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Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Tauchpumpe.

Wie finden Sie die passende Schmutzwasserpumpe?

Im Handel sind zahlreiche Schmutzwasserpumpen vorhanden. Die Preise beginnen schon bei knapp 25 € und steigen dann mit entsprechender Leistung und Ausstattung bis auf über 1.000 € für professionelle Modelle. Welche Schmutzwasserpumpe die Passende ist, hängt im Besonderen von dem Einsatzzweck ab.

Natürlich muss die passende Schmutzwasserpumpe nicht unbedingt die Teuerste aus dem Handel sein. Aber es macht auch keinen Sinn einfach eine günstige Schmutzwasserpumpe zu kaufen, wenn sie die erforderliche Leistung nicht erbringt. Bei dem Kauf von Schmutzwasserpumpen gibt es einige Faktoren zu beachten, welche wir nachfolgend kurz erläutern.

 

Was ist eine Schmutzwasserpumpe?

Bei Schmutzwasserpumpen handelt es sich um ein Pumpengehäuse mit einem Pumpenrad, welches Schaufeln, Lamellen oder Wasserschrauben haben kann. Angetrieben werden die Pumpenräder über einen Elektromotor oder Verbrennungsmotor. Im privaten Bereich kommen praktisch nur Modelle mit Elektromotor zum Einsatz. Behörden zum Schutz bei Katastrophen hingegen benutzen häufiger die motorbetriebenen Varianten. Diese sind für deutlich höhere Leistungen konzipiert und funktionieren auch bei einem zusammengebrochenen Stromnetz. Die passende Schmutzwasserpumpe für Sie wird sehr wahrscheinlich eine Elektropumpe sein.

Von einer normalen Wasserpumpe oder Klarwasserpumpe unterscheiden sich Schmutzwasserpumpen durch eine andere Gestaltung des Pumpenrades. Es ist darauf ausgelegt auch Fremdkörper bis zu einer gewissen Größe mit dem Wasser zu transportieren. Das setzt eine andere Schaufel- oder Schraubenform voraus und es wird dazu ein sehr stabiles Material verwendet. In der Regel sind deshalb auch Schmutzwasserpumpen teurer als Klarwasserpumpen.

Lassen Sie sich aber aus falscher Sparsamkeit nicht dazu verleiten, in einer günstigen Klarwasserpumpe die passende Schmutzwasserpumpe für sich zu sehen. Selbst kleine Sandkörner können sich bei einer Klarwasserpumpe zwischen die Schaufeln und die innere Wandung des Pumpengehäuses verkeilen und das Pumpenrad blockieren. Pumpen ohne Überhitzungsschutz können dabei zerstört werden, wenn die Wicklungen des Elektromotors durchbrennen.

Welche Art der Schmutzwasserpumpen ist die Passende?

Wasserpumpen unterscheiden sich normale Pumpen und Tauchpumpen. Eine normale Pumpe hat am Pumpengehäuse zwei Schlauchanschlüsse für Wassereingang und Wasserausgang. Sie sind auch als Klarwasser oder auch Schmutzwasserpumpen erhältlich. Der Ansaugschlauch wird in das Wasser gesteckt. Die Pumpe saugt dann (bei selbstansaugenden Modellen) durch den Schlauch das Wasser an und drückt es durch den Ausgangsschlauch (Druckschlauch) wieder heraus. Diese Variante ist aber nicht so flexibel einsetzbar wie die Tauchpumpen. Zudem sind nicht alle Wasserpumpen selbstansaugend. Befindet sich dann noch Luft im Ansaugschlauch oder dem Pumpengehäuse, wird kein Wasser gefördert. Sie muss erst komplett entlüftet werden.

Tauchpumpen haben nicht das Problem mit der Luft, da sie komplett im Wasser versenkt werden. Dazu ist sie natürlich an allen stromführenden Komponenten wasserdicht bzw. gegen wasserisoliert. Hier entfällt der Ansaugschlauch, da unter dem Pumpengehäuse sich der Ansaugstutzen zum Ansaugen von Wasser befindet. Wir empfehlen für die meisten Einsatzzwecke eine Tauchpumpe als passende Schmutzwasserpumpe zu wählen. Gerade bei gefluteten Räumen ist die Handhabung einer Tauchschmutzwasserpumpe sehr einfach und ungefährlicher. Eine normale Schmutzwasserpumpe hat häufig nur ein kurzes Anschlusskabel. Viele Modelle sind zudem nicht wasserdicht und dürfen nicht ins Wasser fallen.

Die Tauchpumpe hat dagegen ein sehr langes Anschlusskabel für den benötigten Strom. Idealerweise so lang oder etwas länger, als die erreichbare Förderhöhe. Ist das Stromkabel zu kurz weil der Behälter tiefer ist, darf natürlich nicht einfach ein zusätzliches Stromverlängerungskabel genommen werden. Diese Verbindung wäre nicht wasserdicht und es kann zu tödlichen Stromschlägen kommen. Genauso darf eine Tauchpumpe mit defektem Anschlusskabel nicht mehr verwendet werden. Das Kabel muss erst durch einen Fachmann (nicht Laienfachmann) ausgewechselt werden. Dabei sind dann auch vorhandene Abdichtungen zu ersetzen.

 

Worauf gilt es bei der passenden Schmutzwasserpumpe zu achten?

Wenn Sie sich auf eine Tauchpumpe als passende Schmutzwasserpumpe festgelegt haben, gilt es die technischen Daten richtig zu lesen. Die wichtigsten Parameter sind dabei die Förderhöhe, die Fördermenge und die Fremdkörpergröße. Weitere Faktoren können die benötigte Spannung, das Gewicht sowie Material sein. Zudem kann die Absaughöhe wichtig sein, wenn so wenig Wasser wie möglich zurückbleiben soll.

Förderhöhe der passenden Schmutzwasserpumpe?

Die Förderhöhe in den technischen Daten gibt die Höhe an, wie hoch die passende Schmutzwasserpumpe das Wasser überhaupt pumpen kann. Hier wird sofort klar, dass eine Pumpe mit 5 Meter Förderhöhe kein Wasser aus einem 10 Meter tiefen Schacht oder Brunnen befördern wird. Sie müssen als für die passende Schmutzwasserpumpe schon vor dem Kauf wissen, welche Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Vergessen Sie dabei nicht, dass sich eine Schmutzwasserpumpe für sehr viele unterschiedliche Einsatzzwecke verwenden lässt. Sie kann alles was auch eine Klarwasserpumpe kann und viel darüber hinaus. Umgekehrt ist das nicht der Fall. Wir empfehlen Ihnen, die Förderhöhe großzügiger als wirklich benötigt zu wählen. Zum einen bringt ihnen das mehr Reserven auch für andere Einsatzzwecke, zum anderen gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Förderhöhe und Fördermenge.

Fördermenge der passenden Schmutzwasserpumpe?

Die Fördermenge gibt Ihnen an, in wie viel Wasser in welcher Zeit gefördert wird. Die meisten Hersteller geben dazu an, wieviel Liter in einer Stunde (l/h) gepumpt werden. Es gibt aber davon abweichend auch andere Angaben, zum Beispiel Kubikmeter je Stunde (m3/h) oder Liter je Sekunde (l/s) oder Minute (l/min). Wenn die Pumpe eine Fördermenge von 10.000 Liter hat, benötigt sie zum Beispiel 5 Stunden um 50.000 Liter zu pumpen. Damit ließe sich berechnen, wie lange Sie theoretisch benötigen, um den bekannten Inhalt ihres Pools zu pumpen. Aber in der Regel sind bei den vielen möglichen Einsatzzwecken die jeweiligen Volumen sowieso nicht bekannt. Schon gar nicht wenn Sie eindringendes Wasser durch Überschwemmungen oder Regenfälle wegpumpen.

Klar ist natürlich, umso höher die Fördermenge ist umso schneller bzw. mehr Wasser können Sie in einem Zeitraum pumpen. Meistens steigt mit der Fördermenge auch die Förderhöhe, weil durch die stärkere Schmutzwasserpumpe auch mehr Druck aufgebaut wird. Wichtig ist zu wissen, dass die Fördermenge mit zunehmender Förderhöhe weniger wird. Auch deshalb sind größere Fördermengen vorzuziehen, damit es am Ende immer noch die passende Schmutzwasserpumpe ist.

Stromversorgung der passenden Schmutzwasserpumpe?

Die meisten Schmutzwasserpumpen sind für das 230 Volt Stromnetz ausgelegt. Es gibt aber auch Varianten, welche mit 12 Volt Spannung zu betreiben sind. Hier ist durch Batterien auch ein Einsatz fernab üblicher Stromnetze möglich, zum Beispiel im Schrebergarten oder beim Camping in der Wildnis. Auch an die eingebaute Batterie in einem PKW kann dann die passende Schmutzwasserpumpe angeschlossen werden. Bedenken Sie dann aber den teilweise hohen Stromverbrauch, damit der PKW nachher auch noch starten kann. Schmutzwasserpumpen haben bei Leistungen bis zu 20.000 Liter je Stunde oft Verbrauchswerte von bis zu 700 Watt. Stärkere Schmutzwasserpumpen können sogar bis zu 1.000 Watt Stromaufnahme haben.

Fremdkörpergröße der passenden Schmutzwasserpumpe?

Im Gegensatz zur Klarwasserpumpe können bei der Schmutzwasserpumpe auch Fremdkörper das Pumpenrad passieren. Wie groß die noch geförderten Fremdkörper sind, gibt der Wert der Fremdkörpergröße (auch Korngröße oder Kugeldurchgangswert) in den technischen Daten an. In der Regel liegt er je nach Modell zwischen 10 bis 35 Millimeter. Umso höher der Wert ist, umso größere Fremdkörper werden mit dem Wasser abgepumpt. Hier kommt es natürlich auf den jeweiligen Einsatzzweck an, welche Korngröße Sie für die passende Schmutzwasserpumpe benötigen. Für Schlick oder Sand im Wasser reichen natürlich geringe Durchgangsgrößen.

Mit zunehmender Durchgangsgröße steigt bei den normalen Schmutzwasserpumpen allerdings auch die Ansaughöhe. Das ist deswegen der Fall, damit die Fremdkörper auch noch unter die Schmutzwasserpumpe her angesaugt werden. Es bleibt demnach auch mehr Restwasser übrig. Klarwasserpumpen dagegen sind nicht für den Einsatz mit Fremdkörpern im Wasser konzipiert, weswegen sie auch ganz flach aufliegen können. Sie pumpen das Wasser bis zu einer Resthöhe von nur wenigen Millimetern ab.

Beides in einem, also Schmutzwasser pumpen und geringe Resthöhe, ermöglichen flachsaugende Schmutzwasserpumpen. Sie werden dann so konzipiert, dass sie das Wasser nicht unter der Tauchpumpe ansaugen sondern seitlich. Wenn Sie also so viel Schmutzwasser wie möglich aus Räumen entfernen wollen, ist das vielleicht die passende Schmutzwasserpumpe für Sie.

Weitere Unterschiede der passenden Schmutzwasserpumpe

Die Ausführungen und Ausstattungen der Schmutzwasserpumpen sind unterschiedlich. So gibt es Gehäuse aus Kunststoff oder Edelstahl. Die Modelle mit Kunststoffgehäusen können im groben Einsatzzweck schneller beschädigt werden.

Die meisten Schmutzwasserpumpen sind für Wassertemperaturen bis ca. 35 °C ausgelegt. Wer heißes Wasser bis zu 95 °C pumpen will, benötigt für die passende Schmutzwasserpumpe spezielle temperaturfeste Modelle. Diese sind dann schon etwas teurer.

Schmutzwasserpumpen verringern mit dem geförderten Wasser die Reibung an der Antriebswelle und kühlen Achsen und Elektromotor damit. Läuft die Schmutzwasserpumpe trocken ohne Wasser, kann sie schnell verschleißen oder sogar kaputt gehen. Gute Modelle haben einen Überhitzungsschutz und einen Schwimmschalter. Damit kann die passende Schmutzwasserpumpe nicht mehr trocken laufen, denn sie wird vom Schwimmschalter abgeschaltet, wenn kein Wasser mehr da ist. Das ist auch sehr praktisch, um eine Schmutzwasserpumpe unbeaufsichtigt über Stunden laufen zu lassen.

Tipp:

Eigentlich selbstverständlich aber trotzdem erwähnenswert – achten Sie beim unbeaufsichtigten Betrieb auf eine stabile Sicherung des Druckschlauches. Nicht das er sich in Ihrer Abwesenheit verrückt und das viele Wasser irgendwo auslässt, wo es nicht hin darf.

Das von der Schmutzwasserpumpe angesaugte Wasser wird durch einen angeschlossenen Druckschlauch gepumpt. Die meisten Hersteller ermöglichen verschiedene Anschlussgrößen von 1 Zoll, 1 ¼ oder 1 ½ Zoll. Umso geringer jedoch der Durchmessers des Druckschlauches umso höher ist der Reibungsverlust, was sich negativ auf die Fördermenge auswirkt. Achten Sie bei den Anschlussgrößen der passenden Schmutzwasserpumpen auch auf bereits vorhandenes Equipment.

Obwohl Schmutzwasserpumpen schon sehr viel können, haben sie aber auch Schwachstellen. Gemeinsam mit den Klarwasserpumpen fehlt es ihnen an ausreichendem Druckaufbau. Wenn Sie also beabsichtigen das abgepumpte Wasser (zum Beispiel Klarwasser) einem Hauswasserwerk oder Rasensprenger zuzuführen, benötigen Sie als passende Schmutzwasserpumpe eine Tauchdruckpumpe.

In unseren Schmutzwasserpumpen Tests und Vergleichen können Sie schnell die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle erkennen. Hier sollte es Ihnen leicht fallen, eine passende Schmutzwasserpumpe für sich zu finden.

Was ist bei der Zisternenreinigung zu beachten?

Das Sammeln von Regenwasser spart Geld und schont natürliche Ressourcen. Abgesehen von Regentonnen oder Kunststofftanks bieten sich Zisternen an, welche meistens nahezu unsichtbar im Erdreich versenkt werden. Natürlich wird mit dem Wasser, welches von Dächern zugeführt wird, auch bis zu einem gewissen Grad Schmutz in die Zisterne eingebracht. Niemand will eine faulige Brühe als Brauchwasser für sein Haus nutzen, noch es geruchsbelästigend im Garten versprengen. Auch für Pool- und Teichbesitzer ist fauliges Wasser wertlos geworden. Deswegen muss eine Zisterne hin und wieder gereinigt werden. Bei der Zisternenreinigung gibt es jedoch einige wichtige Punkte zu beachten, welche wir näher erläutern wollen.

Wie oft ist eine Zisternenreinigung erforderlich?

Nach der obigen Einführung könnte der Eindruck entstehen eine Zisternenreinigung sollte so oft wie möglich stattfinden. Das ist jedoch falsch. Eine Zisterne wird, wenn sie richtig konzipiert ist, durch mehrere Filter vor eindringenden Schmutz geschützt. Erst nach 10 Jahren ist es empfehlenswert, eine Zisternenreinigung vorzunehmen. Eine Ausnahme können dazu Störungen sein, wenn das Wasser schon vorzeitig zu faulen (umkippen) beginnt. Dann ist jedoch zuerst die Ursache zu lokalisieren und zu beseitigen.

Bei einem richtig funktionierenden System werden vor allem nur kleine Schmutzpartikel wie Staub oder Pollen von Dächern in die Zisterne eingespült. Diese unterscheiden sich durch ihr Gewicht in Relation zu dem Wasser. Schwere Partikel sinken zu Boden und sammeln sich dort im Laufe der Jahre als Sedimentschicht an. Die leichteren Partikel wie Blütenstaub treiben dagegen an der Oberfläche des Zisternenwassers und werden dort bei jedem Überlauf der Zisterne einfach mit ausgespült. Dieser Effekt gleicht dem der Pools mit Skimmer (Oberflächenfilter). Wenn Filter fachgerecht dimensioniert und eingebaut sind, dauert es ca. 10 Jahre, bis sich eine Sedimentschicht am Grund der Zisterne von 5 cm Dicke gebildet hat. Dann ist es Zeit sie gründlich zu reinigen.

Warum eine Zisterne nicht öfters reinigen?

Nicht sofort erkennbar ist die nutzbringende Eigenschaft der Sedimentschicht. In der Schicht am Grund der Zisterne siedeln sich nützliche Bakterien und Kleinstorganismen an. Diese sorgen auch in Flüssen oder Seen dafür, das Wasser klar und sauber bleibt. Schädliche Stoffe und biologische Zersetzungsprodukte werden von ihnen aufgenommen und verarbeitet. Diesen Trick der nützlichen Bakterien machen sich auch Aquarien- und Teichbesitzer zunutze. In motorbetriebenen Außenfiltern werden spezielle Substrate eingebracht, woran sich diese nützlichen Mikroorganismen leicht ansiedeln können und dann im Filter zusätzlich zu der mechanischen Filterung die biologische Reinigung des Wassers übernehmen.

Im Gegensatz zu den Bakterien (Anaeroben), welche Fäulnis verursachen, benötigen die nützlichen Bakterien (Aeroben) Sauerstoff zum Leben. Dieser ist bei richtig eingestellten Zisternen bis zu einer Sedimentschicht von bis zu 5 cm gegeben. Wird sie jedoch dicker, sterben die unteren Aeroben aus Sauerstoffmangel ab und es bilden sich Anaeroben, welche mit Fäulnis gleichzusetzen sind. Deswegen sollte erst ab 5 cm Sedimentschicht eine Zisternenreinigung erfolgen.

Es dauert ca. 3 Monate bis sich genügend Aeroben in einer Zisterne gebildet haben, um das Wasser klar und sauber zu halten. Wer nun übereifrig jedes Jahr eine Zisternenreinigung durchführt, entzieht den nützlichen Bakterien stets von neuem die Lebensgrundlage.

 

Welche Gründe gibt es, vorzeitig eine Zisternenreinigung durchzuführen?

Wie schon erwähnt, dauert es bei richtiger Konzeption und geeigneten Vorfiltern ca. 10 Jahre, bis eine Zisternenreinigung erforderlich wird. Fehler oder Störungen im Wasserzulauf können jedoch auch eine vorzeitige Zisternenreinigung erfordern. Hier sind oft die Vorfilter eine Störungsquelle, wenn sie fehlen oder falsch dimensioniert sind. Eine häufige Störungsquelle stellen zudem die Dachrinnen dar. Ohne Gitterabdeckungen sammeln sich hier allerlei Laub und Zweige vom Dach. Mit der Zeit kann es eine richtig dicke Schicht werden, wenn Dachrinnen nicht regelmäßig gereinigt werden.

Auch eine zu große Zisterne kann Störungen verursachen. Es dauert dann sehr lange, falls der Fall dann überhaupt noch eintritt, bis sie überläuft. Das regelmäßige Überlaufen gehört jedoch zum selbsttätigen Reinigungseffekt einer Zisterne. Dadurch werden schwimmende Schutzpartikel weggespült. Dauert es zu lange, sinken sie irgendwann auf den Zisternengrund und beschleunigen dadurch das Anwachsen der Sedimenthöhe.

Falsch dimensionierte Filter sind entweder zu grob- oder feinmaschig. Sind sie zu grob, lassen sie zu viel Schmutz in die Zisterne. Sind sie zu fein, verstopfen sie sehr schnell. Normalerweise wird das Regenwasser über mehrere Filterstufen von grob bis fein gefiltert. Meistens ist schon im Fallrohr ein grober Filter für den Rückhalt von Laub und Zweigen installiert. Solche Störungen durch eine schnell anwachsende Sedimentschicht erfordern dann natürlich schon vor den genannten 10 Jahren eine Zisternenreinigung und auch die Beseitigung des Fehlers. Übrigens sollte das Wasser aus der Zisterne ca. 20 cm unter der Wasseroberfläche entnommen werden (schwimmende Wasserentnahme). So wird vermieden die Sedimentschicht am Grund oder die schwimmenden Schmutzpartikel an der Wasseroberfläche anzusaugen.

 

Wie erfolgt eine Zisternenreinigung?

Ist es dann soweit das Sie die Zisternenreinigung durchführen wollen, empfehlen wir sich zur Sicherheit eine zweite Person hinzuzuziehen. Eine Zisternenreinigung ist nicht ungefährlich! Als erstes ist natürlich der Wasserspiegel auf bis zu 30 cm über der Sedimentschicht zu senken. Da es sich dabei um klares Wasser handelt, ist dazu sogar die Hauspumpe oder interne Tankpumpe geeignet.

Danach kommt die Schmutzwasserpumpe zum Einsatz. Hierzu wird zuerst die eventuell vorhandene Nachspeisung abgeschaltet. Wenn möglich (Je nach Zisterne und Einstiegsmöglichkeit), kann dann mit einem Besen die Sedimentschicht mit dem restlichen Wasser verrührt werden. Mit einer Schmutzwassertauchpumpe ist das Gemisch aus Wasser und Schlamm dann gut aus der Zisterne zu entfernen. Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Schmutzwassertauchpumpe die vorhandene Menge an Wasser bei der Förderleistung, dann wissen Sie wie lange es dauern wird. Dazu ist aber auch die Förderhöhe ein wichtiges Kriterium. Die Förderhöhe der Schmutzwasserpumpe muss über die Höhe der Zisterne (Bodengrund der Zisterne bis zum Ablaufpunkt) reichen. Wer hier ganz knapp kalkuliert, wird einen erheblichen Leistungseinbruch bei der Förderleistung erleben, da mit zunehmender Förderhöhe die Förderleistung abnimmt. Hier also nicht zu sparsam kalkulieren. Ein Plus an Förderhöhe bringt dann auch mehr Fördermenge, wenn von unten nach oben gepumpt wird.

Wer seine Zisterne gründlich reinigen will, wird in sie hinein müssen. Hier kommt die zweite Person ins Spiel, falls etwas Unvorhersehbares geschieht. Unterschätzen Sie die Gefahr nicht! Bevor bei der Zisternenreinigung jemand in die Zisterne darf, muss sie mindestens ein Stunde offen stehen. Dadurch kann Luft eventuelle Faulgase ersetzen. Die Person, welche in die Zisterne geht, ist anzuseilen. Die zweite Person bleibt außerhalb der Zisterne und hält Blickkontakt. Bei einem Vorfall kann sie dann sofort helfend eingreifen.

Nach 10 Jahren bilden sich häufig harte Ablagerungen am Grund und den Wänden der Zisterne. Mit Schrubber oder Hochdruckreiniger (an Schutzbrille denken) lassen sie sich jedoch gut entfernen. Am Schluss ist nochmal mit klarem Wasser der ganze gelöste Schmutz abzuspülen und mit der Schmutzwasserpumpe abzusaugen.

 

Welche Schmutzwasserpumpe für die Zisternenreinigung verwenden?

Grundsätzlich gibt es bei Schmutzwasserpumpen einige Faktoren und Leistungswerte zu beachten, damit ihr Einsatz erfolgreich und effizient ist.

Korngröße

Schmutzwasserpumpen unterscheiden sich von Klarwasserpumpen durch die Fähigkeit auch Schmutz, Schlamm oder kleine Körner (Kugeldurchgangswert) abzupumpen. Nun sollten in einer Zisterne durch die Vorfilter eigentlich gar keine groben Schmutzpartikel vorhanden sein, sodass die Angabe der Korngröße oder des Kugeldurchgangswertes zur Zisternenreinigung nicht so wichtig ist. Aber Schmutzwasserpumpen sind wahre Alleskönner auf dem Gebiet der Flüssigkeitsförderung, sodass sie sich auch für viele weitere Anwendung anbieten. Wer also auch andere Einsatzzwecke im Sinn hat, muss dann doch auf diese Werte achten. Klar sind dabei dann auch die Korngrößenangaben bedeutend, um auch gröbere Steinchen zu befördern. Nachteilig steigt aber mit der Korngröße auch der Abstand zwischen Boden und Ansaugstutzen, damit die angegebene Korngröße überhaupt noch unter die Schmutzwasserpumpe hindurch passt. Das bedeute in der Praxis, dass ein höherer Restwasserstand zurückbleibt. Eine Ausnahme dazu bieten flachsaugende Schmutzwasserpumpen, diese seitlich ansaugen.

Förderhöhe und Fördermenge

Um bei der Zisternenreinigung auch vom Grund abpumpen zu können, muss die Schmutzwasserpumpe auch die Höhe vom Grund bis zum Druckschlauchausgang überwinden. Dieser Wert wird bei Schmutzwasserpumpen mit der Förderhöhe angegeben. Auch hier sollten Sie andere Einsatzzwecke berücksichtigen, zu denen Sie eine Schutzwasserpumpe gut gebrauchen könnten.

Die Fördermenge gibt Ihnen an, in welcher Zeit wieviel Wasser mit der Schmutzwasserpumpe befördert wird. Dieser Wert (l/h=Liter je Stunde) bezieht sich aber auf die Leistung ohne Niveauausgleich. Wird also Wasser mit einer Schmutzwasserpumpe in die Höhe gepumpt, sinkt mit zunehmender Höhe die geförderte Wassermenge. Gleiches gilt für die Länge der angeschlossenen Druckausgangsschläuche. Mit zunehmender Länge addieren sich die Reibungsverluste und dämmen die Fördermenge ein. Bei der Fördermenge sollte also nicht zu knapp dimensioniert werden, da Verluste einzuplanen sind. Auch hierbei gilt es weitere mögliche Anwendungen außer der Zisternenreinigung zu bedenken. Abraten möchten wir doch davon, eine normale Tauchpumpe zur Versorgung von druckabhängigen Anwendungen, wie zum Beispiel eine Rasensprenganlage, einzuplanen. Hier wird ein höherer Druck gefordert, welche nur Tauchdruckpumpen liefern.

In unseren zahlreichen Tauchpumpen Vergleichen und Tests lassen sich sowohl für die Zisternenreinigung oder auch weitere Anwendungen die passenden Tauchpumpen leicht finden.

Wie wählen Sie die passende Tauchpumpe aus?

Tauchpumpen können sehr nützlich sein, wenn es um die Förderung von Flüssigkeiten geht. Dabei gibt es jedoch einige Faktoren zu berücksichtigen, damit nicht die falsche Tauchpumpe erworben wird. Grob unterscheiden sich Tauchpumpen zur Förderung von Klar- und Schmutzwasser. Im Detail gibt es aber zudem viele Unterschiede der Tauchpumpen zueinander. Das betrifft die Ausstattung und vor allem die Förderleistung. Es ist schon wichtig, ob Sie nur geringe Mengen Wasser fördern wollen oder gleich tausende von Litern. Zudem kann auch der zu überbrückende Höhenunterschied eine sehr wichtige Rolle spielen. Wer zum Beispiel Grundwasser aus 40 Meter Tiefe fördern will, wird mit einer Förderhöhe von nur 30 Metern keinen Tropfen Wasser hochpumpen können. Deswegen wollen wir in diesem Beitrag genauer darauf eingehen. Es kommt also darauf an die genauen Einsatzzwecke zu kennen, damit die passende Tauchpumpe gewählt werden kann. Wie wählen Sie die passende Tauchpumpe aus? weiterlesen

Welche Garten Wasserpumpe eignet für die Gartenbewässerung?

Garten Wasserpumpe für die Gartenbewässerung

Geht es um die Bewässerung des Gartens, dann gibt es in der Regel keine günstigere Lösung als eine Garten Wasserpumpe. Denn mit ihr ist es möglich, mit geringem Aufwand große Wassermengen zu fördern, die dann für die unterschiedlichsten Zwecke im Garten eingesetzt werden können.

So kann beispielsweise der Pool befüllt werden oder die Teichanlage und ebenso ist das Bewässern der Pflanzen möglich.

Das bedeutet, dass die Garten Wasserpumpe in Abhängigkeit von der Höhe des Grundwasserspiegels und der Größe des Gartens unterschiedlich effektiv sein kann. Doch viele Gartenbesitzer sind durch die technische Komplexität des Themas bzw. der Modell-Vielfalt abgeschreckt.

Tauchpumpen für Gartenbewässerung Bestseller

ModellT.I.P. 30094 Gartenpumpe Edelstahl CLEAN JET 1000 Plus mit 4m AnsauggarniturGardena 1732-20 Comfort Gartenpumpe 4000/5Einhell Gartenpumpe BG-GP 1140 N (1100 W, 4000 l/h, max 35 °C, 4,3 bar, 43 m max Förderhöhe, Edelstahlgehäuse)
Max. Fördermenge3.300 l/h4000 l/h4000 l/h
Motorleistung800 Watt1100 W1100 W
Max. Förderhöhe46 m45 m43 m
Gewicht9 kg11 kg10 kg

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Führende Hersteller von Tauchpumpen

Tauchpumpen können auf die vielfältigste Art und Weise zum Einsatz kommen, ganz egal ob nach einem Hochwasserschaden im Keller oder aber beim regelmäßigen Einsatz im Garten.

Dabei wird bei den Hersteller von Tauchpumpen zwischen den Klarwasserpumpen und den Schmutzwasserpumpen unterschieden.

Erstere können lediglich bei Klarem bis mäßig verschmutzen Wasser eingesetzt werden und Letztere kommen auch mit stark verschmutzten Wasser sehr gut zurecht.

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Tauchpumpen in verschiedenen Preiskategorien

Tauchpumpe Test 2016 Preiskategorie

Werbung © Gardena

Der Tauchpumpe Test – Eine Tauchpumpe ist ein Gerät, das in vielen unterschiedlichen Gebieten zum Einsatz kommt. Häufig werden Tauchpumpen im Garten genutzt, doch auch bei Hochwasser und bei einem Grundwassereinbruch leisten sie hilfreiche Dienste.

Alle Tauchpumpen, egal aus welcher Preiskategorie, weisen ein gemeinsames Merkmal auf: Sie werden direkt ins Wasser gegeben.

Dadurch unterscheiden sich die Tauchpumpen von den Gartenpumpen, den Hauswasserautomaten und den Hauswasserwerken, die oberhalb der Wasseroberfläche angebracht werden und das Wasser mittels eines Schlauches ansaugen.

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Wie funktioniert ein Schwimmerschalter bei einer Tauchpumpe ?

Schwimmerschalter Tauchpumpe

Der Schwimmerschalter einer Tauchpumpe ermöglicht die Kontrolle des Füllstands eines Flüssigkeitsbehälters vollkommen automatisch.

Die Regulierung der Flüssigkeitsmenge erfolgt durch die Nutzung eines Schwimmerschalters mit Tauchpumpe unabhängig davon, ob jemand anwesend ist oder nicht.

Tauchpumpen werden in der Regel aus soliden Materialien hergestellt und sind hochwertig verarbeitet. Die robusten Eigenschaften eines Schwimmerschalters und der Tauchpumpe sind im Einsatzbereich der Pumpen begründet.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie funktioniert ein Schwimmerschalter bei einer Tauchpumpe.

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Was ist die Förderhöhe bei einer Tauchpumpe?

Tauchpumpen können transportabel sein oder auch stationier eingebaut werden. Die Pumpen werden in die zu fördernde Flüssigkeit eingetaucht und pumpen von dort aus ab. Die Literleistung solcher Pumpen liegt bei etwa 100 l/min bis 2.200 l/min.

Viele Tauchpumpen sind mit einem Tauchpumpen Schwimmschalter ausgerüstet welcher als Trockenlaufschutz oder zur Füllstandsregulierung dient.

Nachfolgend beschäftigen wir uns mit dem Thema Förderhöhe bei Taufpumpen:

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