Batterien sehr ähnlich, bei denen eine Spannung erzeugt wird und die Durchflussmenge umgekehrt zum Leitungswiderstand variiert.

Verdrängerpumpen

Verdrängerpumpen wie Zahnradpumpen oder Kolbenpumpen arbeiten anders. Diese sind strömungserzeugende Maschinen. Der resultierende Druck ist eine Funktion des nachgeschalteten Widerstands. Verdrängerpumpen sind eher mit einer Konstantstromversorgung als mit einer Batterie vergleichbar, denn bei gleichbleibendem Strom würde sich die Spannung als Reaktion auf Widerstandsänderungen erhöhen oder fallen. 

Die Ähnlichkeiten zwischen einem elektrischen Kreislauf und einem Pumpensystem hören damit nicht auf

Zahlreiche Bauteile in einem Pumpensystem haben ein Pendant in elektrischen Anlagen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Dioden und Rückschlagventile
  • Strombegrenzer und Druckbegrenzer / Druckschalter
  • Schalter und Richtungsventile
  • Dimmer / variable Widerstände und der simple Wasserhahn

elektrischer Kreislauf und Pumpensystem

So wie das Verständnis der Beziehung zwischen Spannung, Strom und Widerstand die wichtigste Grundlage für das Verständnis elektrischer Schaltkreise ist, ist das Verständnis der Beziehung zwischen Druck, Durchfluss und Widerstand entscheidend für das Verständnis von Pumpsystemen. Das Verstehen dieser Grundlagen führt zu einem besseren Verständnis sowohl von elektrischen als auch von Flüssigkeitssystemen.

Der Differenzialstrom in einem Pumpensystem 

Bei der Messung des Differenzstroms in einem Pumpensystem oder in der Pumpe selbst messen wir also, ob dort ein Leck aufgetreten ist. Dabei müssen wir allerdings beachten, dass elektrische Ströme immer einen induktiven Strom verursachen. Selbst bei sehr gut abgeschirmten Kabeln mit exzellenter Isolierung treten diese auf, obwohl sie dann kaum mehr messbar sind. 

Für gewöhnlich werden die Hersteller normale elektrische Leitungen, die den DIN oder EU Normen genügen, konstruieren sie eine Pumpe. Die minimale Verlust, der Differenzstrom soll 3,5 mA bei Haushaltsgeräten nicht übersteigen – so die Sicherheitsvorschriften. Experten halten einen Differenzstrom bei Pumpen von bis zu maximal 5 mA für unbedenklich. Sollte der Wert allerdings darüber liegen, musst du unbedingt das Pumpensystem auf eventuelle Schäden untersuchen und diese sofort beseitigen. 

Schlussgedanken zum Differenzstrom

Die physikalische und technische Ähnlichkeit von Pumpensystemen und elektrischen Anlagen ist den meisten Nutzern wenig bewusst. Das Wissen darüber erleichtert es dir, gezielte Messungen durchzuführen, denn du kannst dein Pumpensystem viel besser verstehen. So kannst du auch abschätzen, dass die Messung des Differenzstroms in deiner Pumpenanlage keine Spielerei ist, sondern einen ernsten Sicherheitshintergrund besitzt. In der Folge solltest du regelmäßig alle 6 Monate und nach jeder Außerbetriebnahme, nach jeder Reparatur und Wartung den Differenzstrom messen, um dich und deine Familie vor Gefahren zu schützen. 

In unserem Tauchpumpen Ratgeber gibt es eine Vielzahl weiterer spannender Artikel rund um dieses Thema.

Frostsichere Tauchpumpe

Frostsichere Tauchpumpe?  

Kannst du eine frostsichere Tauchpumpe kaufen? Und wenn ja, wodurch unterscheidet sich diese von herkömmlichen Tauchpumpen? Und was ist beim Kauf einer frostsicheren Tauchpumpe zu beachten? Dies sind die Fragen, die wir in diesem Heimwerker-Report klären werden.   

Frostsichere Pumpen – gibt es diese?  

Ja, aber für andere Zwecke konstruiert, als du vermutlich denkst. Ein wenig Physik und Naturkunde helfen hier weiter:

Wird eine Tauchpumpe in einem Brunnen, einer Zisterne oder einer unterirdischen Regenauffanganlage anderer Art eingesetzt, wird diese Tauchpumpe für gewöhnlich tiefer als 60 cm unter der Erde positioniert. Genau diese 60 cm sind die der markante Wert, denn alles was tiefer liegt, gilt in Mitteleuropa als ganzjährig frostsicher. Ausnahmen sind lediglich hochalpine Regionen, insbesondere unter oder nahe Gletschern. Anders beispielsweise im Norden von Kanada oder in Alaska, wo der Permafrost mit rund -7° C teils 10 m und tiefer in den Erdboden reicht, weshalb dort Erdkeller als riesige Gefriertruhe genutzt werden. 

Ergo benötigst du keine explizit als frostfrei konstruierte Tauchpumpe, willst du Wasser aus deinem Brunnen oder der Zisterne fördern, selbst wenn darin der Wasserstand sehr niedrig sein sollte. 

Was nutzt eine frostsichere Tauchpumpe, wenn die Leitungen einfrieren?

Pumpen könnten beispielsweise durch keramische Pumpwerke und eine spezielle Konstruktion wie eine autarke Eigenheizung, frostsicher ausgelegt werden. Aber dies macht wenig Sinn, denn die Wasserleitung würde noch immer einfrieren, was jedes Fördern von Wasser unterbindet. Um bei Kanada und Alaska zu bleiben: Dort wird das Einfrieren der Leitungen unterbunden, in dem mindestens ein Wasserhahn im Haus permanent geöffnet ist, sodass ständig Wasser fließt. Im wasserreichen Norden Nordamerikas ist dies möglich, nicht hier bei uns. 

Teich- und Bachlaufpumpen können eine Alternative sein  

Teichbesitzer stehen im Herbst immer vor einer Reihe von Aufgaben, um das eigene Gewässer für den Winter vorzubereiten. Dazu gehört für gewöhnlich auch das Entnehmen der Teichpumpe, um diese vor Frost geschützt, im Haus einzulagern. Bislang einziger Hersteller von frostsicheren Teich- und Bauchlaufpumpen ist die Firma Oase mit einem ihrer Aquamax-Modelle. Diese Pumpe wird nicht beschädigt, selbst wenn sie komplett vereist sein sollte. 

Frage ist nur, wie sinnvoll eine frostsichere Teichpumpe ist? Teichexperten sind sich einig, dass die Pumpe im Gartenteich bei weniger als 10° C und gewiß nicht bei Frost eingesetzt werden sollte. Grund ist, dass das Wasser im Gartenteich umgewälzt wird. So kommt das wärmere Wasser aus der Tiefe des Teiches an die Oberfläche, wo es schnell abkühlt. In der Folge sinkt im gesamten Teich die Temperatur, oft so tief, dass eingesetzte Fische und Wasserpflanzen den Winter nicht überleben können. Zudem wirkt sich die durch die Tauchpumpe verursachte Strömung negativ auf die Winterruhe der Fische aus, sodass der Fischbestand selbst in sehr tief ausgehobenen Gartenteichen gefährdet ist. 

Wann ist eine frostsichere Tauchpumpe sinnvoll? 

Wir erleben in Mitteleuropa häufig wechselnde Witterungsbedingungen, auch im Winter. Tageweise Frost, gefolgt von Tauwetter und teils ergiebigen Niederschlägen kommen regelmäßig vor. Genau dann ist es sinnvoll, eine frostsichere Tauchpumpe dort einzusetzen, wo unbedingt ganzjährig Wasser abzupumpen ist. Es wäre ansonsten überaus lästig, immer dem Wetterbericht folgend, die Tauchpumpe im Haus einzulagern und zwei Tage später wieder zu installieren. 

Frostsichere Tauchpumpe sinnvoll

Paradebeispiel für eine Tauchpumpe die auch im Winter benötigt wird, ist die Kellertür zum Garten, die über eine Treppe zu erreichen ist. Damit der Treppenschacht bei Regen oder Tauwetter nicht überflutet werden kann, wird in der Regel ein Pumpenschacht angelegt. Dieser kann bei extremem Frost einfrieren, obwohl er zumeist tiefer als 60 cm unter Bodenniveau liegt. Grund ist, dass der Frost von außen direkten Zugang hat. 

Zumeist behelfen sich Hausbesitzer mit kleinen Tricks, damit diese Pumpe nicht einfrieren kann. Der Pumpenschacht wird etwas größer bemessen und die Pumpe schaltet früher ab, damit immer eine gewisse Menge Wasser im Schacht stehen bleibt. So ist die tief liegende Tauchpumpe bei gewöhnlichem Bodenfrost vor dem Einfrieren geschützt. Mit einer frostsicheren Tauchpumpe entfallen derartige Sicherungsmaßnahmen.  

Wann ist der Kauf einer frostsicheren Tauchpumpe überflüssig?

Soll die Tauchpumpe aus einer unterirdischen Zisterne oder dem Gartenbrunnen Wasser fördern, muss das Gerät nicht als frostsicher ausgewiesen sein. Sowohl der Brunnen, als auch die Zisterne liegen im Normalfall so tief, dass Frost die Pumpe nicht erreichen kann. 

Allerdings solltest du dennoch die Pumpe im Spätherbst bergen und einlagern. Grund dafür sind die Wasserleitungen. Diese müssen entlüftet werden und alles Wasser muss daraus abfließen. Für gewöhnlich liegen die Leitungen nicht tiefer als 40 cm im Erdboden, weshalb sie im Winter einfrieren. Dann ist nicht nur das Pumpen von Wasser unmöglich, sondern die Leitungen können Platzen, weil sich Wasser beim Einfrieren volumenmäßig ausdehnt. Um die Leitungen entleeren zu können, ist es ohnehin notwendig, die Tauchpumpe von der Leitung zu trennen. 

Einlagerung einer Tauchpumpe im Winter  

Deinstallierer die Tauchpumpe und lass aus dem vollständigen System alles Wasser ablaufen. In der Regel musst du dazu lediglich das Ende der Wasserleitung öffnen, sodass durch das Gefälle das Wasser zurück in den Brunnen oder die Zisterne läuft. 

Bevor du die Tauchpumpe einlagerst, untersuche diese genau. Vor allem solltest du dir das Pumpwerk ansehen und dieses von eventuell vorhandenen Ablagerungen befreien. Sind Kreiskammern beschädigt, ist es ratsam, einen neuen Kreisel einzubauen. Hast du alle Wartungsarbeiten durchgeführt, Stromleitung und Pumpwerk sind in tadellosem Zustand, lagere die Pumpe, eingewickelt in ein Tuch, an einem frostsicheren Ort ein, beispielsweise im Keller.  In einem weiteren Artikel gehen ich auch auf die Frage ein, wie man mit einer Tauchpumpe den Keller aussaugen kann.

Gedanken zu frostsicheren Pumpen 

Du musst nicht jeden Modetrend mitmachen und nicht gleich eine neue Tauchpumpe kaufen, nur weil diese als frostsicher eine neue Eigenschaft besitzt. Wo eine solche Tauchpumpe sinnvoll ist, hat es durchaus seine Berechtigung, eine vorhandene Pumpe gegen eine frostsichere Tauchpumpe auszutauschen. In einem Brunnen oder in der Zisterne ist dies sicher nicht der Fall. Willst du eine tatsächlich frostsichere Pumpe kaufen, ist das Angebot derzeit recht beschränkt. Einzige Alternative ist eine Teichpumpe von Oase, die nur eingeschränkt auch als Tauchpumpe für andere Zwecke verwendet werden kann.

In unserem allgemeinen Ratgeber findest du noch weitere Tipps bezüglich Pumpen.

Mit einer Tauchpumpe einen vollgelaufenen Keller trocken legen  

Die Bilder von gefluteten Häusern während der Überschwemmungen in Zentraleuropa sind uns allen noch präsent. Aber auch Starkregen, ein Wasserrohrbruch oder eine defekte Waschmaschine können einen Keller binnen kurzer Zeit unter Wasser setzen. Wichtig ist, dass die Wassermassen so schnell als irgend möglich aus dem Keller gepumpt werden, um noch gravierendere Folgeschäden zu vermeiden, darunter die schwer zu bekämpfende Bildung von Schwarzschimmel. Wie du einfach und sicher deinen Keller im Falle einer Überschwemmung trocken legen kannst, ist das Thema dieses Heimwerker-Reports. 

Tauchpumpe Keller auspumpen

Welche Art Pumpe kommt beim Trockenlegen überfluteter Keller zum Einsatz? 

Entscheidend bei der Wahl der idealen Pumpe zum Trockenlegen eines überschwemmten Kellers ist die Konsistenz des abzupumpenden Wassers. Sind ein Fluss oder ein Bach über die Ufer getreten, ist der Keller für gewöhnlich mit einer schlammig braunen Brühe gefüllt. Dieses Ergebnis liegt zumeist auch dann vor, wenn Starkregen durch die Kellertür zum Garten eingedrungen ist (in einem weiteren Artikel verraten wir dir auch, ob sich der Kauf einer frostsicheren Tauchpumpe lohnt).

In derartigen Fällen ist eine Klarwasserpumpe als Tauchpumpe überfordert. Die Schwebstoffe und das Treibgut im Wasser würden zwangsläufig das Pumpwerk zerstören. Vor allem kleine Steinchen und die reichlich vorhandenen Sandkörner agieren durch die hohe Geschwindigkeit in einer Kreiselpumpe wie Geschosse, die massiv dem Pumpwerk schwere Schäden zufügen, insbesondere den Kreiselkammern. 

Aus diesen Gründen sollte bei verdrecktem Wasser immer eine entsprechend robuste Schmutzwasserpumpe eingesetzt werden. Bei diesem Pumpentyp sind alle Teile so ausgelegt, dass auch kleine Steine, Schwebstoffe oder Sand problemlos gefördert werden können, ohne das Pumpwerk in Mitleidenschaft zu ziehen. Ist im abzupumpenden Wasser reichlich Treibgut vorhanden, sollte selbst eine Schmutzwasserpumpe durch einen Siebkorb vor der Masse an Feststoffen geschützt werden. Alternativ bietet es sich an, eine Schmutzwasserpumpe mit vorgebautem Häcksler zu verwenden. Diese Häcksler oder Mahlwerke zerkleinern alle üblichen Schwebstoffe im Schmutzwasser auf eine Größe, die von der Schmutzwasserpumpe bewältigt werden kann.

Waren die defekte Waschmaschine oder ein Wasserrohrbruch Ursache für die Überflutung der Kellerräume, steht in diesen für gewöhnlich klares, unbelastetes Wasser. Nur dann kannst du mit einer regulären Tauchpumpe als Klarwasserpumpe deinen Keller trocken legen. 

Schrittweise Anleitung zum Trockenlegen eines Kellers mit einer Tauchpumpe oder Schmutzwasserpumpe 

In detailliert beschriebenen Schritten erkläre ich dir nachfolgend, wie ein Keller schnell, mit wenig Aufwand und auf sichere Weise unter Einsatz von Tauchpumpen für Klar- oder Schmutzwasser trocken gelegt werden kann. 

Keller trockenlegen Anleitung

1. Sicherheit geht vor allem  

Noch bevor du dir in Gummistiefeln den Schaden im Keller ansiehst, musst du unbedingt alle Stromkreise im Untergeschoss stromlos schalten. Für gewöhnlich sind dazu eine oder mehrere Sicherungen vorhanden, die zu schalten sind. Damit diese nicht irrtümlich durch Dritte eingeschaltet werden, sollten diese Sicherungen mit einem Warnhinweis versehen werden. 

Heizt du mit Öl oder lagerst mineralölhaltige Stoffe wie Motoröl, Farben oder gar Benzin oder Diesel im Keller, musst du die Wasseroberfläche genauestens in Augenschein nehmen. Zeichnet sich ein flächenmäßig größerer Ölfleck ab, gut sichtbar durch sein Erscheinungsbild als Regenbogen, musst du eine Entscheidung treffen. Tritt beispielsweise viel Heizöl aus der Heizungsanlage aus, solltest du umgehend die Feuerwehr, sprich den Notruf und deine Versicherung benachrichtigen. 

Zu deiner finanziellen Sicherheit solltest du immer den Schaden unbedingt durch zahlreiche Fotos aus mehreren Perspektiven dokumentieren, um diese später als Beweis der Versicherung vorlegen zu können. Dabei ist es egal, ob der Keller nur überflutet oder ob obendrein Öl ausgetreten ist. 

Schwimmt Öl oder Benzin oder Diesel auf dem Wasser, beutet dies automatisch: Erhöhte Brandgefahr! 

Häufig wird unterschätzt, dass sich schwimmende brennbare Stoffe sehr leicht entzünden lassen. Auch deshalb ist es wichtig, die Kellerräume vom Stromnetz zu trennen. Außerdem sollten keine Fremdheizungen betrieben werden. Motoren, beispielsweise von einem Generator sollten nicht genutzt werden und das Rauchen ist zu unterlassen.  

Guter Rat: Sollte in deinem Keller tatsächlich reichlich Öl schwimmen und du pumpst dieses einfach mit dem Wasser in die Kanalisation oder ins Grüne, verstößt du gleich gegen mehrere Umweltschutzgesetzte. Folglich ist es wahrscheinlich, dass du dich gegenüber einem Richter verantworten musst, der dir zumindest ein sehr schmerzliches Bussgeld auferlegen wird. 

2. Zum richtigen Zeitpunkt mit dem Auspumpen des Kellers beginnen  

Es ist ein folgenschwerer Fehler, bereits während des noch andauernden Starkregens mit dem Auspumpen des Kellers zu beginnen, oder wenn durch die Überschwemmung noch immer reichlich Wasser vor der Tür steht. Erst wenn kein Wasser mehr nachläuft, kannst du deine Schmutzwasserpumpe einschalten. 

Der erste Hauptgrund hierfür ist die Energieverschwendung. So lange Wasser permanent nachläuft, kommt die Pumpe nicht zum Stillstand. So kann es passieren, dass die Schmutzwasserpumpe statt 50.000 Liter aus einem Keller 100.000 Liter und mehr abpumpen muss, weil mit dem Trockenlegen zu früh begonnen wurde. 

Der zweite Grund ist der wichtigere, denn es geht um die durch das eindringende Wasser entstehenden Schäden. Ist der Keller bereits vollgelaufen, strömt kein Wasser mehr nach. Beginnst du mit dem Abpumpen zu früh, dringt erneut Wasser ein. Dabei werden die Mörtelschichten im Mauerwerk weiter losgelöst, sogar Mauersteine können sich auflösen und plötzlich fallen die fest eingebauten Fenster aus der Wand. Dies sind Bauschäden, die du mit etwas Geduld und dem Warten auf den richtigen Zeitpunkt zum Trockenlegen des Kellers vermeiden kannst. Andererseits ist es extrem wichtig, dass die Kellerräume so schnell als möglich trocken gelegt werden. Her greift ein altes Sprichwort, welches besagt: Eile mit Weile! 

In einem weiteren Artikel erläutern wir dir den Zusammenhang zwischen Stromkreis und Pumpensystem.

3. Abbergen von wertvollen Geräten und Möbeln 

Alles was im Wasser schwimmt, sollte daraus entfernt werden. Außerdem solltest du wichtige Geräte und bestimmte Dinge, die dir am Herzen liegen, aus den Kellerräumen bergen. Bewahrst du im Keller Konserven auf, ist es eine gute Idee auch diese ins Trockene zu holen. Ansonsten lösen sich die Etiketten auf und du musst zukünftig über den Inhalt der Dosen rätseln. 

4. Den Keller trocken legen – Schritt 1 

Sind diese Vorarbeiten erledigt und es läuft kein Wasser mehr nach, kommt deine Schmutzwasserpumpe zum Einsatz. Die Schmutzwasserpumpe stellst du immer an der tiefsten Stelle im Keller auf. Dies ist übrigens der Grund, warum in Regionen mit regelmäßigen Überschwemmungen der Kellerboden mit einem minimalen Gefälle auf einen kleinen Pumpenschacht zuläuft, sodass es einfacher ist, das Flutwasser abzupumpen. Ist dein Kellerboden vollständig eben, macht es Sinn, die Schmutzwasserpumpe zentral zu positionieren. 

Den Förderschlauch verlegst du so, dass er den Zuweg zum Keller nicht blockiert und niemand auf der Kellertreppe darüber stolpern kann. Das Ende, also der Auslass sollte dort befestigt werden, wo das Schmutzwasser gut entsorgt werden kann, ohne weitere Schäden anzurichten. Es ist fast immer notwendig das Schlauchende zu fixieren. Es werden Feststoffe mit entsorgt und oft gelangt etwas Luft in die Pumpe, weshalb das Schlauchende dazu neigt, wild umherzuschlagen.  

Da Schmutzwasserpumpen auch Schlamm und kleinere Schwebstoffe aufsaugen, wird dieser Typ Pumpe nicht flachsaugend angeboten. In der Folge kannst du den Keller nur bis zu einem verbleibenden Wasserstand von rund 2 cm entleeren. 

5. Den Keller trocken legen – Schritt 2

Für das Restwasser solltest du eine flachsaugende Klarwasserpumpe verwenden, die nach getaner Arbeit lediglich rund 1 mm Wasser stehen lässt. Also gerade so viel, wie sich mit einem Wischtuch gut aufnehmen lässt. 

Aber Vorsicht: Ist das Restwasser stark verschmutzt, solltest du keine Klarwasserpumpe nutzen, denn deren Pumpwerk wird mit großer Wahrscheinlichkeit stark beschädigt werden. 

Ein einfacher Trick mit relativ wenig Arbeit ist es, in einem solchen Fall die Schmutzwasserpumpe in einen großen Eimer zu stellen. Mit einer flachen Schaufel kannst du das Restwasser gut aufnehmen und in den Eimer füllen. Ist dieser voll, übernimmt das Gerät die weitere Entsorgung.  

6. Nachsorge tragen und Keller austrocknen 

Haben Schmutzwasserpumpe und schlussendlich die Klarwasserpumpe ihren Dienst getan, heißt es: Aufräumen! 

Wichtigster und erster Schritt sollte die Überprüfung aller Stromkreise in den Kellerräumen sein. Ist durch das Flutwasser irgendwo ein Kurzschluss entstanden, kann dies mit einem Messgerät festgestellt werden. Sind keine Kurzschlüsse vorhanden oder solche wurden fachgerecht behoben, können die Stromkreise wieder unter Spannung gesetzt werden, sprich, du schaltest die Sicherungen wieder ein.

Alle saugfähigen, nass gewordenen Gegenstände sind an der frischen Luft zu trocknen. Du solltest ein Restfeuchtemessgerät kaufen, um festzustellen, wie nass deine Kellerwände tatsächlich sind. In der Regel musst du immer dann weitere Maßnahmen ergreifen, wenn das Wasser über mehr als einen Tag in den Kellerräumen stand. Dann haben die Wände fast immer derart viel Wasser aufgenommen, dass die Räume mit einem großen, beheizbaren Lüfter getrocknet werden müssen. Bei den meisten Hausversicherungen ist diese Maßnahme zum Bautenschutz in einer Flutversicherung enthalten. Deshalb ist es wichtig, dass du vor dem Abschluss der Versicherung deren einzelnen Leistungen genau überprüfst. Lass dir aber trotzdem immer für den Einsatz einer Trocknungsheizung die Genehmigung der Versicherung schriftlich geben, damit es bei der Schadenbegleichung nicht zum Streit kommt.    

Rissbildung im Keller nach einer Überschwemmung 

Zeigen sich nach der Überschwemmung Risse im Wandputz, in der Kellerdecke oder im Fußboden, ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Manchmal sind diese Risse nur fein, allerdings lediglich auf der Oberfläche. Dahinter können sich bereits breite Spalte gebildet haben, die die Statik des Hauses bedrohen.

Keller Rissbildung

Es ist bei Rissbildung nach einer Kellerüberschwemmung immer ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen. Diese Spezialisten können mit moderner Technik die Wände durchleuchten und genau feststellen, wie breit die Risse unter dem Putz tatsächlich sind. Im schlimmsten Fall kommt es dazu, dass Wandsektionen aufgestemmt werden, um mit Stahlzangen und einem Spezialbeton die Risse zu schließen und um deren Neubildung zu verhindern. 

Schlussbemerkungen zum Thema: Keller nach Flut trocken legen 

Auch wer nicht in einem bekannten Überschwemmungsgebiet aber nahe eines Flusses oder größeren Baches wohnt, der sollte sich auf eine eventuelle Überschwemmung gefasst machen. Zudem ist es überall möglich, dass Starkregen, ein Wasserrohrbruch oder eine defekte Waschmaschine deinen Keller hüfthoch unter Wasser setzen. Aus diesen Gründen gehören eine Klar- und / oder Schmutzwasserpumpe mit entsprechend langem Förderschlauch genauso in jeden Haushalt, wie die Rauchmelder oder der Erste-Hilfe-Kasten. Achte beim Kauf deiner Klar- und / oder Schmutzwasserpumpe unbedingt auf eine gute Qualität, damit das Gerät im Notfall dann auch tatsächlich seinen Dienst ohne Ausfälle und Reparaturen versieht.

In unserem allgemeinen Ratgeber, kannst du dich auch über weitere spannende Themen informieren.

Anlaufstrom Gartenpumpe

Was ist eigentlich der Anlaufstrom bei Gartenpumpen? 

Soll eine Gartenpumpe an einen Generator oder einen Spannungswandler wie einen Inverter für Solarstrom angeschlossen werden, reicht manchmal die Kapazität nicht aus, um den Pumpenmotor zu betreiben. Obwohl der Generator 500 Watt und die Pumpe lediglich 100 Watt hat, reicht die verfügbare Energie einfach nicht aus, den Motor in Schwung zu setzen. Zudem wundern sich einige Besitzer von Gartenpumpen über hohe Stromrechnungen. Auch hier ist nicht wirklich der Motor der Gartenpumpe derart gefräßig, sondern durch häufiges Einschalten wird jedes Mal der Anlaufstrom initiiert, der den Generator und Spannungswandler überfordert und für die gestiegene Stromrechnung verantwortlich ist. Was es mit dem Anlaufstrom bei Gartenpumpen auf sich hat, erkläre ich dir in diesem Heimwerker-Report. Zudem gehen wir auch auf die Frage ein, welche Rolle der Differenzialstrom bei Pumpen spielt.

Was ist der Anlaufstrom?

Wird ein Wechselstrommotor eingeschaltet, benötigt dieser während des anfänglichen Halbzyklus einen extrem hohen Einschaltstrom, um sich überhaupt in Bewegung zu setzen. Bei älteren, herkömmlichen Wechselstrommotoren kann der Anlaufstrom mehr als das 20-fache der eigentlichen Leistung des Motors betragen, wenn auch nur für einen winzigen Augenblick. Dies bedeutet; Nimmt der Motor einer Gartenpumpe im Dauerbetrieb 5 Ampere auf, können es beim Starten der Pumpe mehr als 100 Ampere werden.

Unmittelbar nach dieser Startphase sinkt der Anlaufstom für zumeist wenige Sekunden auf das 5- bis 8-fache Niveau. Das beutet, dass noch immer für einen kurzen Zeitraum bis zu 40 Ampere gemessen werden können. Erst wenn der Pumpenmotor seine normale Betriebsdrehzahl erreicht hat, sinkt die Leistungsaufnahme auf die angegebenen 5 Ampere. Diese als Anlaufphase bezeichnete Zeitspanne kann wenige Sekunden, aber auch eine Minute und länger andauern. Die benötigte Zeit ist davon abhängig, wie schnell der Motor seine Synchrongeschwindigkeit erreichen kann.  

Diese Spitzenspannungen und Spitzenströme können in besonderen Situationen zur Zerstörung des Pumpenmotors führen. Ist beispielsweise das Pumpwerk blockiert oder das zu pumpende Medium besitzt eine sehr hohe Viskosität, kann der Pumpenmotor nicht oder nur schwer seine Normaldrehzahl erreichen. In der Folge ist die Stromaufnahme beim Anlaufen für eine länge Zeit extrem hoch.  Die elektrischen Leitungen und die Wicklung des Motors können dann überhitzen und durchbrennen, weil eben über eine längere Zeitspanne derart hohe Ströme anliegen.  

Informiere dich auf unserer Webseite auch noch über Benzingartenpumpen.

Moderne Induktionsmotoren verursachen einen hohen Anlaufstrom 

Der Induktionsmotor zieht im Vergleich zum Betriebszustand einen hohen Anlaufstrom. Dieser beträgt beim modernen Induktionsmotor allerdings nur das etwa 5- bis 6-fache des Volllaststroms des Motors. 

Beispielsweise verursacht ein Induktionsmotor mit einer Nennleistung von 11 kW bei 22 Ampere und 440 Volt einen Anlaufstrom von rund 132 Ampere. Auch hier verringert sich die Stromaufnahme, wenn der Motor seine Grunddrehzahl oder Synchrondrehzahl erreicht hat.

Anlaufstrom Ursachen

Wenn der Rotor eines Induktionsmotors stillsteht, ist der Strom in den kurzgeschlossenen Leiterschleifen des Rotors sehr hoch. Grund dafür ist, dass der Widerstand und die Induktivität gering sind, während die effektive Frequenz der im Stromnetz entspricht. Dieser hohe Strom im Rotor erzeugt ein eigenes Magnetfeld, welches dem Hauptmagnetfeld des Stators entgegengesetzt ist. In der Folge steigt der Versorgungsstrom rapide an.

Ein weiterer Grund für den hohen Anlaufstrom beim Pumpenmotor mit Induktivtechnologie ist der Anlaufschlupf des Motors. Die in den Rotor induzierte Spannung hängt von der Synchrongeschwindigkeit des rotierenden Magnetfeldes und der Geschwindigkeit des Rotors ab. Beim Start steht der Rotor still, seine Drehzahl ist also gleich Null. Beim Anlaufen ist die Differenz zwischen der Synchrondrehzahl des rotierenden Magnetfeldes und der Drehzahl des Rotors maximal. Diese Differenz wird als Schlupf bezeichnet und ist mit ein Grund für hohe Anlaufströme. 

Dies ist in der Technik begründet. Da die Drehzahl des Rotors beim Start Null ist, schneidet der Rotorleiter den maximalen Fluss ab und die maximale Spannung wird im Rotor induziert. Wenn der Motor zu beschleunigen beginnt, richtet sich die Drehzahl des Rotors in Richtung der Synchrondrehzahl des Motors aus und der Schlupf wird reduziert.

Nachteile hoher Anlaufströme im Induktionsmotor und in herkömmlichen Pumpenmotoren 

Es gibt eine Reihe von Nachteilen, die durch hohe Anlaufströme ausgelöst werden: 

  • Bei leistungsstarken Pumpen kann es dazu kommen, dass andere Maschinen in ihrer Leistung beeinträchtigt sind, werden diese über den gleichen Stromkreis mit Energie versorgt. 
  • Je größer der Pumpenmotor ist, um so mehr leidet dieser durch hohe Einschaltströme, die beim häufigen Einschalten zu einem hohen Verschleiß und einer kurzen Lebenserwartung führen. 
  • Der durch die hohen Ströme verursachte beachtliche Temperaturanstieg im Pumpenmotor und in den elektrischen Leitungen kann zu Beschädigungen führen.   
  • Wird eine Gartenpumpe häufig eingeschaltet, entsteht bei jedem Anlaufen ein hoher Stromverbrauch, der sich deutlich sichtbar in der nächsten Stromrechnung niederschlägt.  

Gegenmaßnahmen bei hohem Anlaufstrom 

Der hohe Anlaufstrom führt bei jedem Einschalten zu einer Überhitzung des Motors. In der Folge lässt die Qualität der Isolierung der Motorwicklung nach, genau wie die Isolierung der elektrischen Leitungen. 

Überlastschutz für Pumpenmotoren 

Bei größeren Pumpen kann es deshalb nutzvoll sein, einen guten Motorüberlastschutz zu installieren. Dieser kann die Nutzungsdauer eines Motors erheblich verlängern. Tatsache ist leider, dass die meisten Pumpenmotoren nur einen begrenzten oder keinen Schutz gegen die Auswirkungen der Anlaufströme besitzen. 

Flinke Sicherungen

Für den Fall, dass das Pumpwerk blockiert ist oder der Motor anderweitig mechanisch überlastet wird, muss die Stromversorgung auf die Leistungsaufnahme der Pumpe angepasst werden. Hier helfen flinke Sicherungen, Schäden zu vermeiden.  

Techniken für große Pumpenmotoren 

Zudem kann dem Pumpenmotor beim Anlaufen geholfen werden, was sich aber nur bei größeren Pumpensystemen wirklich rentiert. Als Stichworte sollen hier die Techniken, Direkt Online (DOL), Stern-Dreieck-Schaltung bei Drehstrommotoren und der Autotransformator-Start erwähnt sein.

Pumpenmotor Technik

Softstarter/Anlaufhilfen

Auch für haushaltsübliche Pumpenmotoren geeignet sind andere Systeme, darunter der sogenannte Softstarter. Dieser begrenzt die Anfangsspannung des Motors, was dann zu einem verringerten Motordrehmoment führt. Dieses Gerät erhöht die Spannung schrittweise und führt zu geringeren Stromspitzen und einem hohen Drehmoment. Wie beim Frequenzumwandler, kann dieses System jedoch alle anderen Prozesse stören. 

Frequenzumwandler für Pumpen 

Der Frequenzumwandler speist die Motoren kontinuierlich, kann aber nur während des Anlaufs verwendet werden.

Der Vorteil dieser Methode ist der geringe Anlaufstrom aufgrund des geregelten Stroms und Drehmoments bei voller Drehzahl. Zudem ist diese Technik deutlich kostengünstiger als die Sanftanlasser.

Schlussansichten zum Anlaufstrom 

Der Anlaufstrom verursacht nicht nur einen hohen Verschleiß an den Pumpenmotoren, sondern auch eine hohe Stromrechnung. In der Folge solltest du deine Pumpe nur dann einschalten, wenn notwendig. Und bist du dabei, die Pflanzen im Garten zu wässern, kann es viel Geld sparen, wenn du die Pumpe einfach laufen lässt. Zwar ist dann der Wasserverbrauch höher, aber die nächste Stromrechnung jagt dir keinen Schrecken mehr ein.    

In unserem Gartenpumpen Ratgeber kannst du dir weitere hilfreiche Tipps durchlesen.

Tauchpumpen bei Hochwasser

Welche Tauchpumpen bei Hochwasser das Schlimmste verhindern können

Die Bilder von überschwemmten Orten, vorbeitreibenden Autos sowie weggerissenen Brücken sind uns allen in guter und schrecklicher Erinnerung. Dass durch den Klimawandel die Bedrohung durch Hochwasser gewachsen ist, können selbst die stursten Ignoranten nicht mehr verleugnen. Deshalb gilt es vorzusorgen, auch dort, wo Hausbesitzer bislang knapp einer Überflutung des Kellers entkommen sind. Wann eine Tauchpumpe bei Hochwasser sinnvoll ist und welcher Typ Pumpensystem eingesetzt werden sollte, ist Thema dieses Heimwerker-Reports.  

Hier kommst du zu unserem großen Tauchpumpen Vergleich.

Hochwasserschutz fürs Eigenheim mit baulichen Maßnahmen und Tauchpumpen  

Wer in oder am Rande eines Hochwassergebietes lebt, der muss sich auf die Naturgewalten vorbereiten. Andernfalls wird das Haus überflutet, die Nässe durchdringt die Wände, Schimmelpilze breiten sich aus und eine umfangreiche sowie kostspielige Sanierung wird unumgänglich. Diese wird oft nicht nur wegen der stark gesundheitsgefährdenden Schimmelpilze notwendig, sondern auch, weil das tragende Mauerwerk durch die Wassermassen in seiner Statik beschädigt wurde. Im Extremfall kann es dazu kommen, dass die Baubehörden ein Gebäude wegen Wasserschadens zur Ruine und damit für unbewohnbar erklären. 

Da sich die von Hochwasser bedrohten Gebiete quasi jährlich ausdehnen, sind inzwischen auch Grundstücke betroffen, die nahe eines einstmals harmlosen Baches liegen. Bautechnisch ist es möglich, dort liegende Gebäude mit einem Hochwasserschutz zu versehen, auch nachträglich. In der Regel wird dabei der gesamte unterirdisch liegende Teil eines Hauses als Wanne wasserdicht ausgeführt. Außerdem werden die überirdischen Außenwände wasserundurchlässig versiegelt, meistens auf eine Höhe von 1 bis 2 Metern.  

Trotzdem kann danach noch immer Wasser ins Gebäude eindringen, beispielsweise durch die Kellertür in den Garten, die Fenster, die Haustür, die Schiebetür zur Terrasse oder als Rückstau durch die Kanalisation. Um gravierende Bauschäden zu verhindern, ist der Einsatz einer Tauchpumpe unumgänglich, denn nur so können binnen kurzer Zeit die überfluteten Räume trocken gelegt werden. 

Welche Tauchpumpen sind bei Hochwasser zweckmäßig?

Bei der Wahl der richtigen Tauchpupe kommt es primär darauf an, auf welchem Wege und welche Art Wasser ins Haus eindringt. Tritt ein Fluss oder Bach über seine Ufer, ist das eindringende Wasser braun, schlammig und oftmals mit Feststoffen sowie Unrat durchsetzt. In solchen Fällen ist eine Schmutzwasserpumpe als Tauchpumpe zwingend notwendig. Im Einzelfall kann es zudem unerlässlich sein, wenn diese Tauchpumpe zur Hochwasserbekämpfung auch über ein zusätzliches, vorgebautes Häckselwerk verfügt. Durch dieses werden zu grobe Schwebstoffe im Wasser auf eine Größe reduziert, die von der Pumpe bewältigt werden können. 

Handelt es sich bei dem eindringenden Wasser um Starkregen, kommt es darauf an, welchen Weg das Wasser ins Haus nimmt. In der Regel findet das Wasser seinen Weg in den Keller durch: 

  • die Fenster, wobei meist klares Wasser im Keller ankommt. 
  • die Abwasserleitungen oder Kanäle, wobei verschmutztes oder klares Wasser eindringen kann. 
  • überirdisch liegende Türen, wobei meist klares Wasser eindringt. 
  • die über eine Außentreppe erreichbare Kellertür, über welche fast immer stark verdrecktes Wasser eindringt. 

Läuft dein Haus, respektive dein Keller mit stark verschmutztem Wasser voll, kommst du nicht daran vorbei, eine Schmutzwasserpumpe zu kaufen. Verwandeln sich die Kellerräume in einen Pool mit klarem Wasser, reicht als Tauchpumpe zur Hochwasserbekämpfung für gewöhnlich eine Klarwasserpumpe aus. Wichtig zu wissen ist jedoch, was es zu beachten gibt, damit diese nicht verstopft!

Die Leistung der Tauchpumpe ist bei Hochwasser entscheidend

Beim Kauf deiner Tauchpumpe für den Fall eines Hochwassers ist die Leistung des Pumpwerks die zweite wichtige Entscheidungshilfe. Messen die Kellerräume in deinem Haus 100 Quadratmeter und der Keller ist auf eine Höhe von 50 Zentimetern geflutet, muss die Tauchpumpe 50.000 Liter entsorgen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass zumeist weiteres Wasser nachfließt. Selbst wenn dies nicht der Fall ist, benötigt eine durchschnittliche Gartenpumpe mit einer Fördermenge von rund 5.000 Litern je Stunde insgesamt 10 Stunden, um den Keller trocken zu legen. Dies ist eine viel zu lange Zeitspanne. Nach 10 Stunden haben sich die Wände bereits mit Wasser vollgesaugt, was zu erheblichen Bauschäden führen kann. 

Tauchpumpen Hochwasser Leistung

Dementsprechend sollte bei Hochwasser eine Tauchpumpe in der Lage sein, binnen höchstens 2 Stunden die Kellerräume leer zu pumpen. 

Allerdings musst du beim Kauf der Tauchpumpe für Hochwasser genau in die Produktbeschreibung schauen. Grund dafür ist die Förderleistung bei bestimmten Förderhöhen. Fördert eine Tauchpumpe bei 0 Metern Förderhöhe 25.000 Liter je Stunde, liegt diese Fördermenge deutlich niedriger, muss das Wasser erst 5 oder 10 Meter hoch gepumpt werden. Da du aus einem Keller immer nach oben fördern musst, ist es wichtig, diese Förderhöhe zu kennen. Bei diesem Beispiel mit 50.000 Litern benötigst du demnach eine Tauchpumpe, die auch bei der notwendigen Förderhöhe von wahrscheinlich um 3 Metern mindestens 25.000 Liter je Stunde bewegen kann. Vermutlich wird es sich um ein Modell handeln, welches eine Nennleistung von 40.000 bis 50.000 Litern je Stunde liefert. Damit die Förderleistung voll ausgeschöpft werden kann, ist es ebenso wichtig, einen Förderschlauch in der maximalem Durchmesser zu verwenden. So wird unnötige Reibung vermeiden und die Leistung der Pumpe wird nicht dazu verwendet, einen hohen Druck, sondern eine höchstmögliche Fördermenge zu erzielen. In einem anderen Ratgeber auf dieser Webseite gehen wir darauf ein, welche Leistung bei einer Pumpe optimal ist.

Bei Hochwasser flachsaugende Tauchpumpen verwenden  

Nächstes Entscheidungskriterium beim Kauf einer Tauchpumpe für Hochwasser ist die Saugtiefe der Pumpe. Gewöhnliche Tauchpumpen lassen etwa 1 bis 2 Zentimeter Wasser stehen. Bei unserem vorgenannten Beispiel mit Kellerräumen von 100 Quadratmetern Grundfläche würden demnach rund 1.000 bis 2.000 Liter Wasser in den Räumen stehen bleiben, die per Hand mit 50 bis 100 Eimern entsorgt werden müssten. Moderne, flachsaugende Tauchpumpen lassen weniger als 1 Millimeter Wasser in den Räumen stehen, was eine erhebliche Arbeitserleichterung darstellt. 

Tauchpumpen Hochwasser Flachsaugend

Welche Tauchpumpe bei Hochwasser und Stromausfall? 

Die beste Tauchpumpe wird dir nicht helfen, wird bei Hochwasser aus Sicherheitsgründen der Strom abgestellt. Dies ist in Hochwassergebieten die Regel, denn Wasser und Elektrizität vertragen sich bekanntlich nicht besonders gut. Damit du nicht endlos lange auf die Hilfe der Feuerwehr warten musst, kannst du dich beim Kauf deiner Tauchpumpe gleich für ein mobiles Gerät entscheiden, beispielsweise eines mit eigenem Verbrennungsmotor als Antrieb fürs Pumpwerk. Für gewöhnlich sind diese Motorpumpen derart leistungsstark, dass du deine Kellerräume in sehr kurzer Zeit trocken legen kannst. Diese mit Benzin betriebenen Motortauchpumpen gibt es im Handel auch als Schmutzwasserpumpen und für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Eine Alternative sind sogenannte Solarpumpen. Bei diesen Tauchpumpen sorgen ein Solarpanel und ein Steuergerät für die Energieversorgung, sodass kein Strom aus der Steckdose benötigt wird. Haken an der Technik ist, dass sich Hochwasser nicht nach den Tageszeiten richtet. Wird der Keller nachts überflutet, nutzt dir dieser Typ Tauchpumpe nichts. Zudem ist auch am Tage die Leistung beschränkt, denn Hochwasser geht für gewöhnlich mit ergiebigen Regenfällen einher. Bei einer geschlossenen Wolkendecke kommen die Solarpumpen nie auf ihre volle Leistungsfähigkeit, weil schlicht ausreichend Sonne fehlt.     

Die ideale Tauchpumpe bei Hochwasser ist… 

Willst du für alle Fälle vorbereitet sein und den maximalen Schutz vor den Folgen von Hochwasser sicherstellen, sollte deine neue Tauchpumpe folgende Eigenschaften besitzen: 

Wasser aus Regentonne Nutzen

  • Die Tauchpumpe ist als Schmutzwasserpumpe ausgelegt. 
  • Die Leistung der Tauchpumpe ist so bemessen, dass diese auch inklusive der Förderhöhe die Kellerräume binnen höchstens 2 Stunden trocken legen kann.
  • Ein Häckselwerk zur Zerkleinerung von Feststoffen ist dem Pumpwerk vorgebaut. 
  • Die Tauchpumpe ist unabhängig und wird deshalb von einem Verbrennungsmotor angetrieben. 
  • Die Tauchpumpe ist flachsaugend mit einer Saugtiefe von unter 2 Millimetern.
  • Ein Trockenlaufschutz sorgt für die automatische Abschaltung, ist alles Wasser entsorgt. 
  • Die Tauchpumpe fördert Wasser über einen Förderschlauch mit maximal möglichem Durchmesser.  

Schlussgedanken

Die letzten verheerenden Überschwemmungen in Mitteleuropa haben deutlich gezeigt, dass Hochwasserschutz inzwischen auch dort notwendig ist, wo zuvor nicht mit Überschwemmungen zu rechnen war. Wohnst du im Einzugsgebet eines Flusses oder Baches, wäre es sträflich leichtsinnig, vor dieser drohenden Gefahr die Augen zu schließen. Mit geeigneten baulichen Maßnahmen und einer effizienten Tauchpumpe zur Hochwasserbekämpfung lassen sich folgenschwere Schäden an deinem Haus vermeiden. Du musst dazu allerdings selbst aktiv werden, die geeigneten Maßnahmen treffen, bevor es zu spät ist. Wichtig ist dabei der Kauf der idealen Tauchpumpe für Hochwasser, denn ein solches Gerät ist die wichtigste Hilfe, kommt es zur Überschwemmung.  

In unserem allgemeinen Ratgeber findest du weitere Informationen zum Pumpen. So beispielsweise eine Erläuterung, wann sich der Kauf einer Frostsicheren Tauchpumpe für dich lohnt.

Tauchpumpe Wohnmobil

Tauchpumpen fürs Wohnmobil 

Welcher Typ Tauchpumpe eignet sich für welche Arbeiten, bist du mit deinem Wohnmobil unterwegs?  Vom Einsatzort unabhängige Tauchpumpen solltest du gewissenhaft nach ihrem Einsatzzweck auswählen. Einige Wohnmobilisten benötigen eine Tauchpumpe fürs Wohnmobil, um den Fäkalientank zu entleeren und zu spülen. Andere wollen auch unterwegs das Wohnmobil zumindest mit klarem Wasser vom gröbsten Dreck befreien können. Oder eine Pumpe wird genutzt, um Frischwasser aufzufüllen oder als Gartendusche nach langen
Wanderungen, nach denen Stiefel und der Haushund zu säubern sind. Welche Tauchpumpen für ein Wohnmobil überhaupt geeignet sind, erkläre ich dir in diesem Heimwerker-Report.  

Die Mär von der 12 Volt Tauchpumpe fürs Wohnmobil 

In den meisten Ratgebern werden fürs Wohnmobil oder den Caravan Tauchpumpen mit einem Gleichstrommotor empfohlen, systemabhängig mit 12 oder 24 Volt. Wird das Pumpensystem nur tagsüber benötigt, kommen zudem sogenannte Solarpumpen in Frage. Dabei handelt es sich um normale Gleichstrompumpen mit zumeist 12 Volt Betriebsspannung, die allerdings bereits ein eigenes Solarpanel mitbringen und sich auf diesem Weg selbst mit Energie versorgen – so lange die Sonne scheint. 

Inzwischen sind aber effiziente Spannungsumwandler auf dem Markt, die beim Camping auch den Einsatz von Tauchpumpen mit Wechselstrommotoren ermöglichen. Hier haben sich vor allem die sogenannten Inverter bewährt. Diese Geräte vermindern den Energieverlust bei der Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom deutlich, weil sie die energiesparende Invertertechnologie nutzen. 

Hier kommst du übrigens zu unserem allgemeinen Pumpen Ratgeber.

Inverter sind für Tauchpumpen beim Camping inzwischen eine Dauerlösung 

Mit einem solchen Inverter, die es in Leistungsstufen von 300 Watt bis zu 10.000 Watt gibt, können 220 Volt-Geräte fast aller Art betrieben werden. Einige Kühlschränke weigern sich allerdings, von einem Inverter versorgt zu werden, zumeist wenn es sich um ältere oder sehr preiswerte Modelle handelt. 

Beim Kauf eines Inverters ist zu beachten, dass die angegebene Leistung nur kurzzeitig lieferbar ist. So kann zwar ein 6.000 Watt Inverter tatsächlich 6 kW liefern, aber lediglich kurzzeitig. So wird der Anlaufstrom abgedeckt, der beispielsweise beim Starten einer Tauchpumpe das Dreifache der Nennleistung der Pumpe betragen kann, manchmal auch mehr. Im Dauerbetrieb sind diese Inverter allenfalls in der Lage, etwa ein Drittel der angegebenen Leistung zu produzieren; bei einem 6.000 Volt-Gerät also rund 2.000 Watt. 

Überdies hat sich gezeigt, dass es besser ist, wenn Inverter eine mehr als ausreichende Leistung liefern. Werden lediglich 1.000 Watt maximal benötigt, ist ein Inverter mit 1.500 bis 2.000 Watt eine gute Wahl. Grund dafür ist, dass diese Geräte recht heiß werden können. Ist es an einem Sommertag sehr warm, kann es zur Überhitzung des Gerätes kommen. Ist das Leistungsspektrum großzügig ausgelegt, kann dies fast immer verhindert werden.  

Tauchpumpen fürs Wohnmobil: Welche Technik für welchen Zweck 

Wie der Name es bereits sagt, werden Tauchpumpen in einem Tank, Brunnen oder irgendeinem anderen Behälter versenkt, um eingetaucht ihre Arbeit verrichten zu können. Dabei haben die Hersteller von Tauchpumpen viel Entwicklungsarbeit geleistet, damit diese Pumpen jedes Medium fördern können und für den Betrieb in einer Flüssigkeit geeignet sind. 

Bei modernen Tauchpumpen findet sich der Motor in einer separaten Kammer, die vollständig mit einem speziellen Öl gefüllt ist. Es gibt nur zwei abgedichtete Durchbrüche in dieser Klammer. Einer ist für die Antriebswelle, der andere für die Stromzufuhr. Bei hochwertigen Tauchpumpen fürs Wohnmobil kann diese Kammer geöffnet werden. So wird gewährleistet, dass du beispielsweise den Motor austauschen oder bei einer beschädigten Dichtung Öl nachfüllen kannst.  

Vorteil dieser Tauchpumpe ist, dass sie quasi wie eine selbstsaugende Pumpe arbeitet. Allerdings wird nur ein minimaler Unterdruck aufgebaut. Stattdessen fördert das Pumpwerk das auf natürliche Weise nachströmende Wasser, was nur möglich ist, weil die  Pumpe ganz im Medium eingetaucht ist. In einem weiteren Artikel zeige ich dir, welche Tauchpumpe bei Hochwasser am besten ist! 

Anwendungsbereiche für Tauchpumpen im Wohnmobil oder Caravan 

Es gibt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für eine Tauchpumpe beim Camping. Einige davon sind ideal, bist du mit dem Wohnmobil unterwegs. Andere eignen sich eher für Dauercamper, die mit ihrem Caravan einen festen Stellplatz gefunden haben. Bei der Anwendung um Camper eignet es sich übrigens am besten auf eine möglichst leichte Tauchpumpe zurückzugreifen.

Tauchpumpen Wohnmobil Anwendungsgebiete

Tauchpumpe mit Häcksel- oder Mahlwerk 

Im Caravan oder Wohnmobil wird eine solche Pumpe nur dann benötigt, wenn sich der Fäkalientank nicht auf andere, bequemere Weise entleeren lässt. Dies ist zumeist bei Wohnmobilen der Fall, die im Eigenbau entstanden sind oder die für spezielle Zwecke auf Mass angefertigt wurden. Das dem Pumpwerk vorgebaute Häckselwerk sorgt bei diesen Tauchpumpen fürs Wohnmobil dafür, dass alle Feststoffe auf eine Mindestgröße zerkleinert werden, auch Toilettenpapier. So kann die Tauchpumpe das Schmutzwasser fördern, ohne dass es zu Blockaden oder Verstopfungen im System kommt. 

Tauchpumpe zur Trinkwasserbefüllung beim Wohnmobil

Nicht immer ist es möglich, mit dem Wasser aus der Leitung den Trinkwassertank neu zu befüllen. Dies gilt insbesondere, wenn du mit deinem Wohnmobil in Südeuropa oder im außereuropäischen Ausland unterwegs bist, denn hier ist das Leitungswasser selten von Trinkwasserqualität. In vielen derartigen Ländern wird Trinkwasser deshalb separat in Containern oder Kanistern verkauft. Mit einer schlanken Tauchpumpe lässt sich das lebenswichtige Nass komfortabel in den Trinkwassertank fördern.    

Erfahre hier, welche Pumpen dir bei einem überfluteten Keller weiterhelfen können!

Tauchpumpen fürs Wohnmobil für Brauchwasser 

Beim Wohnmobil mit separatem Brauchwassertank kann dieser mit Wasser aus Flüssen, Bächen, Seen oder Brunnen befüllt werden. Hier sind in der Regel leistungsstarke Tauchpumpen gefragt, denn nicht immer kann das Wohnmobil direkt neben dem Gewässer abgestellt werden. Brauchwasser wird für die Toilettenspülung genutzt, zum Geschirrspülen oder, um statt in der engen Duschkabine im Wohnmobil, eine erfrischende Dusche in einer mobilen Duschkabine unter freiem Himmel zu genießen. Außerdem lässt sich mit einem kraftvollen Wasserstrahl kurz das Wohnmobil von grobem Schmutz befreien. Der Grill kann für den Weitertransport gesäubert werden und der Haushund schleppt nach einer langen Wanderung keinen Dreck ins mobile Heim, hat er zuvor eine Dusche erfahren. Dementsprechend wichtig ist es, einen eventuell verlängerbaren oder ausreichend langen Förderschlauch mitzuführen, der an die Leistung der Tauchwasserpumpe fürs Wohnmobil angepasst ist. 

Worauf du beim Kauf einer Tauchpumpe fürs Wohnmobil oder den Caravan achten solltest

Tauchpumpen Wohnmobil Kaufkriterien

Pumpentyp:

Benötigst du eine Schmutzwasserpumpe für die Fäkalienanlage, kaufe immer eine Tauchpumpe fürs Wohnmobil, die über ein Häcksel- oder Mahlwerk verfügt. Insbesondere Toilettenpapier und andere Papierreste verstopfen ansonsten das Pumpensystem. 

Trinkwasserpumpe:

Soll mit der Tauchpumpe Trinkwasser in den entsprechenden Tag gefördert werden, sind eine dafür geeignete Pumpe und ein Schlauch in Trinkwasserqualität notwendig. Die Hersteller der Taupumpen machen für gewöhnlich in der technischen Beschreibung darauf aufmerksam, ob eine Tauchpumpe auch ausschließlich für das Fördern von Trinkwasser geeignet ist. Wichtig beim Gebrauch ist, dass diese Pumpe auch tatsächlich nur zu diesem Zweck eingesetzt wird, denn ansonsten könnte das Trinkwasser mit Keimen kontaminiert werden. 

Brauchwasserpumpe:

Bei diesem Pumpentyp ist es ratsam, die Leistung etwas großzügiger auszulegen. Wasserentnahmestellen wie Seen oder Bäche liegen oft tiefer und manchmal auch etliche Meter entfernt, weshalb eine größere Förderleistung erforderlich ist. Zudem sollte der Förderschlauch der Leistung der Pumpe angepasst, aber maximal lang oder verlängerbar sein.  

Schlussbetrachtung

Bei Tauchpumpen für Wohnmobile macht es wenig Sinn, Billigmodelle einzusetzen. Du solltest auf eine gute Qualität beim Kauf der Tauchpumpe fürs Wohnmobil achten. Der Motor sollte in einer separaten Kammer im Ölbad laufen. Langlebige, abriebfeste Lager sind wünschenswert, genau wie robuste Gleitringdichtungen und eine Kabelabdichtung, die zuverlässig das Eindringen von Flüssigkeit in den Motor verhindert. Außerdem ist wichtig, dass zum Herablassen und Hinaufziehen der Tauchpumpe ein separates Seil oder eine Kette vorhanden sind. Alternativ reicht eine Vorrichtung, an der ein Seil angebracht werden kann, welches dann nachzurüsten ist. So wird verhindert, dass die Tauchpumpe am Kabel in Position gebracht wird, was sehr schnell die Kabeldichtungen beschädigt. 

Solar Poolpumpe

Rentiert sich eine Solarpumpe für Pool und Garten?

Gerade in Zeiten von Corona und Lock Down, wo der Jahresurlaub vorzugsweise in den eigenen Garten verlegt wird, liegt der Gedanke nahe, einen eigenen Pool anzuschaffen. Doch steigende Energiekosten sind oft genug der Grund, sich diesen Luxus nicht zu gönnen. Eine Solarpumpe für den Pool schafft Abhilfe und ist zudem als spaßige Gartendusche nutzbar. 

Eine Poolpumpe mit lediglich 1.000 Watt Leistung verursacht bei 10 Stunden Laufzeit täglich Energiekosten in Höhe von rund 1.200 Euro je Kalenderjahr, wird das private Schwimmbad ganzjährig genutzt. Dies entspricht laut der Angaben des Statistischen Bundesamts vom Januar 2021 etwa dem durchschnittlichen Verbrauch eines Einfamilienhauses mit vier Bewohnern. Bei immer strengeren Vorschriften zur Dämmung von Gebäuden, zur Energieeinsparung überhaupt und dem Trend zur Solaranlage auf dem Dach, ist es zweifelsohne eine gute Idee, über eine Poolpumpe nachzudenken, die mit Solarenergie betrieben wird.  

Im Poolpumpen Ratgeber kannst du dich über weitere spannende Themen informieren. So beispielsweise erklären wir dir in einem anderen Artikel, was du bei der Auswahl der Poolbox beachten solltest. Auch verraten wir dir ob Sand- oder Kartuschen filter besser sind!

Der eigene Pool – eine sinnvolle Anschaffung? 

Seit Jahren steigt die Nachfrage nach privaten Schwimmbädern. Dieser Trend verstärkte sich kräftig, nachdem von der WHO die weltweite Corona Pandemie ausgerufen wurde. Zwar haben wir hierzulande noch keine US-amerikanischen Verhältnisse, aber die Zahlen beeindrucken. In den Vereinigten Staaten gibt es rund 8,5 Millionen private Pools und jährlich kommen rund 200.000 hinzu. Siehst du in die Statistik des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness, findest du für 2020 immerhin 565.500 in der Erde eingelassene Außenpools. Dazu kommen 132.500 Privathallenbäder und 91.000 mobile Schwimmbecken mit einer Wassertiefe von mehr als einem Meter und einem Anschaffungspreis jenseits der 1.500 Euro. Hinzu kommen circa 1,2 Millionen kleinere Schwimm- oder Planschbecken. Dem gegenüber stehen etwa 16 Millionen Eigentümer von Einfamilienhäusern. Davon haben in 2020 circa 48.000 den Bau eines eigenen Pools in Auftrag gegeben – mehr als in den Jahren 2017 bis 2019 zusammen. 

Diese Informationen sind für dich deshalb so wichtig, weil du schnell handeln solltest, willst du einen Pool bauen oder dein vorhandenes Schwimmbecken mit moderner Solartechnik aufwerten. Grund dafür ist die hohe, noch immer steigende Nachfrage, denn Solarpumpen für Schwimmbäder sind teils schwer oder nur nach langen Wartezeiten erhältlich. Und wenn du dir vom renommierten Fachmann einen Pool bauen lassen willst, kann es sein, dass du dich bis zu zwei Jahre gedulden musst, um das erste erfrischende Bad im eigenen Pool zu genießen. 

Übrigens: Dies gilt nicht nur für den Pool. Es zeigt sich deutlich, dass Hausbesitzer einen privaten Wellnessbereich zu schätzen wissen. Deshalb gibt es auch häufige Lieferengpässe, willst du eine Gartensauna oder einen Badezuber für den Garten kaufen.   

Poolpumpe mit solarer Energie betreiben – Deine Möglichkeiten 

Je nach Hersteller und Modell werden Solarpumpen für den Poolbetrieb mit unterschiedlichen Funktionsweisen angeboten. Die wichtigsten Varianten sind:

Solarpumpen Varianten

Die einfache Poolpumpe mit Solarpaneel 

Bei dieser Pumpe ist der Motor so ausgelegt, dass er bei einer Spannung irgendwo zwischen 11,5 und 17 Volt oder zwischen 20 und 30 Volt betrieben werden kann. Dies ist davon abhängig, ob das dazugehörige Solarpaneel 12 Volt oder 24 Volt liefert. Da die Sonneneinstrahlung im Verlauf eines Tages nie gleich stark ist, liefern diese Paneele eine variierende Spannung. In der Folge läuft die Poolpumpe mal schneller, mal langsamer. Vorteil ist, dass das Paneel direkt ohne zusätzliche Technik an die Poolpumpe angeschlossen wird, weshalb diese Modelle in der Regel die günstigste Anschaffung sind. Nachteilig ist, dass diese Poolpumpe nicht nach Einbruch der Dunkelheit oder bei stark bewölktem Himmel nutzbar ist. 

Informiere dich hier darüber, welche Pumpe für den Wohnwagen am besten geeignet ist.

Poolpumpe mit Solarpaneel und Energiespeicher 

Eine leistungsstarke Batterie gehört zu diesem System, welches über einen Laderegler gesteuert wird. Die Batterie versorgt die Poolpumpe permanent mit einer weitgehend gleichbleibenden Spannung. Außerdem kann die Poolpumpe auch außerhalb der Sonnenstunden genutzt werden. Wie lange ist abhängig davon, wie viel kWh in der Batterie gespeichert sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass beispielsweise zusätzlich eine Beleuchtung mit 12 Volt über den Laderegler mit Energie versorgt werden kann. 

Solaranlage mit Inverter für die Poolpumpe 

Die dritte weit verbreitete Möglichkeit ist die fortgesetzte Nutzung der vorhandenen Poolpumpe oder die Anschaffung einer normalen Pumpe für den Pool, die mit 220 Volt betreiben wird. In diesem Fall wird eine kleine Solaranlage mit Paneel, Laderegler, Batterie und einem Inverter, einem Umformer benötigt. Letzterer transferiert 12 oder 24 Volt Gleichspannung hoch auf 220 Volt mit 50 oder 60 Hz. Meist wird dieser Weg eingeschlagen, soll ein vorhandener Pool auf Solarbetrieb umgestellt werden. Inzwischen kommen aus Asien Inverter auf den Markt, die stoßweise bis zu 10.000 Volt vertragen und permanent bis zu 5.000 Watt liefern können. Diese vergleichsweise sehr günstigen Geräte haben allerdings den Nachteil, dass die 50 oder 60 Hz nicht sauber sondern recht holperig erzeugt werden. Besonders empfindliche Poolpumpen können dies übel nehmen, was in seltenen Fällen zu Schäden am Pumpenmotor führt. 

Achtung: Auch in der Pumpentechnik wird Weiterentwicklung betrieben. Bist du bereits stolzer Besitzer eines Pools und willst nun die Poolpumpe solar betreiben, solltest du dir deine Pumpe genauer ansehen. Generell gilt die Empfehlung, dass das Umrüsten auf Solarbetrieb bei Pumpen älter als 5 Jahre wenig Sinn macht. Derart alte Pumpen sind in der Regel bereits stark abgenutzt und schlicht nicht effizient genug. Hier lohnt es sich, eine moderne Poolpumpe nach technisch aktuellem Stand zu kaufen. 

Was beim Kauf der solaren Poolpumpe zu beachten ist 

Überlege genau, ob ein Kit zum Umrüsten deiner vorhandenen Poolpumpe auf Solarenergie ausreicht, ob du lieber eine Pumpe mit direktem Solarantrieb kaufen willst oder die große Version mit Umformer und Batterie benötigst. 

Informiere dich hier über selbstsaugende Poolpumpen, welche sich natürlich auch für chloriertes Wasser eignen.

Solarsystem für die Poolpumpe kaufen

Beim Kauf eines Solarsystems kannst du nicht von den Energiewerten ausgehen, die auf dem Paneel oder dem System ausgewiesen sind. Hast du eine Poolpumpe mit 1.000 Watt Nennleistung, reicht eine gleichstarke Solaranlage nicht zum Betrieb aus. Grund ist, dass bei Solaranlagen die optimale Leistungsausbeute angegeben wird. Da die Sonne wandert, sich der Einstrahlwinkel der Sonnenstrahlen permanent ändert und zwischendurch auch mal eine Wolke die Sonne verdeckt, ist Energieausbeute immer deutlich geringer als angegeben. Je nach Wohnort und Einsatzzweck sollte die Solaranlage etwa doppelt so viel Leistung liefern können, wie die Pumpe verbraucht. 

Solarpumpe für den Pool mit Direktversorgung    

Wählst du die einfachste Art der Poolpumpe mit direktem Anschluss an das Solarpaneel, benötigst du eine robuste Pumpe. Die muss ohne zu murren die Stromschwankungen verkraften können, die bei sensiblen Modellen zu erhöhtem Verschleiß und zur Beschädigung des Pumpenmotors führen können.  

Hier findest du übrigens allgemeine Tipps wie du die Stromkosten einer Poolpumpe senken kannst.

Poolpumpe mit Inverter oder Umformer und Gelbatterie

Soll es eine Poolpumpe mit einem Inverter einfacher Bauart sein, benötigst du auch hier einen robusten Pumpenmotor. Die luxuriöseren Pumpen mit digitaler Technik benötigen einen Umformer, der saubere 220 Volt bei 50 Hertz liefert. Diese Systeme benötigen eine Batterie als Energiespeicher. Achte beim Kauf deiner Solarbatterie darauf, dass diese mit Gel gefüllt ist. Es hat sich erwiesen, dass Gelbatterien für Solaranwendungen eine deutlich höhere Lebenserwartung von 10 Jahren und darüber hinaus besitzen. Wichtig ist zudem, dass die Batterie über einen Tiefentladeschutz verfügt. Ist diese Eigenschaft nicht vorhanden, kannst du extern einen Entladeschutzschalter anbringen, um eine Tiefentladung der Batterie zu verhindern. Diese Schalter können zumeist justiert werden und schalten dann je nach Einstellung bei 11 bis 12 Volt ab.  

Wenn schon – denn schon: die große Alternative beim Poolbetrieb  

Wenn du bereits entschieden hast, deine Poolpumpe zukünftig mit Solarenergie in Schwung zu halten, dann gehe einen Schritt weiter. Zwar reihen sich in den letzten Jahren Hitzerekorde im Sommer aneinander und ein Pool in der Sonne ist für gewöhnlich am Nachmittag angenehm temperiert, aber das ist nicht immer so. Willst du in deinem Schwimmbecken bereits im März oder April anbaden oder den Pool ganzjährig oder bis weit in den Herbst nutzen, kommst du kaum um die Anschaffung einer Poolheizung herum. Und diese verbraucht mitunter mehr Energie als deine Pumpe im Pool. 

Bist du clever, kaufe deine Poolpumpe mit integrierter Heizung. Bei diesen Geräten wird auch die Abwärme des Motors genutzt, was die Effizienz erhöht und den Energieaufwand reduziert. Einzig die Solaranlage muss entsprechend größer bemessen sein. Eine Alternative ist eine sogenannte Solarthermie-Anlage. Dieses spezielle Solarsystem ist einzig darauf ausgelegt, heißes Wasser zu produzieren und wird deshalb für Heißwasserspeicher oder Heizsysteme eingesetzt. Allerdings ist der Umbau als Poolheizung kniffelig und aufwendig.  

In einem weiteren Artikel verraten wir dir, wie du die Lautstärke deiner Poolpumpe reduzieren kannst.

Mögliche energiesparende Alternativen zur Solarpumpe für den Pool 

Es gibt eine Alternative, die billiger und einfacher zu implementieren ist als Solarpumpsysteme. Die Rede ist von Poolpumpen mit variabler Drehzahl. Diese mit Wechselstrom betriebenen Pumpen erlauben es dir, die Fördermenge zumeist stufenlos einzustellen. Erfolgt diese Einstellung digital, kann die Pumpe tatsächlich beim Energiesparen helfen.

Solarpumpen Pool Alternativen

Dieses Pumpensystem berücksichtigt das physikalische Funktionsprinzip einer Kreiselpumpe. Wird der Durchfluss reduzieret, was durch niedrigere Drehzahlen erreicht wird, kommt es zu einer exponentiellen Reduzierung des Stromverbrauchs. Vorteil ist, dass diese Pumpen in der Anschaffung zwar etwas teurer, dafür aber sehr langlebig sind. 

Einige Hersteller behaupten, dass ihre Poolpumpen mit variabler Drehzahl bis zu 90% Energie sparen können. Diese Angabe ist nicht realistisch. Außerdem ist es unpraktisch. Ist eine Poolheizung angeschlossen und diese ist eingeschaltet, darf eine bestimmte Durchflussrate nicht unterschritten werden, weil ansonsten die Heizstäbe durchbrennen können. Außerdem benötigt der Poolfilter einen gewissen Druck, um das Wasser im Schwimmbecken reinigen zu können. Bei einer Energieeinsparung von 90 % an der Pumpe wären weder der notwenige Druck noch die erforderliche Durchflussmenge für den Poolfilter und die Poolheizung vorhanden.  

Ist eine Solarpumpe im Pool sinnvoll – Schlussgedanken 

Letzen Endes kommt es darauf an, wie häufig du deinen Pool nutzt, wie viele Tage im Jahr dieser gefüllt ist und in welchen Monaten du schwimmen willst. Bei einem regelmäßig mehrfach in der Woche genutzten Pool ist der Solarbetrieb in der Tat eine Investition, die sich schnell amortisiert. Und soll der Pool gut temperiert sein, macht die Anschaffung einer Solarheizung für den Pool tatsächlich Sinn, denn ansonsten kann das erfrischende Bad zum eiskalten Erlebnis werden. Überaus lohnenswert ist die Anschaffung eines privaten Wellnesszentrums. Bestellst du obendrein eine Gartensauna, die gleich neben dem Pool einen passenden Platz findet, dann kaufe eine Poolpumpe mit Solaranlage, um zeitgleich auch den elektrischen Saunaofen mit Energie zu versorgen – Im Unterhalt: zum Nulltarif!

Allerdings solltest du deine Kaufentscheidung wohlüberlebt aber zügig treffen. Es ist absehbar, dass sich die Wartezeiten auf eine neue Sauna oder das private Schwimmbad deutlich verlängern werden, wobei bereits heute nicht alle Bestellungen für eine neue Solarpumpe für den Pool sofort ausgeführt werden können. 

Erfahre hier, was du bei der Auswahl deines Poolfilters unbedingt beachten solltest.

Sprinklerpumpe Wartung

Wartung einer Sprinklerpumpe

Wir fordern viel von unseren Pumpen. Wir erwarten einen maximalen Druck, hohe Förderleistungen und absolute Zuverlässigkeit. Zugleich setzen wir diese Geräte oft genug Strapazen aus, die zur Verkürzung eines Pumpenlebens führen. In niederschlagsarmen Sommern fällt beispielsweise der Pumpenschacht trocken, in dem dann die Tauchpumpe von Dreck und Staub eingehüllt wird. Selbst das Pumpwerk einer Schmutzwasserpumpe nimmt eine solche Behandlung übel. Überhaupt neigen wir dazu, Pumpen zu vergessen, wenn diese aktuell nicht benötigt werden. Das trifft besonders auf Sprinklerpumpen zu. Lediglich Sprinklerpumpen zur Bewässerung in Gewächshäusern müssen quasi täglich ihren Dienst versehen. Betreiben diese Hochleistungspumpen aber ein automatisches Feuerlöschsystem, kommt es hoffentlich niemals dazu, dass sie anspringen müssen. Damit eine solche Pumpe im Notfall einsatzfähig ist, ist eine regelmäßige Wartung unverzichtbar (in einem weiteren Artikel auf dieser Webseite beschäftigen wir uns explizit mit der Wartung von Schmutzwasserpumpen – welche unter anderem sehr wichtig ist um sicherzustellen, dass diese nicht verstopfen     

Finde hier heraus, welche Schläuche sich für den Pumpenbetrieb eignen. Hier kommst du zu unserem umfangreichen Schlauch Ratgeber. Unter anderem erklären wir dir auch noch, welche Gartenpumpen sich für die Regentonne eigenen.

Auswahl der richtigen Pumpe für ein Sprinklersystem       

Wir fordern viel von unseren Pumpen. Sie arbeiten unter einem immensen Druck, müssen Wind, Regen und Staub ebenso trotzen, wie Hitze oder Kälte. All diese Faktoren stellen eine hohe Belastung dar. Infolgedessen können Pumpen im Laufe der Zeit weniger effizient werden, gelegentlich Fehlfunktionen aufzeigen oder vollständig ausfallen (in unserem allgmeinen Gartenpumpen Test zeigen wir dir die Modelle, mit welchen wir persönlich die besten Erfahrungen haben sammeln können). Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Wartung von entscheidender Bedeutung, damit Pumpen jederzeit den besten Wirkungsgrad erreichen. Allerdings entscheidet schon der Kauf einer Pumpe darüber, wie häufig und wie intensiv eine Wartung durchgeführt werden muss. 

Gerade bei sehr selten genutzten Pumpen und solchen, die nur für bestimmte Situationen vorgesehen sind, solltest du besonders auf die Qualität sowie Ausstattung achten. So ist es ratsam, statt einer normalen Klarwasserpumpe einer hochwertigen Schmutzwasserpumpe aus dem Vergleichstest zu kaufen, denn diese Modelle sind generell robuster ausgelegt. Zudem zeige ich dir in einem anderen Artikel, welche Tauchpumpen bei Hochwasser verwendet werden sollten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schmierung. Einfache Pumpe nutzen das Medium Wasser zeitgleich als Schmiermittel. Da eine Sprinklerpumpe für Brandbekämpfungssysteme oftmals über Wochen und Monate trocken fallen kann, ist kein Schmiermittel vorhanden. Deshalb ist es eine kluge Entscheidung, willst du besser eine Pumpe mit Ölschmierung kaufen. Bei diesen Geräten liegt der Pumpenmotor in einem Bad aus Trafoöl, was für eine permanente Schmierung und eine zusätzliche Kühlung sorgt.  

Informiere dich auf dieser Webseite zudem, wie der Druckschalter einer Gartenpumpe funktioniert. Zudem erklären wir dir, was du dagegen tun kannst, wenn die Gartenpumpe kein Wasser mehr zieht und warum ein Trockenlaufschutz bei einer Gartenpumpe von großer Bedeutung ist.

Erstelle einen Wartungsplan

Pumpe sinnvoller Wartungsplan

Zu einer guten Wartung sollten regelmäßige optische Inspektionen Pumpen gehören, spätestens alle zwei Monate. Mit einem kurzen Blick auf die Pumpe lässt sich erkennen, ob irgendwelche offensichtlichen Beschädigungen aufgetreten sind. Je nach Pumpentyp werden eine und bis zu vier Wartungen je Kalenderjahr vom Hersteller empfohlen. Angaben über die Wartungsintervalle findest du in der Gebrauchsanweisung oder du fragst online beim Hersteller oder dem Kundendienst nach. Generelle Faustregel ist, dass mindestens vor und nach der Vegetationsperiode ein Pumpensystem zu warten ist, damit ein guter Schutz gegen Verschleiß und Mängel besteht. 

Mit der Sprinklerpumpe vertraut machen

Erleichtere dir deine Arbeit. Die gute Kenntnis vom Aufbau und der Zusammensetzung der Pumpe, hilft dir ungemein bei der Wartung selbst. Die Arbeit geht leichter von der Hand und du kannst Fehler oder Beschädigungen viel leichter erkennen, weil du weißt, worauf du achten musst. So registrierst du kleine Probleme, bevor sie zu großen werden, was in der Regel viel Arbeit und Geld spart. 

Informiere dich auf dieser Webseite auch über Entwässerungspumpen.

Häufige Fehler bei Sprinklerpumpen

Die Kavitation ist die wohl häufigste Störung bei Sprinklerpumpen. Das Bilden von Luftblasen im System lässt sich nicht immer verhindern, zumal die Pumpe lange Zeiten ungenutzt ist. Luft in der Sprinkleranlage ist fast immer hörbar. Verursacht die Pumpe ein Geräusch, als wären kleine Steine in der Leitung, ist Kavatiation die Ursache. Manchmal sind die Blasen zu klein, um sich geräuschvoll bemerkbar zu machen. Aber es ist erkennbar, dass die Effizienz der Pumpe nachgelassen hat. Oder das gepumpt Wasser ist mit Luft gemischt, was ein Spucken und Spritzen auslöst. Diese Blasen können eine erhebliche Korrosion bis zum Lochfraß verursachen, was eine Pumpe zerstören kann. Außerdem ist es für die richtige Bedienung der Pumpe ebenfalls wichtig zu wissen, was man unter dem Anlaufstrom versteht.

Ölstand kontrollieren 

Einige ölgeschmierte Systeme ziehen Öl aus einem Vorratsbehälter, um das System geschmiert zu halten. Die Füllstände im Vorratsbehälter müssen regelmäßig überprüft werden. Informationen zu den erforderlichen Öl- oder Fettarten finden sich in der Bedienungsanleitung. Das manuelle Auftragen von Schmiermittel auf die Lager erfordert jedoch Vorsicht. Genauso wichtig wie die ausreichende Schmierung der Pumpe ist die Sicherstellung, dass sie nicht überschmiert ist. Wenn das Lager der Pumpe eine Entlüftungskappe hat, lasse das Gerät eine halbe Stunde mit geöffneter Entlüftung laufen, damit überschüssiges Öl austreten kann.

Wie beantworten in einem anderen Beitrag auch noch die Frage, wie ein Schwimmschalter funktioniert.

Mechanische und elektrische Inspektionen

Sprinklerpumpen Mechanische und elektrische Inspektionen

Überprüfe, ob alle Befestigungspunkte und Dichtungen gesichert sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Pumpe Packungsdichtungen verwendet, die mit der Zeit zu Undichtigkeiten neigen. Auch die Pumpenflansche und Kupplungen, sofern vorhanden auch die Filter, solltest du auf Undichtigkeiten prüfen. Sind bei einer Sprinkleranlage zur Brandbekämpfung Schläuche (in diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Schläuche sich perfekt für den Pumpenbetrieb eignen), O-Ringe oder Dichtungen beschädigt oder bereits stark abgenutzt, sind diese zu ersetzen. Experimente sind hier vollkommen Fehl am Platz. 

Die elektrischen Komponenten sollten nur von einem Fachmann überprüft werden. Insbesondere die Steuerung einer Sprinklerpumpe ist ein hochsensitiver Bereich, der besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Schlussgedanken zur Wartung von Pumpen 

Es ist eine in der Tat lästige Arbeit, aber eine, die sich durch die Rettung von Menschenleben auszahlen kann. Fällt wegen eines versäumten Wartungstermins die Sprinkleranlage aus, bleiben die Gewissensbisse bis zum Lebensende. Gerade bei Pumpen mit einer derartig sensiblen Aufgabe ist es unerlässlich, alle Wartungen mit größter Sorgfalt und zum festgelegten Zeitpunkt durchzuführen.  

Der perfeke Schlauch für Pumpen

Welcher Schlauch für den Pumpenbetrieb ideal ist

Egal ob Schmutzwasserpumpe oder Teichpumpe, ob eine Tauchpumpe aus der Zisterne Wasser fördert oder eine selbstsaugende Pumpe aus einem Brunnen das kühle Nass holt: Ohne einen Saugschlauch und einen Gartenschlauch kommt das Wasser nicht dort an, wo es soll. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede im Material und in der Konstruktionsweise von Schläuchen, weshalb nicht jeder für alle Aufgaben verwendet werden kann. Was du beachten solltest, wenn du für ein Pumpensystem einen Schlauch kaufen willst, erkläre ich in diesem Heimwerker-Report.      

Erfahre hier, wie man eine Gartenpumpe mit Druckschalter richtig einstellt.       

Die 3 besten Schläuche für Pumpen

Testsieger
Quarzflex® Saugschlauch Spiralschlauch Förderschlauch Pumpenschlauch 25mm Made in Germany TOP Qualität 20 Meter
well2Wellness® Pool Solarschlauch 6m | 190g/m | Poolschlauch | 38mm | Schwarz | Formstabil | Teilbar | Variabel Einsetzbar | Geeignet für Poolheizung, Bodensauger, Pumpen & Filteranlage
Dambat/IBO 50 m 2" Zoll PVC Flachschlauch Wasserschlauch Flexibler Schlauch Pumpenschlauch
Modell
Spiralschlauch
Solarschlauch
Flexibler Schlauch
Hersteller
Quarzflex
well2wellness
Dambat/IBO
Material
Hart-PVC
EVA
PVC
Durchmesser
30 mm
38 mm
ca. 51 mm
Länge
20 m
6 m
50 m
Besonderheit
vielfältige Einsatzbereiche
Überdurchschnittlich hohe Verarbeitung
Flacher Schlauch / Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
-
-
-
47,95 EUR
17,95 EUR
32,00 EUR
Testsieger
Quarzflex® Saugschlauch Spiralschlauch Förderschlauch Pumpenschlauch 25mm Made in Germany TOP Qualität 20 Meter
Modell
Spiralschlauch
Hersteller
Quarzflex
Material
Hart-PVC
Durchmesser
30 mm
Länge
20 m
Besonderheit
vielfältige Einsatzbereiche
-
47,95 EUR
well2Wellness® Pool Solarschlauch 6m | 190g/m | Poolschlauch | 38mm | Schwarz | Formstabil | Teilbar | Variabel Einsetzbar | Geeignet für Poolheizung, Bodensauger, Pumpen & Filteranlage
Modell
Solarschlauch
Hersteller
well2wellness
Material
EVA
Durchmesser
38 mm
Länge
6 m
Besonderheit
Überdurchschnittlich hohe Verarbeitung
-
17,95 EUR
Dambat/IBO 50 m 2" Zoll PVC Flachschlauch Wasserschlauch Flexibler Schlauch Pumpenschlauch
Modell
Flexibler Schlauch
Hersteller
Dambat/IBO
Material
PVC
Durchmesser
ca. 51 mm
Länge
50 m
Besonderheit
Flacher Schlauch / Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
-
32,00 EUR

 Arten von Wasserschläuchen

Durch Forschung über Jahrzehnte, ständige Modifikationen und die Entdeckung neuartiger Materialien entstanden eine Unzahl von Schlauchtypen für die oft recht spezifischen Einsatzparameter.

Generell werden Schläuche in verschiedene Kategorien eingeteilt. 

Bei der Einteilung nach dem Schlauchmaterial finden sich der:

  • Gummischlauch
  • Kunststoffschlauch
  • Metallschlauch
  • Gewebeschlauch
  • Silikonschlauch
  • PVC-Schlauch uvm.

Werden Schläuche nach dem Förderverfahren per Pumpe eingeteilt, stehen dir diese Kategorien zur Auswahl: 

  • Druckschlauch
  • Saugschlauch
  • Saug-Druckschlauch

Bevor du einen Wasserschlauch für deine Schmutzwasserpumpe kaufst, solltest du wissen, welche Schläuche sich für welche Anwendungen eignen. Wichtig sind dabei verschiedene Parameter. Nicht jeder Schlauch reagiert gleich auf Dinge wie Temperatur, Druck, Unterdruck, Säuregehalt, Viskosität und andere Elemente. Zudem stehst du vor der Entscheidung, ob du dich für einen Schlauch oder eine feste Leitung, sprich für ein Rohr entscheidest. Generell gilt, Rohre sind preiswerter als Schläuche. Deshalb werden bei Pumpensystem meist beide Möglichkeiten genutzt, um Kosten zu sparen. Ein Schlauch sollte deshalb immer nur dann verwendet werden, wenn ein Rohr die Aufgabe nicht erfüllen kann. 

In einem weiteren Artikel auf dieser Webseite beschäftigen wir uns noch umfassender mit der Frage, wie eine Tauchdruckpumpe funktioniert. Unter anderem gehen wir hier auch noch auf die Wichtigkeit eines Trockenlaufschutzes bei Gartenpumpen ein. Unter anderem ist dieser Schutz bei Gartenpumpen für die Regentonne sehr wichtig.

Saugschläuche

Der Ansaug- oder Saugschlauch für eine Schmutzwasserpumpe, eine Gartenpumpe  oder ein Hauswasserwerk ist flexibel, kann aufgerollt werden, besitzt jedoch eine Steifigkeit, die ein Zusammenfalten des Schlauchs verhindert. Der Ansaugschlauch ist so konstruiert, dass die Flüssigkeit leicht in die Pumpe fließen kann, ohne dass sich der Durchmesser des Schlauches verringert, was die Saugleistung einschränken würde. 

Zumeist besteht ein Saugschlauch aus Gummi oder Kunststoff. Entweder wurde ein starkes Gewebe in das Material eingearbeitet oder eine Spirale aus Metall oder gehärtetem Kunstoff sorgt für die Formstabilität des Schlauchmantels. Trotzdem sind Saugschläuche bedingt flexibel, weshalb diese dann verwendet werden, wenn das Medium schwer zu erreichen ist. Nachteil der Saugschläuche ist, dass diese zum Pendeln neigen und dann zusätzlich am Schlauchende beschwert oder fixiert werden müssen. Überdies verursachen Saugschläuche weit häufiger Kavitation als Rohre. Dieser unerwünscht Nebeneffekt kann zu messbaren Verlusten bei der Effizienz der Pumpe führen. Außerdem begünstigt Kavitation die Bildung von Rost in der Pumpe und ist fast immer für Lochfraß verantwortlich.  In einem anderen Beitrag gehen wir darauf ein, wie heiß das Wasser bei Schmutzwasserpumpen sein darf!

Die Pumpe zieht Luft? Erfahre in folgendem Beitrag, was dagegen tun kannst.

Förderschläuche / Transferschläuche / Druckschläuche  

Diese Art Schlauch ist flexibel, lässt sich aufrollen Wasser und kann einem höheren Druck standhalten, ohne dass sich Aussackungen oder Blasen bilden und ohne dass der Schlauch platzt. PVC-Schläuche und mit Kunststoffen beschichtete Gewebeschläuche werden gerne als Druckschlauch verwendet. Die Feuerwehren nutzen fast immer reine Gewebeschläuche, die mit einem Schutzwachs beschichtet sind.   

Wichtig: Eine hoch qualitativer Schlauch ist unter anderem auch deswegen sehr wichtig, weil dieser dafür sorgt, dass die Pumpe seltener verstopft!

Druckfestigkeit von Förderschläuchen 

Druckfestigkeit Pumpenschlauch

Wie hoch der Druck in einem Schlauch sein kann, hängt maßgeblich von der Konstruktionsweise ab. Bei Billigschläuchen wird häufig ein minderwertiges PVC verwendet, welches mit der Zeit ausdampft. In der Folge wird der Schlauch spröde, brüchig und es stellen sich immer mehr Lecks ein. Bei Markenprodukten ist die Qualität zumeist deutlich besser. 

Wasser tritt aus dem Wasserhahn mit einem Druck von 3 bis 4 bar aus. Das reicht für gewöhnlich, um beispielsweise eine Beregnungsanlage für den Rasen zu betreiben. Ist der Schlauch aber länger als 25 Meter, können die Schleifen im Schlauch und dessen Länge zu hohen Reibungsverlusten führen. Dann tritt am Sprinkler nur noch ein müdes Wässerchen aus. Hier ist eine Gartenpumpe hilfreich. Diese kann, je nach Bauart des Sprinklers, auch den Aktionsradius der Bewässerung erweitern. Du kannst bei einem Markenschlauch unbesorgt eine Gartenpumpe mit 10 bar betreiben, denn diesen Druck halten alle Qualitätsschläuche für den Garten aus. Gardena gibt für seinen Classic Gartenschlauch einen Berstdruck von 22 bar an, beim HighFlex-Schlauch sind es gar 25 bar. Außerdem gewährt der bekannte Hersteller eine Garantie von 12 Jahren auf das einfache Modell, von 20 Jahren auf die verbesserte Ausführung.   

Neben Gartenpumpen haben wir auf dieser Webseite auch Entwässerungspumpen miteinander verglichen.

Pflege von Schläuchen in Pumpensystemen 

Pumpenschlauch richtige Pflege

Da die Schläuche in einem Pumpensystem in der Regel mit einem höheren ruck umgehen müssen, sollte besonders auf die Pflege geachtet werden. Nach jeder Nutzung muss der Schlauch aufgerollt werden. Diese Maßnahme hat nicht mit deutscher Ordnungsliebe zu tun, sondern dient einzig dem Schutz des Schlauches. So wird verhindert, das auf den Schlauch getreten wird. Viel wichtiger ist aber, dass der Schlauch nicht in der Sonne liegt. UV-Strahlung beschleunigt den Alterungsprozess bei Schläuchen drastisch. Deshalb solltest du für deinen Gartenschlauch einen Schlauchwagen kaufen oder eine Wandhalterung. Achte dabei unbedingt darauf, dass die Wandhalterung ein eigenes Dach als Sonnenschutz besitzt. Bei Schlauchwagen können und sollten diese mit einer Plane abgedeckt werden, sobald der Schlauch aufgerollt ist. 

In folgendem Artikel kannst du dich explizit über die Pflege von Schmutzwasserpumpen informieren.

Fazit zum Thema Druckschläuche für Schmutzwasserpumpen 

Ob für den Saugbereich oder den Druckbereich einer Wasserpumpe; du findest leicht den passenden Schlauch, der das Wasser auch bei einem höheren Druck transportieren kann. Passend zum Schlauch solltest du qualitativ hochwertige Kupplungen auswählen, insbesondere wenn deine Schmutzwasserpumpe mit einem höheren Druck arbeitet. Es besteht ansonsten die Gefahr, das ein Schlauchende durch deinen Garten fliegt. In unserem Gartenpumpen Ratgeber kannst du dich übrigens ausführlich über weitere Themen dieser Art informieren! So beispielsweise gehen wir auch auf die Frage ein, was man bei der Wartung einer Sprinklerpumpe beachten muss. Aber natürlich geben wir dir auch einige Tipps zur Wartung einer Schmutzwasserpumpe an die Hand.

In einem weiteren Artikel auf dieser Webseite gehen wir zudem auf die Frage ein, welche Gefahrenquellen sich durch Schmutzwasserpumpen ergeben können!

Pumpe für den Winter vorbereiten

Pumpe für den Winter vorbereiten 

Im Herbst kommen eine Reihe von Arbeiten auf Gartenbesitzer zu, vom Abdecken empfindlicher Pflanzen bis zu sorgfältigen Einlagerung der Wasserpumpen. Ein Pumpensystem für den Winter unter optimalen Bedingungen einzulagern ist allerdings eine Arbeit, die bares Geld spart. Wird das gesamte System auf die frostige Periode vorbereitet, erhöht dies drastisch dessen Lebenserwartung. Woran du beim Überwintern des Pumpensystems denke solltest, ist Thema dieses Heimwerker-Reports. Eine Auflistung von besonders robusten Pumpen findest du übrigens in unserem Gartenpumpen Test.

Gartenpumpen für den Winter vorbereiten       

Wir verwenden Wasserpumpen in Brunnen und Zisternen, Springbrunnen im Teich zum Vergnügen, Bewässerungssysteme im Gemüsegarten und Pumpen zur Teichbelüftung. Naht der Winter mit seinen frostigen Nächten, müssen diese Pumpen abgeschaltet und gut verwahrt sein. Um Pumpensysteme optimal auf die kalten Monate vorzubereiten, müssen alle Komponenten gewartet werden. Dazu gehören auch:

  • zuführende Wasserleitungen,
  • Rohre, 
  • Ventile, 
  • Messgeräte, 
  • Schläuche
  • und die Pumpe selbst. 

Generell gilt hierbei, dass alle im Freien befindlichen Teile eingelagert werden müssen. Präzise gesagt handelt es sich hierbei um die Elemente des Bewässerungssystems, die an der oder nahe der Erdoberfläche montiert sind. Wurde eine Wasserleitung einen Meter tief im Garten erlegt, ist die Gefahr des Einfrierens relativ gering. Allerdings gibt es Ausnahmen, beispielsweise in den Hochlagen der Alpen oder während extrem kalter Winter. 

Wichtige, gerätespezifische Hinweise zur Überwinterung einer Gartenpumpe finden sich in der Regel in der Gebrauchsanweisung oder können im Internet als technische Spezifikationen auf der Webseite des Herstellers abgerufen werden. 

Erfahre hier mehr über frostsichere Tauchpumpen.

Vereisung ist der Tod jeder Pumpe 

Vereisung einer Gartenpumpe

Bei der Wintereinlagerung von Gartenpumpen aller Art wird die Gefahr der Vereisung ausgeschlossen. Gefriert Wasser, dehnt es sich aus. In einem geschlossenen System wie einem Pumpensystem kann das gefrierende Wasser nicht entweichen. In der Folge werden das Pumpengehäuse, der Saugschlauch, der Wasserschlauch, das Rückschlagventil, der Schwimmerschalter und weitere Komponenten des Pumpensystems beschädigt oder zerstört. 

Die hier gegebenen Tipps gelten in der Regel auch für Überwinterung von Schmutzwasserpumpen und Tauchdruckpumpen. Außerdem zeigen wir dir wie man eine Tauchpumpe bei einem überfluteten Keller richtig einsetzt.

Alles Wasser entfernen 

Die erste und beste Option für die Wasserpumpe besteht darin, sie ins Haus zu bringen. Trenne die Pumpe vom System, lass das Wasser ab und lagere die Pumpe an einem frostsicheren Ort. Vergewissere dich, dass die Einlass- und Auslassöffnungen sowie die Ablassstopfen offen sind. Dadurch kann Luft in die Pumpe gelangen und das Wasser kann ablaufen. Auch auch darauf, dass das Wasser aus dem Pumpenschlauch abfließen kann.

Auch wenn sich kein Wasser mehr in der Pumpe befindet, wird durch die Minimierung der extremen Kälteeinwirkung der Verschleiß von Bauteilen wie den Dichtungen oder dem Simmering verringert. 

Genau dies muss auch bei den weiteren Systemkomponenten erfolgen. Im Ansaugrohr steht immer Wasser, weil du ein Rückschlagventil eingebaut hast. Und der Förderschlauch ist ebenso gut mit Wasser gefüllt. Du kannst alle Zugänge öffnen und durch Gefälle das Wasser ablaufen lassen. Trotzdem besteht dann noch immer die Gefahr, dass Restwasser im System vorhanden ist. Besser ist es, mit einem Kompressor mit Überdruck das Wasser aus dem System zu blasen.

Dieser Arbeitsschritt kann für das gesamte Pumpensystem zugleich erfolgen oder abschnittsweise, abhängig davon wie groß und weitläufig das System selbst ist.   

In einem Neuren Ratgeber beantworten wir die Frage, welche Pumpen sich für die Benutzung bei einer Regentonne besonders eignen.

Pumpe im Freien überwintern 

Pumpe überwintern

Ist die Demontage einer Pumpe zu umständlich oder ist diese im Garten fest verbaut, kann das Gerät zur Not im Freien überwintern. Dazu ist es unerlässlich, besondere Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen: 

  • ✓öffne den Einfüllstuzen der Pumpe.
  • ✓Entferne die Wasserablassschraube. 
  • ✓Warte bis alles Wasser ausgetreten ist. 
  • ✓montiere die Ablassschraube wieder. 
  • ✓fülle die Pumpe mit Propylenglykol in Lebensmittelqualität. 

Hinweis: Propylenglykol ist hygroskopisch, kann also Wasser binden. Außerdem besitzt diese klare, farb- und geschmacklose Flüssigkeit die Eigenschaft, nicht zu gefrieren. Propylenglykol ist als E 1520 aus Lebensmitteln bekannt, sorgt im Tabak für gleichbleibende Feuchtigkeit, wird verwendet, um für Shows künstlichen Nebel herzustellen und ist in der Kosmetikindustrie eine weit verbreitete Zutat, insbesondere im Make-up und in Cremes. 

Schlussbemerkungen zum Wintereinlagerung von Pumpen

Schmutzwasserpumpen, Teichpumpen oder die Förderpumpen aus der Zisterne oder dem Brunnen sollten im Spätherbst fachgerecht entwässert und frostsicher eingelagert werden. So lassen sich die schweren Schäden durch Vereisung verhindern (informiere dich hier über Entwässerungspumpen). Selbst in milden Wintern ist das Einlagern eines Pumpensystems wichtig, denn der Simmering, die Dichtungen und andere Pumpenbauteile werden geschont, was die Lebenserwartung verlängert (die Lebenserwartung einer Pumpe kann zudem auch durch eine regelmäßige Pflege erhöht werden). Außerdem ist die kalte Jahreszeit ideal, um Wartungsarbeiten am Pumpensystem durchzuführen. Durch das Einfüllen von Propylenglykol ist es sogar möglich, Pumpen schadlos im Freien zu überwintern. 

Gartenpumpe lässt sich nicht mehr ein- und ausschalten

Wenn die Gartenpumpe nicht mehr ein- oder ausschaltet…

Ist permanent das Geräusch der eingeschalteten Gartenpumpe zu hören oder beim Öffnen des Wasserhahns kommen dir allenfalls ein paar Wassertropfen entgegen, liegt ein Fehler im Pumpensystem vor. Warum eine Gartenpumpe nicht mehr ein- oder ausschaltet, kann verschiedenste Ursachen haben. Dies ist übrigens auch davon abhängig, welche Art von Pumpe du verwendest. Welche Fehlerquellen möglich sind und wie diese behoben werden, erkläre ich in diesem Heimwerker-Report.   

Erfahre hier wie sich man eine Gartenpumpe mit Druckschalter ordnungsgemäß einstellt.

Die gebräuchlichen Pumpensysteme bei der Hauswasserversorgung 

Generell unterscheiden wir zwischen dem Hauswasserwerk einerseits und dem Hauswasserautomaten sowie der Gartenpumpe andererseits. Grund dafür ist, dass ein Hauswasserautomat im Prinzip lediglich eine selbstsaugende Gartenpumpe ist, die aber nicht von Hand eingeschaltet werden muss, sondern durch einen Drucksensor gesteuert wird. Ein Hauswasserwerk oder Hauswerk ist eine automatisch arbeitende Pumpe, die über einen Druckbehälter verfügt. Willst du über den Unterschied und die Vorteile der jeweiligen Pumpen mehr erfahren, so kannst du dies im Artikel „Hauswerk oder Gartenpumpe – die optimale Wasserversorgung herstellen  nachlesen. 

Genereller Tipp: Bei der Fehlersuche, egal bei welchem System mit Gartenpumpe, solltest du gründlich vorgehen. Die Erfahrung zeigt, dass oft genug der augenscheinliche Fehler nicht der Grund für die Störung ist. Mit Gewissenhaftigkeit bei der Fehlersuche vermeidest du, dass du Geld für eine neue Membran ausgibst, obwohl das Problem eine Dichtung für wenige Eurocent ist. Oder du glaubst, der Drucksensor ist defekt, dabei liegt die Ursache in einer gebrochenen Feder im Rückschlagventil. Deshalb ist es ratsam, bei einer Störung immer alle Teile des Systems zu prüfen, um unnötige Ausgaben und überflüssige Arbeiten so weit als möglich auszuschließen. 

Ursachen für Schaltfehler beim Hauswasserwerk  

Aufgrund des Druckkessels ist das Hauswasserwerk eine Besonderheit unter den Gartenpumpen, die zur Hauswasserversorgung genutzt werden. Deshalb beschreibe ich die speziellen Fehlerquellen aller Arten von Gartenpumpen in diesem Abschnitt. Es ist für dich leicht erkennbar, welche Fehlerquellen sich ausschließlich auf Hauswasserwerke und welche sich auch auf Hauswasserautomaten und Gartenpumpen beziehen.  

Ursachen für Schaltfehler

Verkürzte Pumpenzyklen und ungewollter Dauerbetrieb oder Versagen der Gartenpumpe beim Einschalten

Schaltet sich das Hauswasserwerk ungewöhnlich häufig ein oder nicht mehr ab, ist die häufigste Ursache ein Druckverlust im Kessel. Dieses Phänomen kann bei bei älteren Gartenpumpen mit Wasserdruckbehälter ohne Blase ebenso auftreten, wie bei modernen Hauswasserwerken, bei denen die Blase im Druckkessel nahezu obligatorisch ist. Die Fehlerursachen sind vielfältig. 

Undichter Druckkessel – gerissene Blase im Hauswasserwerk 

Meist ist ein Leck im Druckkessel oder ein Riß in der Blase der Grund für diesen Fehler. Untersuche die Pumpe selbst, denn austretendes Wasser lässt sich in der Regel leicht erkennen. Ist die Blase gerissen, kannst du dies durch Klopfen auf den Druckkessel feststellen, sobald die Pumpe abgeschaltet hat. Ist kein Hohlraum mehr vorhanden, ist der Druckkessel vollgelaufen. Dem zur Folge ist die Funktion der Blase nicht mehr vorhanden. 

Hier kommst du zum Vergleich der besten Gartenpumpen mit Trockenlaufschutz. Der Trockenlaufschutz ist unter anderem für Gartenpumpen, welche in der Regentonne zum Einsatz kommen sehr wichtig.

Wasserleitung überprüfen

Allerdings kann es auch sein, dass ein unbemerktes Leck in einer Wasserleitung dazu führt, dass die Pumpe ständig einschaltet oder im Dauerbetrieb läuft. Nutze die Absperrventile der Wasserleitungen, um eine eventuelle Leckage festzustellen. Ist ein Leck vorhanden, läuft die betroffene Leitung leer, obwohl aus dem Strang kein Wasser entnommen wurde.   

Hier zeigen wir dir, welche Pumpe Hochwasserschäden verhindern kann.

Wasserdruckschalter defekt

Ein defekter Wasserdruckschalter ist ebenso eine Fehlerquelle. Schalterkontakte können verbrennen oder der Durchlass durch den Schalter, über den der Wasserdruck vom System erfasst wird, kann durch Sedimente und andere Ablagerungen verstopft sein. Ist letzteres der Fall, zeigt sich dies normalerweise dadurch, dass der Pumpenschalter überhaupt nicht mehr ein- oder ausgeschaltet werden kann. Ist der Schalter jedoch nur beschädigt oder falsch eingestellt, kann dies in der Tat zu einem kurzen Wasserpumpenzyklus führen.

Wird der Druckregelschalter der Gartenpumpe durch einen hohen Anteil an Schlick, Schmutz oder Mineralien im Wasser verstopft, solltest du über den Einbau eines Filtersystems nachdenken. Andernfalls ist es zwingend notwendig, den Druckregelschalter regelmäßig zu warten und zu reinigen. Das kann bei einer längeren Abwesenheit zum Problem werden, beispielsweise im Urlaub. 

Oftmals ist ein verstopfter Druckschalter für die Gartenpumpe aber der Grund, warum diese nicht mehr einschaltet. Selbst wenn der Druck im System deutlich unter den Einschaltdruck gefallen ist, ist der Schalter durch die Ablagerungen außer Stande, eine Schaltung vorzunehmen.

Überdies kann es passieren, dass im Wasserdruckregelungsschalter je nach Bauart eine Gummischeibe oder die kleine Blase im Schalter selbst platzen oder reißen. Einen derart defekten Druckregelschalter kannst du nur noch gegen ein Neuteil austauschen.

Zuleitung zur Gartenpumpe vollständig oder teilweise blockiert

Obwohl die Steuerung der Gartenpumpe einwandfrei funktioniert, kann es dazu kommen, dass die Pumpe nicht mehr einschaltet, nicht mehr ausschaltet oder in sehr kurzen Intervallen den Betrieb aufnimmt. Häufigste Fehlerursache ist eine verstopfte Zuleitung. Manchmal ist es ein abgeknickter Schlauch (um solche Fälle zu vermeiden erfährst du hier, welche Schläuche ideal für den Pumpenbetrieb geeignet sind.  selten eine durch mechanische Einwirkung zusammengepresste Zuleitung. Fast immer ist ein verstopfter Wasserfilter für diese Misere verantwortlich. In allen Fällen steigt durch die Verstopfung der Wasserdruck zwischen der Pumpe und der Stelle der Blockade beim Einschalten der Pumpe sehr schnell an. So kommt es zum Einschalten in kurzen Intervallen oder zum unerwünschten Dauerbetrieb, ohne dass wirklich Wasser gefördert wird. Bei Gartenpumpen mit Überlastschutz kann dies dazu führen, dass die Pumpe nicht mehr einschaltet. Dann muss ein Reset durchgeführt werden, nachdem die Quelle der Störung beseitigt wurde.  

Überladung des Druckkessels

Im Normalfall spielt es keine große Rolle, wird bei der Inbetriebnahme eines Hauswasserwerks zu viel Luft in den Druckkessel eingefüllt. Herkömmliche Gartenpumpen blasen diese überschüssige Luft beim nächsten Auffüllen einfach aus einem nahe gelegenen Wasserhahn, wodurch sich das System selbstständig korrigiert. 

Allerdings gibt es Modelle, in denen die Druckluft in einem separaten, streng vom Wasser getrennten Kessel eingefüllt wird. Bei diesen Geräten kann die überschüssige Luft nicht entweichen. In der Folge wird wesentlich weniger Wasser in den Tank gefüllt, denn das Zuviel an Luft nimmt den verfügbaren Raum ein. Hier kannst du nur eine vollständige Entleerung vornehmen und das Hauswasserwerk neu und nach den Herstellerwerten mit Luft und Wasser befüllen. 

Dies ist zwingend notwendig, denn durch eine Überladung kann die Blase in einem Wassertank beschädigen werden. Meist reißt diese sogar vollständig, denn Wasser lässt sich deutlich schwieriger und geringer komprimieren als Luft.

Umgebungstemperatur der Pumpe

Die Auswirkungen der Umgebungslufttemperatur auf den Betrieb des Wassertanks und der Pumpensteuerung sind normalerweise nicht von Belang. Aber es besteht die Möglichkeit, dass die Gartenpumpe an einem ungewöhnlich heißen oder kalten Ort installiert ist. In seltenen Fällen treten dann Störungen nur an außergewöhnlich kalten Wintertagen oder sehr heißen Tagen im Sommer auf. An solchen klimatisch extremen Tagen kann es passieren, dass sich entweder Eis im Druckbehälter bildet, was das Wasservolumen reduziert und zum häufigeren Einschalten der Pumpe führt. Das Phänomen verschwindet von allein, sobald das Eis geschmolzen ist. In einem anderen Ratgeber gehe ich übrigens auf die Frage ein, wie man eine Pumpe für den Winter vorbereitet.

Wird der Kessel zu heiß, kommt es zur Verdunstung. Da Wasserdampf deutlich mehr Volumen als Wasser in flüssigem Zustand einnimmt, kann das Überdrucksicherheitsventil auslösen, sofern eines vorhanden ist. Wenn nicht, können der Kessel platzen oder die Blase reißen.   

Das Rückschlagventil ist defekt 

Am Ende der Saugleitung der Brunnenpumpe ist ein Rückschlagventil angebracht. Dieses Ventil sorgt dafür, dass ständig Wasser in der Saugleitung vorhanden ist, damit die Pumpe nicht trocken läuft. Alles über das Rückschlagventil kannst du im Artikel Warum das Rückschlagventil für Gartenpumpen wichtig ist… nachlesen. Ist das Rückschlagventil defekt und öffnet nicht mehr, geht die Pumpe in den Dauerbetrieb, denn sie kann kein Wasser fördern und somit den gewünschten Druck nicht erreichen. Außerdem zeige ich dir auf dieser Webseite auch noch, was du tun kannst, wenn deine Gartenpumpe nur Luft und kein Wasser zieht.

Die wichtigsten Fehlerquellen für nicht normal schaltende Gartenpumpen in Kurzform

Einige der nachfolgenden Fehler sind mehr als Gedächtnisstütze gedacht, denn ihre Prüfung sollte für einen geübten Heimwerker obligatorisch sein. Aber manchmal kommt man einfach nicht auf die naheliegenden Dinge und sucht nach den kompliziertesten Fehlern, genau dort, wo alles in bester Ordnung ist.  

Die häufigsten Fehler bei Gartenpumpen

Also, wenn die Gartenpumpe nicht ein- oder ausschalten will oder der Pumpenzyklus sehr kurz ist, dann solltest du folgende Punkte überprüfen: 

  • Ist die Sicherung eingeschaltet.
  • Besteht eine Stromverbindung (erfahre hier mehr über den Anlaufstrom bei Gartenpumpen)
  • Ist die Gartenpumpe eingeschaltet. 
  • Ist Wasser im Brunnen, in der Zisterne.
  • Sind die Leitungen sauber verlegt, ohne Knick und Quetschung.
  • Arbeitet das Rückschlagventil einwandfrei. 
  • Ist der Drucksensor betriebsbereit. 
  • Sind im Leitungssystem Lecks zu entdecken. 
  • Ist der Druckkessel beim Hauswasserwerk dicht. 
  • Ist der Sedimentfilter / Wasserfilter in der Wasserleitung verstopft. 
  • Ist die Blase oder Membran in der Pumpe dicht.
  • Ist der Kreisel in der Pumpe frei beweglich, also nicht blockiert. 

 

Durchfluss der Gartenpumpe drosseln

Durchfluss der Gartenpumpe drosseln

Mitunter soll Wasser mit einer Gartenpumpe gefördert werden, wobei das Gerät für diese spezielle Aufgabe eigentlich zu leistungsstark ist. Um den Neukauf einer Gartenpumpe zu vermeiden, kann der Durchfloss reguliert werden, sprich die Förderleistung wird bewusst vermindert. Dies ist beispielsweise dann notwendig, wenn der Springbrunnen im Gartenteich durch eine zu große Gartenpumpe Ausmaße einnimmt, die sich mit den Wasserspielen vor dem Bellagio in Las Vegas oder dem Dubai Fountain vor dem Burj Khalifa vergleichen lassen. Überdies kann durch die Drosselung der Fördermenge in einer Gartenpumpe Kavitation abgestellt werden, lässt sich diese nicht auf andere Weise beseitigen. 

Erfahre in unserem neusten Beitrag, wie man eine Gartenpumpe mit Druckschalter richtig einstellt.

Wenn die Gartenpumpe beim Kauf zu groß ausgewählt wurde

Wir sind wahrscheinlich alle in der Vergangenheit auf das Thema Überdimensionierung von Kreiselpumpen gestoßen. Aber warum kann dies passieren und welche Auswirkungen hat dies?

Pumpen können aus verschiedenen Gründen überdimensioniert sein. Manchmal wird eine Gartenpumpe beim Kauf deshalb ausgewählt, weil sie zum gleichen oder kaum höheren Preis so viel Leistung mehr liefert. Dass die Folge eine viel zu starke Pumpe ist, wird nur selten beim Fällen der Kaufentscheidung bedacht. Oder du hast bei der Schätzung der benötigten Förderleistung weit neben der tatsächlichen Fördermenge gelegen, was zum gleichen Ergebnis führt. 

Eine weitere Möglichkeit ist, dass die zu leistungsstarke Gartenpumpe bewusst so groß ausgewählt wurde, damit ein Leitungssystem weiter ausgebaut werden kann. Dann muss der Durchfluss der Gartenpumpe nur temporär gedrosselt werden, bis die anderen Anschlussleitungen verlegt und betriebsbereit sind.  In diesem Artikel erfährst du jedoch, wie du eine Gartenpumpe mit der passenden Saugleistung auswählst.

Neben der Auswahl der Pumpe spielt es auch eine wichtige Rolle, welchen Schlauch du benutzt. Erfahre hier, welche Schläuche ideal für den Pumpenbetrieb sind.

Energieverbrauch bei gedrosselten Gartenpumpen 

Die Drosselung des Durchflusses bei einer Gartenpumpe sollte immer nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn diese Maßnahme aus Sicht des Energieverbrauchs noch vertretbar ist. Grund dafür ist, das der Motor der Pumpe nicht umgebaut wird, weil dies viel zu aufwendig und kostenintensiv wäre. Ebenso abwegig ist es, den Kreisel in der Pumpe umzubauen, damit dieser weniger Wasser schaufelt. 

Gedrosselte Gartenpumpen Energieverbrauch

Die einfachste Art die Fördermenge zu regulieren und damit den Durchfloss zu drosseln, ist ein stufenlos regulierbarer Hahn oder Schieber auf der Druckseite der Gartenpumpe. Wird die Pumpe eingeschaltet, muss diese nun permanent gegen diese Art von Drosselklappe arbeiten. 

D.h., die Pumpe läuft quasi ununterbrochen auf Höchstleistung, was einen erhöhten Verschleiß der Pumpenmechanik bewirkt. Obendrein liegt der Energieverbrauch messbar höher, als bei der gleichen Gartenpumpe ohne Drosselung der Durchflussmenge. Die „verschwendete“ Energie macht sich zudem durch lautere Pumpengeräusche und eine erhöhte Wärmeentwicklung bemerkbar. 

Folgende Leitsätze sollten in deine Überlegungen eibezogen werden, willst du bei einer Gartenpumpe den Durchfluss drosseln: 

  1. Muss der Durchfluss einer Gartenpumpe um maximal 20 Prozent gedrosselt werden, ist dies nicht ideal, aber aus Sicht des Verschleißes und des Energieverbrauchs gerade noch vertretbar. 
  2. Bei einer Reduzierung der Durchflussmenge um mehr als 20 Prozent ist diese akzeptierbar, solange dieser gedrosselte Zustand nur für einen begrenzten und kurzen Zeitraum vorgesehen ist. 
  3. Soll die Drosselung dauerhaft und mehr als 20 Prozent Fördervolumen betragen, ist der Kauf einer Gartenpumpe mit passenden Werten auf jeden Fall die wirtschaftlich und ökologisch klügere Maßnahme. 

Du kannst dich hier auch über weitere Pumpenarten informieren. So kommst du beispielsweise hier zu unserem Entwässerungspumpen Test.

Wie sich im Durchfluss gedrosselte Gartenpumpen bemerkbar machen 

Die Reduzierung der Durchflussmenge in einer Gartenpumpe macht sich auf verschiedenste Weise bemerkbar. Wohlgemerkt – nicht alle Situationen müssen hier eintreten, aber es ist überaus wahrscheinlich, dass mehrere Resultate der Drosselung auftreten. 

Erfahre hier was du tun kannst, wenn deine Pumpe kein Wasser sondern Luft mehr zieht. Außerdem erklären wir dir, welche Pumpen wir bei Hochwasser zum Absaugen benutzen würden.

Stark gedrosselte Durchflussregelventile

Verursacht ein Ventil eine starke Drosselung der Durchflussmenge, wird die Pumpe gezwungen, gegen einen hohen Gegendruck zu arbeiten. Da dieser höher ist als der Druck, der eigentlich zum Erreichen des optimalen Wirkungsgrades erforderlich ist, läuft die Pumpe ineffizient. In der Folge kommt es nahezu immer zu einem erhöhten Lagerverschleiß. Überdies leiden die Dichtungen und Stopfbuchsen unter der höheren Belastung, was deren Austausch in ungewöhnlich kurzen Intervallen notwendig macht. 

Übermäßiges Rauschen

Eine übergroße Pumpe kann zu laut hörbaren Geräuschen und zur Vibration der Rohre führen. Als Resultat daraus lösen sich mit der Zeit die Flansche und sonstige Verbindungen, sogar eventuell vorhandene Schweißnähte an den Rohren können bei größeren Pumpensystemen ermüden.

Intermittierender Betrieb

Werden Gartenpumpen verwendet, um einen konstanten Flüssigkeitsstand in einem Tank aufrechtzuerhalten, also um das Behältnis nach Bedarf zu entleeren und zu füllen, ist bei zu großen Pumpen die Lebensdauer drastisch verkürzt. Dieses konstante Hoch- und Herunterfahren der Flüssigkeitsmenge verringert die Lebensdauer der Pumpenmotorsteuerung und der Pumpenbaugruppe. Übergroße Gartenpumpen neigen dazu, höhere Reibungsverluste zu erzeugen, da sie eine größere Fluidströmungsrate durch das System erzwingen. Verschlimmern sich die Probleme zunehmend, beginnt die Pumpe damit, nur noch sporadisch zu arbeiten, bevor sie vollständig ausfällt.

Alternative Methoden zur Drosselung der Durchflussrate in Gartenpumpen 

Fakt ist, dass eine überdimensionierte Gartenpumpe folgende Auswirkungen hat: 

  • Der Betrieb mit Überkapazität kann einen höheren NPSHr-Wert zur Folge haben. (Net Positive Suction Head Required – Höhe des Betriebsdrucks)
  • Zumeist tritt Kavitation auf.
  • Der Wirkungsgrad verringert sich, teilweise drastisch. 
  • Mit dem vorzeitigen Ausfall der Komponenten ist zu rechnen. Insbesondere Lager, Stopfbuchsen, Dichtungen und die elektronische Pumpensteuerung sind hiervon betroffen.  
  • Der Stromverbrauch ist signifikant erhöht. 
  • Insgesamt sind höhere Betriebskosten die direkte Folge. Diese setzen sich vornehmlich aus dem Energieverbrauch und dem Ersatzteilkauf zusammen. 

Drosselung alternative Methoden

Um diese Auswirkungen einer zu großen Pumpe auszugleichen, hast du neben dem pumpenseitigen Drosselventil zudem folgende Möglichkeiten: 

  1. Du kannst die Betriebsdrehzahl des Motors der Gartenpumpe reduzieren. Dies gelingt auf relativ einfache Weise durch den zusätzlichen An- oder Einbau eines Potentiometers, kurz Poti genannt und auch als Spannungsregler bekannt. Ein solcher Regler reduziert die am Motor anliegende Spannung stufenlos. In der Folge dreht der Pumpenmotor langsamer und die Gartenpumpe fördert weniger Wasser. Allerdings bleibt der Energieverbrauch mindestens gleich verschwenderisch hoch. Grund dafür ist, das ein Poti nichts anderes ist, als ein regelbarer Widerstand. Das Zuviel an Energie wird vom Regelwiderstand verbraucht, weshalb keine Energieeinsparung stattfindet. Im Gegenteil, denn die meisten Regelwiderstände benötigen selbst ein wenig zusätzliche Energie.
    Wir kennen dieses Problem auch von Dimmern zur Regulierung der Helligkeit von Leuchtkörpern. Auch Dimmer sind fast immer Regelwiderstände, die keine Energieeinsparung verursachen. Einzige Ausnahme sind die sogenannten elektronischen Dimmer, die durch eine clevere Schaltung tatsächlich zu einer Reduzierten Stromaufnahme führen, wird das Licht vermindert.
  2. Die Reduzierung des Durchmessers des Pumpenlaufrades ist nur bei Modellen möglich, für die alternative Laufräder vom Hersteller angeboten werden. Auch bei dieser Lösung ist das Problem der Energieverschwendung nach wie vor präsent. Der Motor dreht mit gleich hoher Geschwindigkeit, wobei die Pumpe nur wegen des kleineren Kreisels weniger Wasser fördert. 

Einstellen der Durchflussmenge bei Gartenpumpen als Springbrunnen 

Ein vollständig anderes technisches Bild präsentieren uns Gartenpumpen, die als Springbrunnenpumpen konzipiert wurden. Diese Pumpen sind nicht selbstsaugend, sondern die Basis ist eine Tauchpumpe. Für gewöhnlich kann bei diesen Gartenpumpen das Durchflussvolumen gesteuert werden, zumindest bei den qualitativ hochwertigeren Modellen. Dazu gehst du wie folgt vor:  

  1. Ziehe das Netzkabel des Brunnens aus der Steckdose. 
  2. Entferne das Gehäuse, um das Innenleben der Pumpe freizulegen.
  3. Suche den Durchflussschalter, der allerdings nicht bei jeder Gartenpumpe als Springbrunnenpumpe zwingend vorhanden sein muss.  
  4. Der Durchflussschalter ist normalerweise ein Schieber oder ein versenktes Einstellrad. Durch Verschieben oder Drehen kann der Durchfluss in der Pumpe reguliert werden. Meist sind dazu die Symbole „S“ für „Slow“ und „F“ für „Full“ angebracht.
  5. Montiere das Gehäuse, verbinde die Gartenpumpe mit dem Stromnetz und starte einen Probelauf. 

Wenn die Springbrunnenpumpe keinen Schalter zur Einstellung der Durchflussmenge hat, kannst du wahrscheinlich nur die Stärke des Wasserstrahls beeinflussen. Dieser wird in der Regel durch eine Röhre entlassen. Diese Röhre lässt sich bei fast allen Modellen entfernen. Lass die Pumpe ohne die Röhre laufen. So kannst du ungefähr abschätzen, wie weit du die Röhre kürzen musst, damit die Fontäne weniger hoch in den Himmel schießt. Dies ist natürlich auch davon abhängig, wie hoch der Wasserstand im Teich ist. Die Fontäne wird durch das Wasser im Teich in die Höhe katapultiert. Je höher der Wasserstand im Teich, desto höher der Widerstand, den die Fontäne zu durchstoßen hat. Du hast also auch die Möglichkeit, statt die Röhre zu verkürzen, schlicht den Wasserstand im Teich zu erhöhen, soweit dies machbar ist. Wichtig zu wissen ist zudem, dass viele Pumpen im Winter beschädigt werden können. In unserem neuesten Artikel gehen wir auf die Frage ein, wie du deine Pumpe ideal auf den Winter vorbereiten kannst.

Sicherheitshinweis: Achte bei allen Tätigkeiten an der Gartenpumpe darauf, dass bei allen Arbeiten, beim Aus- und Einschalten, also dem Wiederherstellen oder Unterbrechen der Stromversorgung – deine Hände trocken sind. Andernfalls kann dies zu einem elektrischen Schlag führen.

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Wasserbett mit Gartenpumpe entleeren

Wasserbett mit Gartenpumpe entleeren

Ein Wasserbett wiegt rund 180 Kilogramm je Quadratmeter, denn bei normalgroßen Ausmaßen des Bettes sind etwa 650 Liter Wasser in den Kammern enthalten. Generell wird bei einem Wasserbett die Füllung nicht gewechselt. Dazu ist es notwendig, regelmäßig ein Spezialmittel einzufüllen, damit das Wasser nicht umkippen kann. Wurde dies allerdings vergessen, bilden sich Algen und Schimmelpilze, was den Wasserwechsel unumgänglich macht. Außerdem muss ein Wasserbett immer dann entleert werden, soll der Standort der Schlafgelegenheit verändert werden; sei es in der Wohnung während einer Renovierung, beim Umzug oder bei einer Neuanschaffung. Um ein Wasserbett ins Vakuum zu pumpen, werden vom Fachhandel Pumpen-Sets gegen Entgelt zu Ausleihe angeboten. Diese bestehen in der Regel aus einer selbstsaugenden Gartenpumpe, zwei Schläuchen und einem Filteraufsatz. Hast du eine Gartenpumpe im Haus, kannst du dieses System mit wenigen Handgriffen selbst zusammenbauen.          

Mit der Gartenpumpe das Wasserbett entleeren – das Pumpensystem

Du benötigst eigentlich nur vier Teile, um mit deiner Gartenpumpe ein Wasserbett ins Vakuum zu saugen. Im Fachhandel erhältlich ist der Anschluss für die Einfüllöffnungen des Wasserbetts. Achte beim Kauf darauf, dass dieser Anschluss mit einem Siebfilter kombiniert ist. Zwar sollte das Wasser in den Kammern saubern sein, doch die Erfahrung zeigt, dass besonders bei älteren Wasserbetten Ablagerungen vorhanden sind. Diese können sich beim Abpumpen lösen und die Leitungen, respektive die Pumpe verstopfen. 

Der Ansaugschlauch

Den Anschlussstutzen montierst du am Ende des Saugschlauches (in dieser Artikel erfährst du übrigens, wie du die Saugleitung einer Gartenpumpe richtig verlängerst). Dabei sollte es sich um einen verstärkten Schlauch handeln, der nicht plattgesaugt werden kann, sondern formstabil bleibt. Übrigens ist es ratsam, den Schlauchdurchmesser großzügig zu wählen. Mindestens ein Zoll, besser 1,5 Zoll und mehr sorgen für das schnelle Entleeren der Bettenkammern und verhindern Kavitation beim Pumpen. Der Saugschlauch von der Gartenpumpe zum Anschluss im Wasserbett sollte kurz sein. Im Normalfall reichen zwei Meter vollkommen aus. 

Die Gartenpumpe

Als Aggregat kannst du im Prinzip jede selbstsaugende Gartenpumpe verwenden. Abzuraten ist allerdings von überaus kraftvollen Pumpen, also solchen, bei denen die Förderleistung mehr als 20.000 Liter je Stunde beträgt. Schließlich blasen wir die Ballons zum Kindergeburtstag auch nicht mit einem 20-bar-Kompressor auf. Erfahre hier mehr über die passende Saugleistung bei Gartenpumpen.

Wenn du eine zu leistungsstarke Pumpe besitzt, kannst du hier erfahren, wie man eine Gartenpumpe richtig drosselt.

Der Druckschlauch / Förderschlauch

Auf der Druckseite der Gartenpumpe schließt du einen normalen Gartenschlauch mit möglichst großem Durchmesser an. Ich habe meine Gartenpumpe mit Klick-Anschlüssen von Gardena versehen, sodass jeder Schlauchwechsel ohne Montagearbeit binnen einer Sekunde erledigt ist. 

Wichtig ist, dass du das Ende des Druckschlauchs in die Toilette steckst, nicht in die Duschwanne oder das Handwaschbecken. Beide würden unter Garantie überlaufen, denn die geförderten Wassermengen sind erheblich. Achte darauf, dass sich das Schlauchende in der Toilette nicht aufgrund des Drucks selbstständig machen kann. Die beste Sicherung ist eine zweite Person, die auf den Schlauch achtet und diesen zusätzlich sichert.  

Erfahre hier, welche Gartenpumpen sich für den Einsatz in der Regentonne eignen.

Bevor du das Wasserbett mit der Gartenpumpe entleerst

Der erste Schritt vor dem Anschließen des Saugschlauches ist immer das Abschalten der Heizung. Wird vergessen die Wasserheizung abzuschalten, kann es zu schweren Beschädigungen des Wasserbetts kommen. Danach muss das Entlüften des Wasserbetts mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Dazu streichst du über das Bett, immer in Richtung auf das Entlüftungsventil. Dieses muss mehrfach geöffnet werden, bis nach dem wiederholten Ausstreichen statt Luft nur noch Wasser austritt. Dann solltest du die Schläuche per Hand und mit der Hilfe eines Trichters mit Wasser befüllen. Dies verhindert, dass die Pumpe beim Starten nur Luft pumpt. Luft in der Leitung erhöht drastisch den Verschleiß der Pumpentechnik. Außerdem wird die Pumpe unzureichend gekühlt. Obendrein spritzt es am Schlauchende, wobei dieses versuchen wird, wild umherzuschlagen. All dies lässt sich mit etwas Wasser in den Schläuchen verhindern. 

Tipps - Vor der Entleerung

Hast du diese Handgriffe durchgeführt, wird der Saugschlauch mit dem Anschlussstück für Wasserbetten mit dem Wasserauslass verbunden. Gleich neben dem Auslass sollten die Stopfen bereitliegen, mit denen der Auslass des Wasserbetts dicht verschlossen werden kann. Diese Stopfen gehören generell zum Lieferumfang eines Wasserbetts. 

Die Füllung des Wasserbetts mit der Gartenpumpe abpumpen

Hast du alle Anschlüsse hergestellt und die vorbereitenden Arbeiten durchgeführt, kannst du die Pumpe einschalten. Sei aber darauf gefasst, diese sofort abschalten zu können, sollte sich ein Anschlussteil lösen. Selbst eine Gartenpumpe mittlerer oder kleinerer Leistung fördert derart viel Wasser, dass schnell mehrere Räume geflutet werden. Bist du sicher, dass die Verbindungen standhalten, kannst du das Wasserbett mit der Gartenpumpe vollständig in einem Zug entleeren. 

Lass die Gartenpumpe das Wasserbett allein entleeren 

Wichtig hierbei ist, dass du nicht versuchst nachzuhelfen. Wasserbetten sind so konstruiert, dass eine Pumpe die Kammern vollständig entleeren kann. Greifst du ein, kann es zu Falten und Beulen kommen, die eine Komplettentleerung verhindern. Im schlimmsten Fall hebt sich der Boden des Bettes und wird in das Auslassventil gesaugt. Dies kann dazu führen, dass die Hülle des Bettes durch die Saugkraft beschädigt wird und Leck schlägt. 

Ist das Wasserbett mit der Gartenpumpe ins Vakuum gesaugt, ändert sich das Arbeitsgeräusch des Gerätes und du kannst sehen, dass kein Wasser mehr gefördert wird. Nun ist es notwendig, dass du schnell handelst. In drei Schritten beendest du die Entleerungsprozedur. 

  1. Schalte die Pumpe ab.
  2. Entferne den Anschluss mit Gitterfilter vom Auslassventil.
  3. Verschließe sofort das Ventil mit dem Stopfen. 

Wasserbett transportbereit machen

Anschließend kannst du das Wasserbett gemäß der Gebrauchsanweisung falten und zum Abtransport bereit machen. Nun lassen sich auch die Umrandung, bzw. das Bettgestell abbauen und in Teile zerlegen. 

Wichtige Grundregeln beim Abpumpen von Wasserbetten mit der Gartenpumpe

  1. Nutze niemals eine deutlich zu leistungsstarke Pumpe.
  2. Spare nicht dadurch, dass du das Wasser auffängst und später wieder ins Wasserbett füllst. Das Wasser ist garantiert kontaminiert, weshalb eine erheblich höhere Dosis an Antifäulnis und Desinfektionsmittel notwendig wären, um Keimbildung sowie Algen zu verhindern. 
  3. Nach dem Befüllen des Wasserbetts mit frischem Wasser ist es unumgänglich, die Bettenkammern mehrfach zu entlüften. 
  4. Fülle niemals warmes Wasser, immer nur kaltes Wasser ein. Beim Einfüllen von warmem oder gar heißem Wasser riskierst du den dauerhaften Ausfall der Heizung des Wasserbettes. Überdies kann sich Wasserdampf bilden, sodass die Bettenkammer überbläht und im schlimmsten Fall platzt. 

Regeln für das Abpumpen

Fazit zum Thema Wasserbett mit der Gartenpumpe fachgerecht entleeren

Im Prinzip ist es kinderleicht, ein Wasserbett mit der Gartenpumpe bis ins Vakuum zu entleeren. Du musst in der Tat nur einige wenige Punkte beachten, damit dieses Vorhaben reibungslos und ohne jegliche Schäden durchgeführt werden kann. Und hast du eine passende Gartenpumpe parat, kannst du dir die manchmal unverschämt hohe Leihgebühr für das Pumpensystem sparen. Die Fachhändler für Wasserbetten sind diesbezüglich nicht bescheiden und verlangen bis zu 50 Euro Tagesmiete. 

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, könnte auch der Entwässerungspumpen Vergleich interessant für dich sein.

Gartenpumpe Ansaugschlauch verlängern

Ansaugleitung für Gartenpumpe verlängern

Die Ansaugleitung ist bei Gartenpumpen generell Teil des mitgelieferten Zubehörs. Allerdings zeigen sich nur wenige Hersteller großzügig und packen die in ihrer Länge maximal mögliche Saugleitung dem Gerät bei. Willst du den Saugschlauch deiner Gartenpumpe selbst verlängern, ist es einige Punkte, die unbedingt beachtet werden müssen. Was genau so wichtig ist und warum, erkläre ich dir nachfolgend in diesem Heimwerker-Report.            

Die Saugleitung bei selbstsaugenden Gartenpumpen

Im Gegensatz zu Tauchpumpen benötigen Saugpumpen eine Zuleitung, um aus dem Brunnen, der Zisterne oder dem Gartenteich Wasser fördern zu können. Hast du eine brandneue Gartenpumpe gekauft, findest du in der Regel einen Saugschlauch unter dem Zubehör, der meist eine Länge von rund vier Metern besitzt. Aber dies ist lediglich die Ausstattung für die durchschnittliche Verwendung. Im Normalfall kann diese Saugpumpe sehr viel mehr leisten. Detaillierte Informationen zum Leistungsspektrum der Gartenpumpe findest du in der Bedienungsanleitung und in Kurzform auf dem Typenschild. 

Saugpumpen leisten Arbeit auf zwei Seiten. Einerseits saugen sie das zu fördernde Wasser an, wozu sie auf der Entnahmeseite einen Unterdruck erzeugen. Andererseits sorgen sie auf der Druckseite für so viel Überdruck, dass am Ende des Gartenschlauchs reichlich frisches Wasser austritt. Deshalb sind für diesen Typ Pumpe zwei Förderhöhen angegeben: auf der Entnahmeseite und für die Druckseite. 

Durchschnittlich beträgt die Förderhöhe beim Ansaugen etwa acht bis neun Meter. Einige wenige Modelle können auch Wasser aus Tiefen von 12, 15 oder gar 20 Metern ansaugen, sind aber dementsprechend kostspielig im Einkauf.  Zudem sollte eine solche Pumpe nicht zu Leistungsstark sein. Für manche Anwendungszwecke gilt der Spruch – weniger ist mehr. Erfahre hier, wie du die Förderleistung deiner Pumpe drosseln kannst.

Du erfährst auf dieser Webseite auch noch, wie du die ?Pumpen mit Druckschalter richtig einstellst.

Brunnenpumpe als Alternative bei extremen Saugtiefen 

Grundsätzlich ist es bei Ansaugtiefen jenseits der 10-Meter-Marke besser, eine Brunnenpumpe zu kaufen. Diese besondere Art einer Gartenpumpe wird auf dem Boden des Brunnens, in einem Pumpensumpf oder auf der Sohle der Zisterne fest montiert. Es ist keine Tauchpumpe, sondern eine Saugpumpe, die aber so abgedichtet ist, dass sie unter Wasser betrieben werden kann. Die Vorteile dieser Brunnenpumpen liegen im geringeren Kaufpreis, sie verbrauchen weniger Energie als eine Saugpumpe mit mehr als 10 Metern Saugtiefe und diese Pumpen können einen immensen Druck erzeugen, was sich in den hohen Fördermengen widerspiegelt.

Brunnenpumpe als Alternative zur Gartenpumpe

Saugleitung der Gartenpumpe verlängern 

Einige Punkte solltest du beachten, damit die Verlängerung der Saugleitung erfolgreich durchgeführt wird. Dazu gehört, dass du die auf der Pumpe und in der Bedienungsanleitung angegebene maximale Saugtiefe nicht überschreiten solltest. Selbst wenn die Pumpe bei angegebenen acht Metern in der Lage ist, auch aus zehn und zwölf Metern Tiefe Wasser zu fördern, solltest du diesen Versuch nicht unternehmen. Der Verschleiß ist jenseits der angegebenen Maximaltiefe derart hoch, dass die Pumpe nach kurzer Zeit der Nutzung den Dienst quittieren wird. 

Außerdem ist es wichtig dass als Saugleitung entweder ein Rohr, beispielsweise aus PVC verwendet wird oder ein verstärkter Schlauch, der sich nicht zusammenziehen kann. Ist der Saugschlauch zu weich, wird dieser durch den Unterdruck platt gesaugt. Es fließt kein Wasser mehr, die Pumpe überhitzt und wird zerstört. Auch wenn du mit deiner Gartenpumpe dein Wasserbett entleerst, solltest du darauf achten, dass diese nicht überhitzt.

Deine Gartenpumpe schaltet sich nicht mehr ein oder aus? Erfahre hier, was du dagegen machen kannst.

Kavitation in der Saugleitung verhindern 

Ebenso ist es unerlässlich, eine Saugleitung mit passendem Durchmesser auszuwählen. Wurde ein Saugschlauch mit 1,5 oder zwei Zoll mitgeliefert, sollte auch die Verlängerung diesen Durchmesser keinesfalls unterschreiten. Grund dafür ist, dass ansonsten das Wasser in der Leitung beginnt zu kavitieren. Soll heißen, es bildet sich ein Luft-Wasser-Gemisch, was sich durch ein lautes Betriebsgeräusch der Gartenpumpe bemerkbar macht. In der Folge wird die Pumpenmechanik stärker beansprucht und nicht optimal gekühlt. Dies führt zu einem hohen Verschleiß und kann mit dem Ausfall der Pumpe enden. Erfahre hier weitere Gründe dafür, wenn deine Gartenpumpe auf einmal Luft und kein Wasser zieht .

Je länger die Saugleitung, um so wichtiger das Rückschlagventil

Wie unerlässlich ein Rückschlagventil für die meisten Gartenpumpen ist, habe ich bereits im Artikel Warum das Rückschlagventil für Gartenpumpen wichtig ist… ausführlich erläutert. In diesem Text findest du zudem eine Anleitung, wie ein Rückschlagventil einzubauen ist.

Ist kein Rückschlagventil in die Saugleitung integriert, muss die Gartenpumpe zuerst große Mengen Luft ansaugen, bevor endlich Wasser gefördert wird. Während dieser Phase wird die Pumpe nicht optimal gekühlt, was die Lebensdauer des Geräts verringert. Überdies kommt am druckseitigen Ende des Gartenschlauchs zuerst Luft mit wenig Wasser an, weshalb es zischt und spritzt. Bei älteren Gartenschläuchen können sich zudem Ablagerungen im Schlauchinneren lösen und die Spritzdüse oder Spritzpistole verstopfen. Obendrein ist es Energieverschwendung, wenn die Gartenpumpe bei jedem Anlaufen zuerst Unmengen Luft fördern muss (informiere dich hier ausführlicher über den Anlaufstrom bei Gartenpumpen).

Achte peinlich genau auf Dichtigkeit 

Es ist ungemein wichtig, dass die Saugleitung 100%ig dicht ist. Hast du die Saugleitung ohne jegliche Verengungen fertig, befülle diese mit Wasser. Erst dann wird die Leitung an die Pumpe angeschlossen. Warte einige Sekunden, denn durch das Rückschlagventil am Ende der Saugleitung kann ja kein Wasser verloren gehen. 

Steigen Luftbläschen auf, ist die Saugleitung nicht dicht. Findet sich das Leck am Rückschlagventil oder am Anschluss zur Gartenpumpe, liegt dies meist am Gewinde. Gewindeanschlüsse lassen sich aber schnell und sicher mit Teflonband abdichten. Magst du es traditioneller, kannst du natürlich auch Hanf und Wachs verwenden. Findest du in der Leitung selbst ein Leck, ist dieses mit einem geeigneten Klebeband zu verschließen. 

Durch die Kälte werden jeden Winter etliche Wasserpumpen beschädigt. In folgendem Ratgeber verraten wir dir, wie du deine Pumpe optimal auf kalte Wintertage vorbereiten kannst.

Saugleitung für Gartenpumpe verlängern in der Zusammenfassung 

Gartenpumpe Schlauch verlängern Fazit

  • Überschreite nicht die vom Hersteller vorgegeben Fördertiefe der Gartenpumpe.
  • Verhindere Kavitation durch eine ausreichend dicke Saugleitung ohne jegliche Verengungen.
  • Nutze zur Verlängerung der Saugleitung nur Verstärkte Saugschläuche oder Rohre.
  • Dichte die Saugleitung ab.
  • Installiere am Ende der Saugleitung ein Rückschlagventil. 
  • Vor dem ersten Pumpenstart musst du die Saugleitung mit Wasser füllen.   
Hauswasserwerk oder Gartenpumpe?

Hauswerk oder Gartenpumpe – die optimale Wasserversorgung herstellen

Immer wieder taucht die Frage nach der optimalen Wasserversorgung auf. Dabei lässt sich genau diese Frage nicht auf Anhieb beantworten, denn die technischen Möglichkeiten bieten unterschiedliche Vorteile, aber auch Nachteile. So ist es von der individuellen Situation und der Art des Wasserverbrauchs abhängig, ob du mit einem Hauswerk / Hauswasserwerk oder einer Gartenpumpe besser beraten bist oder ob du gar einen Hauswasserautomaten anschaffen solltest.         

Hauswasserwerk, Gartenpumpe oder Hauswasserautomat: Art und Menge des Wasserbedarfs ermitteln

Das Einsparen von Trinkwasser ist in der Regel das Ziel, wird eine Brauchwasseranlage installiert. Schließlich sind die Gebühren für Trinkwasser und insbesondere Abwasser recht hoch. Dafür erhalten wir aber auch echtes Trinkwasser in hoher Qualität direkt aus der Leitung.  Zudem ist dieses Trinkwasser ein kostbares Gut, mit dem wir sehr schonend umgehen sollten. Leitungswasser ist deshalb viel zu schade, um damit die Toilette zu spülen, Geschirrspüler und Waschmaschine zu versorgen oder den Garten zu wässern. 

Welche der drei technischen Möglichkeiten für deine Zwecke und deinen Wasserbedarf ideal ist, kannst du ermitteln. Dazu musst du lediglich aufzeichnen, wofür du wieviel Wasser benötigst. Gebräuchlich sind folgende Verwendungszwecke von Wasser aus Brauchwasserleitungen.

Ermittlung des Wasserbedarfs

Volumenmäßig hohe Wasserentnahme

Du willst den Pool befüllen, deinen großen Garten mit ausreichend Wasser versorgen oder eine Beregnungsanlage im Gewächshaus betreiben. Erfahre hier ob du eine Gartenpumpe auch als Poolpumpe verwenden kannst.

Erfahre hier, welche Rolle der Trockenlaufschutz bei einem Hauswasserwerk oder Gartenpumpe spielt.

Oft geringere Mengen Wasser entnehmen

An das Brauchwassersystem willst du die Waschmaschine und den Geschirrspüler anschließen. Gerade moderne Geräte entnehmen mehrfach während eines Reinigungsprogramms Wasser in kleinen Mengen. Außerdem soll die Toilettenspülung versorgt werden. 

Gelegentlich größere oder mittlere Wassermengen entnehmen

Du nutzt das Wasser, um die Pflanzen im Haus und auf dem Balkon oder der Terrasse und im kleinen Garten zu gießen. Außerdem als Wischwasser zum Hausputz. 

Komplexe Wasserentnahme mit geringen, aber auch mit großen Wassermengen  

Der Garten muss gewässert werden, die Geschirrspülmaschine soll angeschlossen werden, außerdem willst du Wischwasser entnehmen und im Sommer das Planschbecken für die Kinder befüllen. 

Welche Art Pumpe sich für welche Zwecke besonders eignet

In der Tat haben diese drei Varianten der Hauswasserversorgung ihre spezifischen Vorzüge, aber auch Nachteile. Genau deshalb ist es wichtig, auf den Bedarf abgestimmt, das passende System auszuwählen. 

Unterschiedliche Arten von Pumpen

Die Gartenpumpe

Eine Gartenpumpe muss von Hand ein- und wieder ausgeschaltet werden. Zudem dauert es einige wenige Sekunden, bis der höchstmögliche Wasserdruck in der Entnahmeleitung hergestellt ist. Dafür kannst du kannst du zum relativ kleinen Preis Gartenpumpen kaufen, die dir konstant hohe Wassermengen bei gleichbleibendem Druck fördern. Deshalb sind Gartenpumpen ideal, soll mit dem Wasser der Pool befüllt, der Garten gegossen oder eine Beregnungsanlage betrieben werden. Selbst relativ kleine Gartenpumpen liefern bereits mehrere tausend Liter in der Stunde. Im Mittelbereich sind Modelle mit Fördermengen von 10.000 bis 40.000 Litern in der Stunde zu finden. Große Gartenpumpen, egal ob als Tauchpumpe oder Saugpumpe, liefern problemlos 100.000 Liter je Stunde und mehr und werden deshalb beispielsweise auch von den Feuerwehren genutzt. 

Der Hauswasserautomat 

Im Prinzip ist ein Hauswasserautomat nichts anderes als eine Gartenpumpe als Saugpumpe, die zusätzlich über einen Drucksensor verfügt. Wird irgendwo im Hauswassersystem Wasser entnommen, fällt der Druck. Der Sensor registriert den Druckabfall und schaltet die Pumpe ein. Deshalb dauert es meist nur zwei oder drei Sekunden, bis der volle Wasserdruck wiederhergestellt ist. Dafür bleibt der Druck dauerhaft erhalten, so lange, bis du die Wasserentnahme beendest. 

Allerdings kann es zur Abschaltung des Hauswasserautomaten kommen, obwohl das System einwandfrei funktioniert. Diese Sensoren besitzen ein Programm zur Notabschaltung, für den Fall eines Lecks in der Wasserleitung. Betreibst du deine Waschmaschine oder den Geschirrspüler mit dem Brauchwassersystem, kann die in viele Einzeldosen erfolgende Wasserentnahme durch ein Waschprogramm dieser Geräte vom Sensor als Leck missgedeutet werden. In der Folge schaltet der Sensor die Pumpe auf Störung, obwohl alles in bester Ordnung ist. 

Tipp: Wird der Hauswasswasserautomat in der normalen Trinkwasserleitung zur Erhöhung des Wasserdrucks betrieben, ist eine weitere Fehlerquelle vorhanden.  

Auch bei einigen Heißwasserspeichern kann es dazu kommen, dass fälschlicher Weise ein Leck vom Sensor registriert wird. Diese Geräte entnehmen beim Aufheizen gelegentlich mehrfach kleine Wassermengen zum Auffüllen, was ebenso zur Schaltung in den Störbetrieb führen kann. 

Das Hauswasserwerk

Beim Hauswasserwerk ist die Besonderheit der Druckkessel. Auf diese Weise wird erreicht, dass im gesamten Leitungssystem immer ein bestimmter, voreinstellbarer Mindestdruck vorhanden ist. Wird Wasser entnommen, fällt der Druck langsam, denn der Kessel führt Wasser nach. Erst wenn der Druck auf ein bestimmtes Niveau gefallen ist, springt die Pumpe an und baut erneut den Maximaldruck auf. 

Aufgrund der Konzeption ist beim Hauswasserwerk der Druck immer leicht schwankend, zwischen Minimal- und Maximaldruck. Werden nur kleine Wassermengen entnommen, springt die Pumpe oftmals nicht an, denn das fehlende Volumen wird durch Wasser aus dem Druckkessel ergänzt. Insofern ist diese Konstruktion energiesparend und materialschonend, denn die Gartenpumpe und der Hauswasserautomat müssen immer in Betrieb ein, selbst wenn nur ein kleines Glas Wasser entnommen wird.  Hier kommst du übrigens zu unserem Hauswasserwerk Vergleich.

Vorzüge und Nachteile von Gartenpumpe, Hauswasserwerk und Hauswasserautomat im Überblick 

Im Folgenden siehst du eine Auflistung der Vor- und Nachteile einer Gartenpumpe und eines Hauswasserautomaten.

Die Gartenpumpe

Vorteile:

  • liefert große Mengen Wasser bei konstantem Druck 
  • der Anschaffungspreis einer Gartenpumpe ist vergleichsweise günstig

Nachteile:

  • muss per Hand geschaltet werden.
  • ist bei der Entnahme kleiner Wassermengen unwirtschaftlich. 
  • Verschleiß bei häufigem Ein- und Ausschalten ist hoch.

In diesem Artikel erklären wir dir, was du bei einer Gartenpumpe im Winter beachten musst.

Der Hauswasserautomat

Vorteile:

  • automatische Schaltung bei Bedarf.
  • in Betrieb, werden auch große Wassermengen mit konstantem Druck gefördert. 

Nachteile:

  • bei Entnahme kleiner Wassermengen störanfällig. 
  • bei häufigem Ein- und Ausschalten relativ hoher Verschleiß. 

Das Hauswasserwerk

Vorteile:

  • es liegt permanent ein nutzbarer Wasserdruck an.
  • energieschonend durch Nachführen von Wasser aus dem Druckkessel. 
  • geringerer Verschleiß, weil das Hauswasserwerk seltener einschaltet. 

Nachteile:

  • Druck ist schwankend, niemals konstant. 
  • durch den Druckkessel für die Förderung großer Wassermengen weniger geeignet.   

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